Anbau eines Krankentraktes im Karmelitinnenkloster von Tambacan

März 2017
Asien Bauhilfe

Die Karmelitinnen in Tambacan dürfen sich freuen: Ihr Kloster, das dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht ist, ist mit vielen Berufungen gesegnet. Von den 33 Ordensfrauen, die dort zur Zeit leben, sind 21 junge Schwestern noch in der Ausbildung. Außerdem warten drei weitere junge Frauen darauf, in das Kloster eintreten zu können. Was einerseits ein großes Geschenk und eine Gnade ist, ist zugleich aber auch eine Herausforderung. Denn langsam wird es in dem Kloster zu eng. Die Schwestern stehen vor einem Dilemma: Die Ordensregel schreibt vor, dass jede Karmelitin eine eigene Zelle hat. An einem anderen Ort ein neues Kloster mit einem Teil der Schwestern zu gründen, wäre jedoch nicht nur zu teuer, sondern wäre angesichts der vielen noch in der Ausbildung stehenden jungen Schwestern nicht zu realisieren. Berufungen abzuweisen ist ebenfalls keine zufriedenstellende Lösung.

Da einige der älteren Ordensfrauen inzwischen krank und gebrechlich geworden sind und Schwierigkeiten haben, die Treppen zu steigen, haben sich die Schwestern eine Lösung einfallen lassen, die beide Probleme zu gleich löst: Sie möchten Räumlichkeiten anbauen, in denen die alten und kranken Schwestern untergebracht werden können. Sie bräuchten dann keine Treppen mehr zu steigen und könnten auch leichter betreut werden, andererseits würden aber auch wieder Zellen für junge Schwestern frei. Somit wäre allen geholfen.

Da die Schwestern aber ein zurückgezogenes beschauliches Leben in Armut führen, haben sie uns um Hilfe gebeten. Wir helfen ihnen mit 20.000 Euro.

Spendennummer: 329-06-19

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