Berichte & Presse

Irak: „Die Rückkehr ist noch schwieriger als die Flucht“ - Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer läuft an

24.05.2017

Klein und unscheinbar wie ein junger Olivenbaum – so beginnt in diesen Wochen der Wiederaufbau in den Dörfern der irakischen Ninive-Ebene. Ein kleiner Olivenbaum ist das Willkommensgeschenk für die ersten Rückkehrer in das Gebiet, in dem einst mehrheitlich Christen lebten. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrer alten Heimat wieder Wurzeln schlagen können!“ Dr. Andrzej Halemba, der Nahost-Experte des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, steht in der syrisch-katholischen Kirche von Karakosch, nur gut eine halbe Autostunde von Mossul entfernt, um das noch immer Kämpfe toben. Er ist derzeit Vorsitzender des Wiederaufbau-Komitees, das aus Vertretern der syrisch-orthodoxen, der syrisch-katholischen und der chaldäisch-katholischen Kirche besteht.

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Baltazar Kardinal Porras: „Der Spielraum in Venezuela wird immer kleiner.“

18.05.2017

Das Päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT schießt sich dem Gebetstag für den Frieden in Venezuela am Sonntag, den 21. Mai an.
Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Enrique Kardinal Porras, sprach bei einem Besuch am internationalen Sitz des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) mit María Lozano über die äußerst schwerwiegende Lage des Landes. Er betonte die schreckliche Situation, in der sich die Menschen wegen des Mangels an Arznei- und Lebensmitteln befinden. Gleichzeitig bat er alle Gläubigen darum, sich dem von der Bischofskonferenz ausgerufenen Gebetstag für den Frieden in Venezuela am kommenden Sonntag anzuschließen.

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"Keine faulen Kompromisse" - Emeritierter Bischof von Hongkong über die Lage der Kirche in China

16.05.2017

Joseph Kardinal Zen Ze-kiun gilt als Gewissen der katholischen Kirche in China. Vor allem die laufenden Verhandlungen des Heiligen Stuhls mit der kommunistischen Staatsführung sieht er skeptisch. Denn die Regierung verfolgt aus seiner Sicht nur ein Ziel: die Kirche ihrem Führungsanspruch zu unterwerfen. Der 85-Jährige war am 13. Mai auf einem Begegnungstag von „Kirche in Not“ Deutschland im Wallfahrtsort Kevelaer zu Gast. Mit Berthold Pelster sprach er darüber, dass die Kollaboration mit der Staatsführung auch unter Christen zunimmt, welche Rolle die katholische Kirche beim Neuaufbau der chinesischen Gesellschaft spielen kann – und warum die Kommunisten Angst vor der Fatima-Madonna haben.

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Irak: In der Ninive-Ebene beginnt der Wiederaufbau

08.05.2017

Am Montag, den 8. Mai wird die internationale Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT mit einer „Olivenbaum-Zeremonie“ drei Baustellen in den Orten Bartella, Karamless und Karakosch einweihen, wo mit der Hilfe von KIRCHE IN NOT der Wiederaufbau der ersten 100 Häuser christlicher Flüchtlingsfamilien beginnen wird. Pater Andrzej Halemba (KIRCHE IN NOT), Interimsvorsitzender des „Ninive-Wiederaufbau-Ausschusses“, beschreibt den Augenblick als ein „historisches und einmaliges Ereignis für die Zukunft des Christentums im Irak“.

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Nepal: Die winzige katholische Gemeinde ist nach dem unerwarteten Angriff auf die Kathedrale der Himmelfahrt unruhig und verängstigt

04.05.2017

Am 18. April wurde das Pfarrhaus der Mariä-Himmelfahrts- Kathedrale des apostolischen Vikariats von Nepal, die am Rande der Hauptstadt Kathmandu liegt, durch einen Brandanschlag beschädigt. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand aber ein materieller Schaden. Dennoch habe der Angriff, so Generalvikar Pater Silas Bogati, „die winzige katholische Gemeinde geschädigt und in Angst versetzt. Wir vertrauen auf Gott, aber was geschehen ist, mahnt zur Vorsicht.“ Der Angriff hat in einer sehr heiklen politischen Lage des Landes, das sich auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. Mai vorbereitet, stattgefunden. Es sind die ersten Kommunalwahlen in Nepal seit 20 Jahren, auf die voraussichtlich die Parlamentswahlen im Januar 2018 folgen werden.

