Berichte & Presse

SAMBIA: “Mich hat immer wieder beeindruckt, wie beispielhaft viele Priester ihren Dienst versehen“

16.08.2017

Der Sambia-Referent beim Päpstlichen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) Tony Zender hat das afrikanische Land kürzlich besucht. Sein Ziel: Über die Unterstützung des Hilfswerks in den letzten Jahren Bilanz zu ziehen und den zünftigen Bedarf der Ortskirche festzustellen. 
Sambia ist ein weitestgehend stabiler Entwicklungsstaat. Es gab in der Vergangenheit einige politische Unruhen wegen des Übergangsprozesses in der Regierung vom letzten zum jetzigen Präsidenten, aber weitestgehend ist das Land stabil. Die staatlichen Autoritäten funktionieren – im Vergleich zu anderen Ländern in der Region - im Großen und Ganzen gut. 

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Bartella lebt nach dem IS wieder auf, die ersten Christen kehren nach Hause zurück

02.08.2017

KIRCHE IN NOT und das Ninive-Wiederaufbaukomitee schließen die Wiederherstellung der ersten 17 Häuser in dem christlichen Dorf in der Ninive-Ebene ab. Die Familien, die wieder daheim sind, sagen: „Hier ist unser Leben, unsere Geschichte. Hier wollen wir leben“. In den Dörfern der Ninive-Ebene, die zwischen 2014 und 2015 vom sogenannten Islamischen Staat (IS) besetzt und geplündert worden waren, ersetzt der Geruch frischer Farbe endlich den Verbrennungsgestank. In Bartella, dem ersten irakischen Dorf in der Ninive-Ebene das aus den Händen des IS befreit wurde, sind die ersten sechs heldenhaften christlichen orthodoxen Familien nach dem dreijährigen Exil in der Autonomen Region Kurdistan in ihre soeben wiederhergestellten Häuser zurückgekehrt.

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Nigeria: Das Leiden geht weiter - KIRCHE IN NOT hilft Opfern von Boko Haram

01.08.2017

Es war ein schwerer Rückschlag: In der vergangenen Woche überfielen Kämpfer der Terrormiliz Boko Haram im Nordosten Nigerias einen bewachten Konvoi. 45 Menschen wurden in den Tod gerissen, darunter Mitarbeiter der Universität Maiduguri. Dabei hatte die nigerianische Regierung wiederholt betont, dass Boko Haram bereits „militärisch geschlagen“ sei. Die Hoffnung auf ein Ende des Terrors ist brüchig.

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Irak: „Mossul ist komplett zerstört“

24.07.2017

Erzbischof berichtet über die Situation nach Befreiung vom IS. Nach erbitterten monatelangen Kämpfen ist die irakische Metropole Mossul von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) befreit. Vor der Eroberung lebten in der zweitgrößten Stadt des Irak nach lokalen Angaben über 25 000 Christen. In der umliegenden Ninive-Ebene waren viele Dörfer mehrheitlich christlich besiedelt. Wie die Bewohner dort werden auch die Christen Mossuls nun zunächst stunden- und tageweise zurückkehren. Sie finden eine Trümmerwüste vor. Olivier Labesse hat für die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT mit dem syrisch-katholischen Erzbischof von Mossul, Yohanna Petros Mouche, über die Lage und die Zukunftsaussichten der Christen gesprochen.

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Sudan: Chance auf ein besseres Leben

18.07.2017

Das Schulwesen ist eine der Säulen der Kirche des Sudan – KIRCHE IN NOT unterstützt sie dabei. Staub und Häuser aus getrockneten Lehmziegeln so weit das Auge reicht. Die Häuser unterscheiden sich nicht von der Erde, auf der sie stehen. Bäume gibt es kaum. Die Straße, die von der sudanesischen Hauptstadt Khartum gen Norden führt, flirrt von der sengenden Hitze. Auf 45 Grad steigt das Thermometer. Irgendwann biegt der Wagen über eine ungeteerte Straße mit tiefen Löchern in eine Siedlung ein. „Willkommen in der Sankt-Kizito-Schule von Daressalam“, begrüßt Pater Daniele die Gäste von KIRCHE IN NOT im Hof der nach dem jüngsten der Märtyrer von Uganda benannten Schule. 

