Berichte & Presse

Aleppo: "Ein Tropfen Milch" - „Kinder sind die Zukunft. Wir möchten ihnen helfen, damit sie gesund aufwachsen."

26.06.2017

KIRCHE IN NOT (ACN) hat 225 000 € bewilligt, um das Projekt „Drop of Milk“ („Ein Tropfen Milch“) zu unterstützen. Damit wird in Aleppo monatlich 2850 Kindern Milch ausgeteilt. Eine kleine KIRCHE IN NOT-Delegation war dabei, als kürzlich die Verteilung an die Familien stattfand. Die Teilnehmer berichten, wie dankbar die Menschen sind.

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Irak: „Christina wurde ein neues Leben geschenkt“ - Sechsjähriges Mädchen drei Jahre durch IS verschleppt

22.06.2017

Die Bilder im Internet verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: Seit dem 10. Juni ist das sechsjährige Mädchen Christina aus der irakischen Ninive-Ebene wieder in den Armen ihrer Eltern. Drei Jahre lang waren sie getrennt: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte das Mädchen verschleppt. Jetzt ist es frei und wurde zu ihrer Familie zurückgebracht, die sich derzeit als Flüchtlinge im nordirakischen Erbil aufhält. Es ist wie ein Wunder, das neben der Solidarität der muslimischen Bevölkerung auch auf das Gebet der Familie von Christina zurückzuführen ist. Davon ist der syrisch-katholische Geistliche Ignatius Offy überzeugt. Er kennt die Familie seit langem. Über die Hintergründe der Befreiung, wie es Christina jetzt geht und wie sehr sich die Christen der Ninive-Ebene nach einer Rückkehr sehnen – darüber hat er mit Maria Lozano von der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ gesprochen.

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“Wir bauen unser Kloster wieder auf, wir gehen nach Hause!” - Ordensfrauen wollen Klosterleben in der Ninive-Ebene wiederaufnehmen

13.06.2017

In der Ninive-Ebene im Irak sind 363 kirchliche Gebäude durch den Islamischen Staat beschädigt oder zerstört worden. Die Dominikanerinnen Schwester Luma Khuder und Schwester Nazek Matty sagen: “Wir hoffen, so bald wie möglich nach Teleskuf zurückzukehren. Die Familien brauchen uns.“ Pater Andrzej Halemba, der Interimsvorsitzendes des Ninive-Wiederaufbau-Komitees: „Schon 450 Familien sind nach Teleskuf zurückgekehrt. Wir hoffen, dass viele weitere ihrem Beispiel folgen werden.“

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Ägypten: „Das ist unser Land. Wir werden es nie verlassen“

01.06.2017

INTERVIEW mit Bischof William Kyrillos von Assiut über die Situation der Christen in Ägypten anlässlich seines Besuchs im Nationalbüro des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT in Brasilien. "Die Herausforderung der Christen in Ägypten besteht darin, dass das bloße Christsein bereits ein Hindernis darstellt. Dies ist so, weil eine extremistische Gruppe meint, dass die Erlösung nur durch eine Religion, durch den Islam, möglich sei. Diese Minderheit beeinträchtigt das Leben der Christen. Denn sie verfolgt das Ziel, sie zu vernichten. Unsere Zuversicht liegt aber in den Worten Jesu: „Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.“

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Marawi: Die entführten Christen werden für einen Tauschhandel benutzt

31.05.2017

„Ich hoffe, die Regierung wird klug und vorsichtig vorgehen, um ein Blutvergießen zu verhindern“, meint der PIME-Missionar Pater Sebastiano D’Ambra über das Schicksal des Paters Teresito Soganub sowie der 15 weiteren in den vergangenen Tagen in Marawi auf der Philippineninsel Mindanao entführten Christen. Seit nunmehr 8 Tagen haben die Dschihadisten der Maute-Gruppe die Stadt in ihrer Gewalt. Die dramatische Bilanz der Kämpfe zwischen den Fundamentalisten und der philippinischen Armee beträgt circa 100 Tote, und lokale Quellen berichten von barbarischen Morden und Enthauptungen durch die Islamisten.

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Irak: „Die Rückkehr ist noch schwieriger als die Flucht“ - Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer läuft an

24.05.2017

Klein und unscheinbar wie ein junger Olivenbaum – so beginnt in diesen Wochen der Wiederaufbau in den Dörfern der irakischen Ninive-Ebene. Ein kleiner Olivenbaum ist das Willkommensgeschenk für die ersten Rückkehrer in das Gebiet, in dem einst mehrheitlich Christen lebten. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrer alten Heimat wieder Wurzeln schlagen können!“ Dr. Andrzej Halemba, der Nahost-Experte des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, steht in der syrisch-katholischen Kirche von Karakosch, nur gut eine halbe Autostunde von Mossul entfernt, um das noch immer Kämpfe toben. Er ist derzeit Vorsitzender des Wiederaufbau-Komitees, das aus Vertretern der syrisch-orthodoxen, der syrisch-katholischen und der chaldäisch-katholischen Kirche besteht.

