Projekte des Monats März

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

Ein neuer Brunnen für Ordensfrauen in Kinshasa

Fast überall in Afrika ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein großes Problem. Einen Brunnen zu haben, ist daher ein Segen. Die Karmelitinnen im Kloster des Glorreichen heiligen Josef in Kinshasa in der Dem. Rep. Kongo.  sind verzweifelt: Sie haben zwar einen Brunnen, dieser gibt aber seit einem Jahr kein Wasser mehr. Sie sind aber auf ihren eigenen Brunnen angewiesen. Durch den Ausfall des Brunnens ist auch ihre Hostienbäckerei zum Stillstand gekommen. Noch viel Schlimmer sind die Folgen für ihren Gemüsegarten und ihre Hühner-, Schweine- und Kaninchenzucht, die sie ebenfalls aufgebaut haben, um ihren bescheidenen Lebensunterhalt verdienen zu können. Die Schwestern haben uns dringend um Hilfe gebeten. „Wir wissen nicht, wie wir überleben sollen“, schreiben sie uns voller Verzweiflung. 

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Messstipendien für die Ausbilder am Priesterseminar von Portoviejo

Das Priesterseminar der Erzdiözese Portoviejo in Ecuador feiert in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 sind 77 Priester daraus hervorgegangen. 40 junge Männer leben zur Zeit in dem Seminar, dazu kommen noch einige externe Studenten. Dies wäre ein Grund zur Freude und Zuversicht. Die Erzdiözese Portoviejo wurde jedoch am 16. April 2016 stark von dem schweren Erdbeben getroffen, das große Verwüstungen angerichtet hat und Menschenleben kostete. Überall herrscht also Not. Auch das Priesterseminar hat große Schwierigkeiten, denn die Gläubigen aus den Pfarreien, die sonst mit Spenden zum Unterhalt des Seminars beigetragen haben, können das Seminar nun nicht mehr unterstützen. Erzbischof Erzbischof Voltolino Esti bittet uns also darum, das wir ihm dabei helfen, die Ausbilder an dem Seminar mit Messstipendien zu unterstützen, da sie sonst keine andere Einkommensquelle haben.

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Bau eines neuen Schlafsaals für das Priesterseminar in Conakry

Die Katholische Kirche in Guinea konnte sich aufgrund des Widerstandes, den sie leistete, in den Jahren der Diktatur kaum entfalten. Nur drei Diözesen unterhält sie heute. Die angehenden Priester mussten lange Zeit im benachbarten Senegal und Mali studieren. Inzwischen hat die Katholische Kirche in Kendoumaya in der Erzdiözese Conakry jedoch ein eigenes Priesterseminar. KIRCHE IN NOT hat die Entstehung des Seminars stark unterstützt. Jedoch konnten die angehenden Priester hier bislang nur Philosophie studieren. Zum Theologiestudium mussten sie bislang noch immer nach Mali gehen. Das soll sich jedoch ändern, und so helfen wir  auch bei der Erweiterung des Seminars, dem Bau eines Schlafsaals für Theologiestudenten und außerdem unterstützen wir die Ausbildung der 69 angehenden Priester. 

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DANKE: Eine Kapelle für die Pfarrei von Tamarindo

Die Pfarrei von Tamarindo im Zentrum von Kuba hat 3.700 größtenteils sehr gläubige Einwohner. Bislang spielte sich das kirchliche Leben jedoch vor allem in den Häusern der Gläubigen ab, denn die alte Kapelle war in einem sehr schlechten Zustand gewesen und musste abgerissen werden. Daher hat der Pfarrer KIRCHE IN NOT um Hilfe gebeten. Unsere Wohltäter haben die Gläubigen in Tamarindo nicht im Stich gelassen und haben 24.000 Euro gespendet. Inzwischen konnte die neue Kapelle, die Unserer Lieben Frau von Fatima geweiht ist, eingeweiht werden. Sie ist einfach und bescheiden, aber schön. Die Gläubigen von Tamarindo sind glücklich, nun endlich ein würdiges Gotteshaus zu haben. Allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Traum Wirklichkeit erden konnte, ein herzliches Vergelt’s Gott.

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Anbau eines Krankentraktes im Karmelitinnenkloster von Tambacan

Die Karmelitinnen in Tambacan auf den Philippinen dürfen sich freuen: Ihr Kloster, das dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht ist, ist mit vielen Berufungen gesegnet. Was einerseits ein großes Geschenk und eine Gnade ist, ist zugleich aber auch eine Herausforderung. Denn langsam wird es in dem Kloster zu eng. Da einige der älteren Ordensfrauen inzwischen krank und gebrechlich geworden sind und Schwierigkeiten haben, die Treppen zu steigen, haben sich die Schwestern eine Lösung einfallen lassen, die beide Probleme zu gleich löst: Sie möchten Räumlichkeiten anbauen, in denen die alten und kranken Schwestern untergebracht werden können. Da die Schwestern aber ein zurückgezogenes beschauliches Leben in Armut führen, haben sie uns um Hilfe gebeten.

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Ausbildungshilfe für 26 Seminaristen am Priesterseminar von Grodno

Die Diözese Grodno durfte im vergangenen Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiern. Das Priesterseminar wurde bereits ein Jahr früher eingerichtet, als die Sowjetunion noch bestand. KIRCHE IN NOT unterstützt die Ausbildung der angehenden Priester in Grodno von Anfang an jedes Jahr. Bei der Ausbildung der zukünftigen Priester setzt das Seminar besonders darauf, dass die Studenten für die Nöte der Menschen sensibilisiert werden. Jeden Monat besuchen die jungen Männer Altenheime, Waisenhäuser und ein Heim für behinderte Kinder.  „Dank Ihnen können wir vielseitige Projekte realisieren, die das Ziel haben, unsere Studenten besser auf das Priestertum vorzubereiten“, schreibt der Rektor.  Wir helfen auch in diesem Jahr wieder, damit die derzeit 26 Seminaristen ihre Ausbildung fortsetzen können. 

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Haiti: Ohne die Kirche haben viele dieser Dörfer keine Hoffnung

Haiti ist ein Land mit extremer Armut. Nach der letzten Statistik des IWF ist es das ärmste Land der Welt außerhalb Afrikas. Die Hauptstadt Port-au-Prince wächst - wie andere lateinamerikanische Städte auch - völlig unkontrolliert insbesondere in kürzlich entstandenen Randgebieten, wo es keine Grundversorgung gibt. Die meisten Menschen leben von der Hand in den Mund unter für Europäer...

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Tschechische Republik: „Ein Leuchtturm des Glaubens“ - KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT trauert um Miroslav Kardinal Vlk, der am vergangenen Samstag (18.3.) im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Kardinal Vlk war ein Leuchtturm des Glaubens in einem durch den Kommunismus geprüften Land, in dem die Menschen bis heute die geringste Bindung an den Glauben in ganz Europa aufweisen“, sagt der Internationale Geistliche Assistent...

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