Berichte & Presse

Haiti: Ohne die Kirche haben viele dieser Dörfer keine Hoffnung

27.03.2017

Haiti ist ein Land mit extremer Armut. Nach der letzten Statistik des IWF ist es das ärmste Land der Welt außerhalb Afrikas. Die Hauptstadt Port-au-Prince wächst - wie andere lateinamerikanische Städte auch - völlig unkontrolliert insbesondere in kürzlich entstandenen Randgebieten, wo es keine Grundversorgung gibt. Die meisten Menschen leben von der Hand in den Mund unter für Europäer unvorstellbaren hygienischen und humanitären Bedingungen auf den Hauptstraßen, wo sie Schwarzhandel betreiben. Der Verkehr, die Luftverschmutzung und die Bevölkerungsdichte nehmen in der Hauptstadt permanent zu– es sind schon schwerwiegende Probleme. In der Sprache der Eingeborenen bedeutet Haiti „Land der hohen Berge“. In vielen Ortschaften und insbesondere in den abgelegenen Bergdörfern ist die katholische Kirche die einzige Einrichtung, die allen Schwierigkeiten zum Trotz der Bevölkerung ständig Hilfe bietet.

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Tschechische Republik: „Ein Leuchtturm des Glaubens“ - KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk

23.03.2017

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk, der am vergangenen Samstag (18.3.) im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Kardinal Vlk war ein Leuchtturm des Glaubens in einem durch den Kommunismus geprüften Land, in dem die Menschen bis heute die geringste Bindung an den Glauben in ganz Europa aufweisen“, sagt der Internationale Geistliche Assistent des Werkes, Pater Martin Barta. Der ehemalige Prager Erzbischof, der aufgrund der kirchenfeindlichen Repressalien der kommunistischen Regierung nach seiner Priesterweihe jahrelang als Fensterputzer arbeiten musste und nur im Geheimen als Priester tätig sein durfte, habe laut Barta „viele Menschen durch sein treues priesterliches Zeugnis unter schwersten Bedingungen entscheidend geprägt“ und sei nach der politischen Wende zu einer „Symbolfigur des Glaubens in einer Gesellschaft geworden, die den Weg zu Gott neu entdecken musste“.

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Ein Jahr nach dem Erdbeben in Ecuador: Vergessen Sie uns nicht!

16.03.2017

Vielen Dank für die Hilfe und für die Gebete! „Die meisten Messen feiern wir in Zelten oder auf der Straße.“ Ein Jahr ist es her, dass Ecuadors Welt zusammenbrach. Laut offiziellen Angaben* starben 661 Menschen. Das Erdbeben zerstörte das Leben von Tausenden – sie verloren ihr Haus und ihre Arbeit. Viele von ihnen leben weiterhin auf der Straße, in Bambusbehausungen oder in vorgefertigten Containern, wo sie theoretisch lediglich einige Wochen leben sollten. „Unter diesen Umständen leiden schätzungsweise etwa 1500 bis 2000 Personen“, erläutert Pater Walter Coronel, der Zuständige für die Wiederaufbauprojekte in der Erzdiözese Portoviejo bei einem Besuch in der internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT (ACN).

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KIRCHE IN NOT startet Fastenaktion für Afrika

15.03.2017

Die Katholiken stärken, damit dem religiös motivierten Fundamentalismus Einhalt geboten und die Seelsorge auf dem Kontinent mit dem größten Zuwachs an Gläubigen unterstützt wird.  Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) widmet Afrika seine diesjährige Fasten- und Osteraktion. Unter dem Motto „Ihr Glaube ist unsere Hoffnung“ möchte die päpstliche Stiftung auf einen Kontinent mit etwa 1,112 Milliarden Einwohnern setzen, von denen 215 Millionen Katholiken sind. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung beträgt 19 Jahre.

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“Ein Tropfen Milch”: Dringender Hilferuf für die Kinder in Aleppo

10.03.2017

Die Gefechte in Ost-Aleppo ruhen für den Augenblick und die Menschen kommen langsam zurück, um zu sehen, was von ihren Häusern übrig geblieben ist. Die Zerstörung und die Schäden an der Infrastruktur sind immens und die Not ist groß: Benötigt werden Lebensmittel, Heizöl, Wasser und Strom. Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN), die seit Beginn des Krieges die Christen in Syrien unaufhörlich unterstützt hat, wurde von seinen Projektpartnern vor Ort darum gebeten, Abhilfe für eine der dringendsten Nöte der christlichen Familien in Aleppo zu schaffen: den Bedarf an Milch für Kinder.

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Demokratische Republik Kongo: „Kirche wird attackiert, um ihre Vermittlerrolle zu behindern“

24.02.2017

Erzbischof von Kinshasa berichtet über gewalttätige Übergriffe. In der Demokratischen Republik Kongo kommt es vermehrt zu Übergriffen auf katholische Kirchen und Einrichtungen. „Mit Entsetzen erleben wir, dass Gewalt, Angst und Unsicherheit vielerorts aufflammen“, berichtete der Erzbischof der Hauptstadt Kinshasa, Laurent Kardinal Monsengwo Pasinya der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT.