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Sechs Monate gespannter Friede in Aleppo: „Die Lage wird sich leider nicht ändern“

14.07.2017

Ende Dezember 2016 nahmen Regierungstruppen des Präsidenten Bashar Al-Assad die Stadt Aleppo endgültig ein. Vor genau sechs Monaten hörten die Bombenangriffe auf die Großstadt im Norden Syriens auf. Sie ist die größte Stadt des Landes, eine Industriestadt, die einst mehr als zwei Millionen Einwohner zählte. „Nun gibt es keine Bomben mehr. Auf den Straßen herrscht Sicherheit“, berichtet Antoine Audo, Bischof von Aleppo der Chaldäisch-katholischen Kirche und Vorsitzender von Caritas Syrien, gegenüber einer Delegation der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN), die sich zu einem Besuch in der Stadt aufhält. „Die Lage wird sich leider aber nicht wesentlich ändern. Der Krieg wird weitergehen. Es sieht so aus, dass Syrien geteilt werden soll – wie es mit dem Irak geschehen ist.“

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Sudan: „Die Menschen sind stolz Christen zu sein“

07.07.2017

Der Sudan ist die Brücke zwischen Afrikas islamischem Norden und seinem schwarzen Süden – Eine Delegation von KIRCHE IN NOT hat das Land kürzlich besucht. Allein 2016 hat KIRCHE IN NOT die Kirche dort mit fast einer halben Million Euro unterstützt. Schwere Schläge zerreißen die abendliche Stille. Die Comboni-Patres unterbrechen ihr Abendessen und horchen auf. Erst als klar wird, dass es Donnerschläge und keine Fliegerbomben sind, setzen sie die Mahlzeit fort. „Dieses Land hat so viele Kriege und Militärcoups erlebt, dass man nie genau weiß, was los ist“, meint ein betagter Pater, der bereits seit den fünfziger Jahren in Khartum lebt. 

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Erneut Spenden-Rekord für KIRCHE IN NOT

04.07.2017

Das Spendenaufkommen der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) hat 2016 erneut eine Rekordsumme erbracht. Sie beträgt 129.271.207 Euro, rund fünf Millionen mehr als im Jahr zuvor. Davon wurden im vergangenen Jahr 5303 Projekte in 148 Ländern finanziert. Die Verwaltung machte 6,4 Prozent des Budgets aus (2015: 6,5 Prozent). 2.109 Projekte mussten negativ beschieden werden. Die Zahlen und Statistiken wurden von dem internationalen Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG geprüft und testiert.

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Syrien – Christen kehren nach Aleppo zurück

03.07.2017

Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh berichtet, dass 15 ausgewanderte Familien von der Gemeinde des Lateinischen Ritus bereits in die syrische Stadt zurückgekehrt seien und viele andere auf Rückkehr hoffen. Bei dem kürzlich erfolgten Besuch einer Delegation der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT(ACN) in der kriegszerrissenen und stark zerstörten syrischen Stadt Aleppo versicherte der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh, Pfarrer der Kathedrale des Heiligen Franz von Assisi: „Wir sind glücklich bestätigen zu können, dass in den letzten zwei Monaten 15 Familien der christlichen Gemeinde des Lateinischen Ritus nach Aleppo zurückgekehrt sind."

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Der Papst zu den Bischöfen von Venezuela: „In Eurer Stimme ist die Stimme des Papstes“

01.07.2017

KIRCHE IN NOT interviewt Bischof Moronta nach der privaten Begegnung des Papstes mit der Bischofskonferenz von Venezuela
„Der Besuch wurde wegen der Krisenlage im Land kurzfristig anberaumt“ „Der Friede kann nicht mit ‚Quietismus’ geschaffen werden, indem wir die Hände in den Schoß legen. Unsere Aufgabe ist die Versöhnung“ Ein Gespräch mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht zu führen, ihm in die Augen zu schauen, und ihm im Einzelnen über den Alltag während der venezolanischen Krise zu erzählen, dies war der Hauptgrund für die Romreise der Geschäftsführung der venezolanischen Bischofskonferenz.

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SAMBIA: “Mich hat immer wieder beeindruckt, wie beispielhaft viele Priester ihren Dienst versehen“

Der Sambia-Referent beim Päpstlichen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) Tony Zender hat das afrikanische Land kürzlich besucht. Sein Ziel: Über die Unterstützung des Hilfswerks in den letzten Jahren Bilanz zu ziehen und den zünftigen Bedarf der Ortskirche festzustellen.  Sambia ist ein weitestgehend stabiler Entwicklungsstaat. Es gab in der Vergangenheit einige politische Unruhen wegen des...

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Bartella lebt nach dem IS wieder auf, die ersten Christen kehren nach Hause zurück

KIRCHE IN NOT und das Ninive-Wiederaufbaukomitee schließen die Wiederherstellung der ersten 17 Häuser in dem christlichen Dorf in der Ninive-Ebene ab. Die Familien, die wieder daheim sind, sagen: „Hier ist unser Leben, unsere Geschichte. Hier wollen wir leben“. In den Dörfern der Ninive-Ebene, die zwischen 2014 und 2015 vom sogenannten Islamischen Staat (IS) besetzt und geplündert...

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