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Baltazar Kardinal Porras: „Der Spielraum in Venezuela wird immer kleiner.“

18.05.2017

Das Päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT schießt sich dem Gebetstag für den Frieden in Venezuela am Sonntag, den 21. Mai an.
Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Enrique Kardinal Porras, sprach bei einem Besuch am internationalen Sitz des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) mit María Lozano über die äußerst schwerwiegende Lage des Landes. Er betonte die schreckliche Situation, in der sich die Menschen wegen des Mangels an Arznei- und Lebensmitteln befinden. Gleichzeitig bat er alle Gläubigen darum, sich dem von der Bischofskonferenz ausgerufenen Gebetstag für den Frieden in Venezuela am kommenden Sonntag anzuschließen.

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"Kommunisten haben Angst vor der Fatima-Madonna" - Emeritierter Bischof von Hongkong über die Lage der Kirche in China

16.05.2017

Joseph Kardinal Zen Ze-kiun gilt als Gewissen der katholischen Kirche in China. Vor allem die laufenden Verhandlungen des Heiligen Stuhls mit der kommunistischen Staatsführung sieht er skeptisch. Denn die Regierung verfolgt aus seiner Sicht nur ein Ziel: die Kirche ihrem Führungsanspruch zu unterwerfen. Der 85-Jährige war am 13. Mai auf einem Begegnungstag von „Kirche in Not“ Deutschland im Wallfahrtsort Kevelaer zu Gast. Mit Berthold Pelster sprach er darüber, dass die Kollaboration mit der Staatsführung auch unter Christen zunimmt, welche Rolle die katholische Kirche beim Neuaufbau der chinesischen Gesellschaft spielen kann – und warum die Kommunisten Angst vor der Fatima-Madonna haben.

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Irak: In der Ninive-Ebene beginnt der Wiederaufbau

08.05.2017

Am Montag, den 8. Mai wird die internationale Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT mit einer „Olivenbaum-Zeremonie“ drei Baustellen in den Orten Bartella, Karamless und Karakosch einweihen, wo mit der Hilfe von KIRCHE IN NOT der Wiederaufbau der ersten 100 Häuser christlicher Flüchtlingsfamilien beginnen wird. Pater Andrzej Halemba (KIRCHE IN NOT), Interimsvorsitzender des „Ninive-Wiederaufbau-Ausschusses“, beschreibt den Augenblick als ein „historisches und einmaliges Ereignis für die Zukunft des Christentums im Irak“.

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Nepal: Die winzige katholische Gemeinde ist nach dem unerwarteten Angriff auf die Kathedrale der Himmelfahrt unruhig und verängstigt

04.05.2017

Am 18. April wurde das Pfarrhaus der Mariä-Himmelfahrts- Kathedrale des apostolischen Vikariats von Nepal, die am Rande der Hauptstadt Kathmandu liegt, durch einen Brandanschlag beschädigt. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand aber ein materieller Schaden. Dennoch habe der Angriff, so Generalvikar Pater Silas Bogati, „die winzige katholische Gemeinde geschädigt und in Angst versetzt. Wir vertrauen auf Gott, aber was geschehen ist, mahnt zur Vorsicht.“ Der Angriff hat in einer sehr heiklen politischen Lage des Landes, das sich auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. Mai vorbereitet, stattgefunden. Es sind die ersten Kommunalwahlen in Nepal seit 20 Jahren, auf die voraussichtlich die Parlamentswahlen im Januar 2018 folgen werden.

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Aleppo: "Ein Tropfen Milch" - „Kinder sind die Zukunft. Wir möchten ihnen helfen, damit sie gesund aufwachsen."

KIRCHE IN NOT (ACN) hat 225 000 € bewilligt, um das Projekt „Drop of Milk“ („Ein Tropfen Milch“) zu unterstützen. Damit wird in Aleppo monatlich 2850 Kindern Milch ausgeteilt. Eine kleine KIRCHE IN NOT-Delegation war dabei, als kürzlich die Verteilung an die Familien stattfand. Die Teilnehmer berichten, wie dankbar die Menschen sind.

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Irak: „Christina wurde ein neues Leben geschenkt“ - Sechsjähriges Mädchen drei Jahre durch IS verschleppt

Die Bilder im Internet verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: Seit dem 10. Juni ist das sechsjährige Mädchen Christina aus der irakischen Ninive-Ebene wieder in den Armen ihrer Eltern. Drei Jahre lang waren sie getrennt: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte das Mädchen verschleppt. Jetzt ist es frei und wurde zu ihrer Familie zurückgebracht, die sich derzeit als Flüchtlinge im...

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