Ein Haus für die Herz-Jesu-Priester in der neuen Pfarre von Gbunzunzu

Mai 2017
Afrika Bauhilfe

Die neugegründete Pfarre von Gbunzunzu liegt in einem Gebiet, in dem viele Menschen versuchen, in den Goldminen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Minen machen wenige sehr reich und bedeuten für unzählige Ausbeutung, Elend, Gesundheitsschäden und sogar den frühen Tod. Die Arbeiter schuften unter Lebensgefahr und schlimmsten Bedingungen, sind krebserregenden und radioaktiven Stoffen ausgesetzt und wohnen zusammengepfercht in beengten Behausungen, getrennt von ihren Familien und fern ihrer Heimatdörfer. Die traditionellen familiären Strukturen werden dadurch oft zerstört.

Die Katholische Kirche ist für die Menschen die wichtigste Anlaufstelle. Es besteht großer Bedarf an Hilfe und Seelsorge. Wo die Kirche sich nicht genug um die Menschen kümmern kann, machen sich Sekten breit, die schnelles Geld und Wunderheilungen versprechen. Außerdem breitet sich unter den entwurzelten Menschen schnell Sittenverderbnis und Verzweiflung aus. Die neue Pfarre, die mit 25.000 Bewohnern ohnehin sehr groß ist, entstand durch Teilung der noch viel größeren Pfarre von Babonde, der 42 Dörfer angehörten.

In Gbunzunzu gibt es bereits eine Kirche, und die Herz-Jesu-Patres haben hier viele Hilfsangebote für die Notleidenden eingerichtet. Hier können Bedürftige Nahrung, Medizin und Kleidung erhalten. Das Angebot soll nun nach der Einrichtung der neuen Pfarre noch ausgebaut und erweitert werden. Denn die Bildung, die medizinische Versorgung und die Stärkung der Moral sollen noch stärker in den Vordergrund gerückt werden, da sie wichtige Voraussetzungen für eine bessere Zukunft sind. Und es gibt Hoffnung: Jährlich gibt es 800 Taufen in dem Gebiet. Entsprechend steigt aber auch der Bedarf an der Spendung der anderen Sakramente und an Katechese.

Die neue Pfarre ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Mit der bereits bestehenden Pfarrkirche ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Aber die Patres benötigen noch ein Haus, um ständig am Sitz ihrer Pfarre wohnen und für die Menschen erreichbar zu sein. Wir haben 30.000 Euro versprochen.

Spendennummer: 114-01-19

Irak: „Die Rückkehr ist noch schwieriger als die Flucht“ - Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer läuft an

Klein und unscheinbar wie ein junger Olivenbaum – so beginnt in diesen Wochen der Wiederaufbau in den Dörfern der irakischen Ninive-Ebene. Ein kleiner Olivenbaum ist das Willkommensgeschenk für die ersten Rückkehrer in das Gebiet, in dem einst mehrheitlich Christen lebten. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrer alten Heimat wieder Wurzeln schlagen können!“ Dr. Andrzej Halemba, der...

» weiterlesen

Baltazar Kardinal Porras: „Der Spielraum in Venezuela wird immer kleiner.“

Das Päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT schießt sich dem Gebetstag für den Frieden in Venezuela am Sonntag, den 21. Mai an. Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Enrique Kardinal Porras, sprach bei einem Besuch am internationalen Sitz des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) mit María Lozano über die äußerst schwerwiegende Lage des Landes. Er betonte die schreckliche Situation, in der...

» weiterlesen