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Syrien: Ewige Ruhe für die vor vier Jahren in Maaloula von Rebellen Entführten

03.05.2017

Der Patriarch der Melkitischen Griechisch-katholischen Kirche Gregorios III. Laham feierte am Dienstag, den 25. April in Damaskus einen Trauergottesdienst für die ewige Ruhe der fünf syrischen Christen, die 2013 in der Stadt Maaloula von extremistischen Rebellen entführt wurden. Anschließend wurden die sterblichen Überreste in die mehrheitlich christliche Stadt überführt, aus der sie kamen.

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„Ich möchte nur geheilt werden, um Priester zu werden“

27.04.2017

Tag für Tag bereitete der kleine Jean-Thierry aus zwanzig Litern Zitronensaft Eis zu, um es auf der Straße zu verkaufen. Selbst naschte er nie davon, obwohl seine Kehle trocken von der Hitze und dem Staub war. Er half seinen Eltern dabei, den Lebensunterhalt zu verdienen, denn die Familie war arm. Aber im Herzen hatte der kleine Junge einen großen Traum: Er wollte sein wie Jesus! Und dazu wollte er Priester werden. Der größte Traum des jungen Jean Thierry vom Kinde Jesus und der Passion Christi erfüllte sich nicht. Aber wie das Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, hat sein heiligmäßiges Leiden und Sterben in vielen jungen Männern das Herz für den Ruf Gottes geöffnet. 

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„Wenn eine Gesellschaft ihre eigenen Werte verdammt, ist sie dem Untergang geweiht“ Robert Kardinal Sarah im Interview mit KIRCHE IN NOT

25.04.2017

Robert Kardinal Sarah gehört zu den wortgewaltigsten Bischöfen der Weltkirche. Große Aufmerksamkeit erregte sein 2015 erschienener Interviewband „Gott oder Nichts“. Der Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung stammt aus dem westafrikanischen Guinea. In einem Interview mit der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT spricht er über politische und religiöse Gefahren für die Kirche auf seinem Heimatkontinent. Er weist auf den wichtigen Beitrag der Christen Afrikas für die Weltkirche hin und warnt vor der Gefahr einer nationalen und theologischen Zersplitterung der einen Kirche.

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Irak: Mehr als 12.000 Privathäuser in der Ninive-Ebene durch den IS beschädigt

24.04.2017

Mehr als 12.000 Privathäuser in zwölf christlichen Dörfern der Ninive-Ebene sind durch den „Islamischen Staat“ beschädigt worden. 669 Häuser wurden vollständig zerstört. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT initiiert hat. Die Kosten für den Wiederaufbau belaufen sich der Studie zufolge auf weit mehr als 200 Millionen Dollar.

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In Aleppo freuen sich die Menschen endlich wieder auf Ostern

13.04.2017

In den vergangenen Jahren erlebten die Menschen in Aleppo traurige Ostern. Der Karfreitag war allgegenwärtig, das Licht der Auferstehung schien fern zu sein. „Unsere Kinder bekommen Särge zu Ostern“, sagte Schwester Annie Demerjian noch vor einem Jahr gegenüber der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN). Der Name Aleppo wurde zu einem Synonym für Tod, Trauer und Entsetzen.

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Irak: „Die Rückkehr ist noch schwieriger als die Flucht“ - Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer läuft an

Klein und unscheinbar wie ein junger Olivenbaum – so beginnt in diesen Wochen der Wiederaufbau in den Dörfern der irakischen Ninive-Ebene. Ein kleiner Olivenbaum ist das Willkommensgeschenk für die ersten Rückkehrer in das Gebiet, in dem einst mehrheitlich Christen lebten. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrer alten Heimat wieder Wurzeln schlagen können!“ Dr. Andrzej Halemba, der...

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Baltazar Kardinal Porras: „Der Spielraum in Venezuela wird immer kleiner.“

Das Päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT schießt sich dem Gebetstag für den Frieden in Venezuela am Sonntag, den 21. Mai an. Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Enrique Kardinal Porras, sprach bei einem Besuch am internationalen Sitz des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) mit María Lozano über die äußerst schwerwiegende Lage des Landes. Er betonte die schreckliche Situation, in der...

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