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70 Jahre KIRCHE IN NOT - „Dieses Werk war von Anfang an ein Wunder“

21.02.2017

KIRCHE IN NOT feiert im Fatimajahr sein 70jähriges Bestehen. Die Internationale Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT feiert in diesem Jahr das 70 jährige Jubiläum seines Bestehens sowie das 100 jährige Jubiläum der Erscheinungen der Heiligen Jungfrau von Fatima, der das Werk geweiht ist. Der Nationaldirektor für KIRCHE IN NOT - Österreich, Herbert Rechberger, erklärt: „Dieses Werk ist von Anfang an ein Wunder. Hunderttausende Menschen weltweit setzen sich für die Brüder und Schwestern im Glauben ein. Die vielen Gebete und Gaben von zahlreichen österreichischen Wohltätern haben mitgeholfen, dass den Christen, die bedroht, verfolgt oder in anderen Notlagen waren, geholfen werden konnte. Für diese 70 Jahre der Solidarität möchten wir allen Wohltätern ein aufrichtiges und herzliches Vergelt´s Gott aussprechen.“
 

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In Paraguay arbeiten Ordensschwestern da, wohin keine Priester kommen

15.02.2017

Tupãsy! Tupãsy? Die Mutter Jesu kommt! So wurden erstmals die Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland auf Guarani empfangen. In den abgelegenen Dörfern des paraguayischen Bezirkes Canindeyú, an der Grenze zu den brasilianischen Staaten Mato Grosso und Paraná, hatten die Menschen niemals zuvor Ordensschwestern mit Schleier gesehen.

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KIRCHE IN NOT in Afrika

10.02.2017

„Es ist Nacht über Afrika. Quer durch die Nacht fliege ich von Rom nach Kinshasa. Die Reise dauert sechs Stunden.“ Dieser Kommentar ist datiert auf April 1965 und wurde von Pater Werenfried van Straaten, dem Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN), in dem Buch „Wo Gott weint“ festgehalten. Darin dokumentiert er die Momente bis zu seiner Ankunft in der Hauptstadt der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Nach seiner Rückkehr beschrieb er die Etappen seiner Reise als „Stationen auf dem Kreuzweg“. Nach seinem ersten Besuch sollte es noch fünf weitere Reisen nach Afrika geben, zwischen September 1968 und Ende der 1980er Jahre, durch die der Mann, den sie Speckpater nannten, die Leiden des Kontinents und die dortige Armut der Kirche aus erster Hand erfahren konnte. Gleichzeitig konnte er die Arbeit, die durch die Kirche in Afrika getan und die Hilfe, die KIRCHE IN NOT leisten konnte, einschätzen.

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Ein Marshallplan für den Irak: Der Wiederaufbau der christlichen Dörfer der Ninive-Ebene

31.01.2017

„Die Hoffnung kehrt in die Ninive-Ebene zurück“, berichtet der Nahost-Experte eines katholischen Hilfswerks nach seiner Rückkehr von einem Informationsbesuch in den irakischen christlichen Dörfern, die im vergangenen November aus den Händen des IS befreit wurden. Pater Andrzej Halemba, Nahostreferent von KIRCHE IN NOT (ACN) erklärte: „Trotz der vielen dringenden Fragen, die einer Klärung bedürfen, sind die Menschen bereit, in ihre Dörfer zurückzukehren.“ Auf die Frage nach der Natur dieser „dringenden Fragen“ verwies Pater Halemba auf die Problematik der illegalen Aneignung von verlassenen Häusern, eine Untersuchung des angeblichen Einsatzes chemischer Waffen bei der Zerstörung christlicher Häuser und mit Blick auf jene christlichen Familien, die in Erwägung ziehen, nach Hause zurückzukehren, die anhaltende Furcht vor mangelnder Sicherheit, vor der Gewalt isolierter Kämpfer und Fundamentalisten, die nicht wollen, dass die Christen zurückkehren.

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Haiti: Ohne die Kirche haben viele dieser Dörfer keine Hoffnung

Haiti ist ein Land mit extremer Armut. Nach der letzten Statistik des IWF ist es das ärmste Land der Welt außerhalb Afrikas. Die Hauptstadt Port-au-Prince wächst - wie andere lateinamerikanische Städte auch - völlig unkontrolliert insbesondere in kürzlich entstandenen Randgebieten, wo es keine Grundversorgung gibt. Die meisten Menschen leben von der Hand in den Mund unter für Europäer...

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Tschechische Republik: „Ein Leuchtturm des Glaubens“ - KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk, der am vergangenen Samstag (18.3.) im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Kardinal Vlk war ein Leuchtturm des Glaubens in einem durch den Kommunismus geprüften Land, in dem die Menschen bis heute die geringste Bindung an den Glauben in ganz Europa aufweisen“, sagt der Internationale Geistliche Assistent...

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