Ausbildungshilfe für 49 junge Studenten aus dem Basilianerorden

April 2017
Europa Theologische Ausbildung

Als der heilige Papst Johannes Paul II. im Jahr 2001 in die Ukraine reiste, sprach er 25 Märtyrer der ukrainischen griechisch katholischen Kirche selig, die um ihres Glaubens an Christus und ihrer Treue zur Kirche willen ihr Leben hingegeben hatten. Unter den neuen Seligen waren auch vier Angehörige des griechisch-katholischen Basilianerordens, die in sowjetischen Lagern und Gefängnissen gestorben waren, darunter auch ein Bischof, der diesem Orden entstammte. Papst Johannes Paul II. sagte damals in seiner Predigt: „In besonderer Weise möchte ich euch das lichtreiche Zeugnis dieser heldenhaften Zeugen des Evangeliums aufzeigen. Haltet – ebenso wie sie – Christus die Treue bis in den Tod! Wenn Gott euer Land mit zahlreichen Berufungen segnet, wenn die Seminare voll sind – und dies ist eine Quelle der Hoffnung für eure Kirche – so ist das sicher eine Frucht ihres Opfers.“

In der Tat erfreut sich auch der Basilianerorden in der Ukraine zahlreicher Berufungen. Nach der politischen Wende in Osteuropa war nur noch ein einziges Kloster des Ordens übrige geblieben, das in Warschau stand. Während der Sowjetzeit, als die Kirche nur noch im Untergrund ihren Glauben leben konnte, wurden die Ordensmänner heimlich zur Ausbildung nach Polen geschickt. Heute sind es in der Ukraine 29 Häuser, in denen 340 Ordensmänner leben. Und der Orden ist weiterhin mit zahlreichen Berufungen gesegnet. Zur Zeit sind es 49 junge Männer, die sich in ihrer Ausbildung befinden. Dies ist ein Segen und eine Freude, aber es stellt die Oberen des Ordens auch vor eine große Herausforderung, denn sie müssen für die Ausbildung und Versorgung der jungen Männer aufkommen, während die Preise in der Ukraine steigen. Wir möchten daher die Ausbildung der jungen Ordensmänner auch in diesem Jahr wieder unterstützen und haben 29.400 Euro versprochen.

Spendennummer: 38-04-79

Sudan: Chance auf ein besseres Leben

Das Schulwesen ist eine der Säulen der Kirche des Sudan – KIRCHE IN NOT unterstützt sie dabei. Staub und Häuser aus getrockneten Lehmziegeln so weit das Auge reicht. Die Häuser unterscheiden sich nicht von der Erde, auf der sie stehen. Bäume gibt es kaum. Die Straße, die von der sudanesischen Hauptstadt Khartum gen Norden führt, flirrt von der sengenden Hitze. Auf 45 Grad steigt das...

» weiterlesen

Sechs Monate gespannter Friede in Aleppo: „Die Lage wird sich leider nicht wesentlich ändern“

Ende Dezember 2016 nahmen Regierungstruppen des Präsidenten Bashar Al-Assad die Stadt Aleppo endgültig ein. Vor genau sechs Monaten hörten die Bombenangriffe auf die Großstadt im Norden Syriens auf. Sie ist die größte Stadt des Landes, eine Industriestadt, die einst mehr als zwei Millionen Einwohner zählte. „Nun gibt es keine Bomben mehr. Auf den Straßen herrscht Sicherheit“, berichtet...

» weiterlesen