Projekte des Monats Juni

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

Ausbildungshilfe für die 46 Seminaristen des Priesterseminars von Ibarra

Das Priesterseminar der Diözese Ibarra im Norden Ecuadors hat in den 36 Jahren seines Bestehens bereits 172 Priester hervorgebracht. Derzeit bereiten sich 46 junge Männer für ihren Dienst im Seminar vor. Die angehenden Priester werden nicht nur an dem Seminar und der Universität ausgebildet, sondern sie sollen auch von Anfang an die pastorale Arbeit in den Pfarren und die Nöte der Menschen kennenlernen. Die Einwohner der Diözese Ibarra sind zu 90 Prozent katholisch und in ihrem Glauben und den katholischen Traditionen tief verwurzelt. Die Pfarren spenden regelmäßig Lebensmittel für das Seminar und unterstützen es mit dem, was die Menschen teilen können. Aber diese Hilfe reicht für die Ausbildung der angehenden Priester nicht aus, denn es fallen noch viele andere Kosten an. Daher hat uns der Rektor wieder um Hilfe gebeten.

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DANKE: 275 Katecheten danken für Fahrräder für ihren Dienst in zahlreichen Dörfern

In der Diözese Eluru in Indien mit ihren mehr als 1150 katholischen Dörfern spielen Katecheten eine wichtige Rolle. Denn die Priester können nicht überall gleichzeitig sein, und so übernehmen die Katecheten wichtige pastorale Aufgaben. Die Diözese ist sehr arm und sie liegt in einem Gebiet, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Somit sind die Spenden der Gläubigen gering. Die Katecheten erhalten daher nur ein geringes Entgelt. Die Diözese wollte aber 275 Katecheten zumindest mit Fahrrädern ausstatten, damit sie ihren Dienst in den Dörfern leichter verrichten können. Unsere Wohltäter haben 13.750 Euro gespendet. Die Katecheten haben ihre Fahrräder bereits erhalten. Fr. Tatapudi Emmanuel, Ökonom der Diözese, schreibt uns: “Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre großzügige Hilfe für die Diözese Eluru. Die Katecheten sind sehr glücklich darüber, dass sie Fahrräder für ihren pastoralen Dienst erhalten haben."

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Eine Kirche für die Pfarre St. Anthony in Lamitan, wo Christen in der Minderheit sind

Während ansonsten auf den Philippinen die meisten Menschen katholisch sind, ist Basilan überwiegend muslimisch. Die Pfarre St. Anthony in Lamitan City ist trotz der Minderheitensituation eine lebendige Pfarre. Siebenhundert Gläubige besuchen regelmäßig die Heilige Messe. Die Pfarrei hatte seit 40 Jahren eine Kirche, die aber im Laufe der Zeit nahezu völlig marode und zudem für die wachsende Gemeinde viel zu klein geworden ist. Es wird dringend eine neue größere Kirche benötigt, aber die Gemeinde ist zu arm, um die Mittel aufzubringen. Bischof Martin S. Jumoad liegt dieses Projekt am Herzen, weil einerseits die Gemeinde die Kirche braucht, das Gotteshaus aber zugleich auch ein starkes Zeichen der Präsenz und der Identität der Katholiken in der Stadt wäre. 

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Ein Zentrum zur Weiterbildung, Erholung und Pflege von Priestern der Erzdiözese Khartum

Die Priester im Sudan wissen, was Leid ist. Sie haben es auf dem blutigen Kreuzweg der Kirche im Sudan am eigenen Leib erlebt. Eine ganze Generation hat kaum etwas anderes als Gewalt, Vertreibung und Elend kennen gelernt. Die Priester stehen der leidenden Bevölkerung in jeder Hinsicht zur Seite: Seelsorge, materielle Hilfe, Erziehung – alles das müssen sie leisten. Die Priester aus der Erzdiözese Khartum sind im Durchschnitt erst 40 Jahre alt. Aufgrund der vielen Herausforderungen hatten sie nach ihrer Ausbildung am Seminar kaum die Möglichkeit, sich pastoral und geistlich weiterzubilden oder zur Ruhe zu kommen. Daher hat die Erzdiözese ein Haus eingerichtet, das den Priestern offensteht, wenn sie den Erfahrungsaustausch mit ihren Mitbrüdern oder Rat und Hilfe suchen, zur Ruhe kommen oder sich weiterbilden möchten. Es soll auch ein Ort für kranke Priester sein, wo sie genesen können. Dieses Haus soll mit unserer Hilfe noch ausgebaut werden.

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Zwei Klassenräume für die Katechese in Dapaong

Die Diözese Dapaong in Togo liegt ganz im Norden des Landes, wo sich die Wüste immer weiter ausbreitet, so dass der Anbau und das Überleben schwierig sind. Daher handelt es sich um eine der ärmsten Regionen des Landes. Die Bevölkerung in der Region ist sehr jung: 70 Prozent sind unter 21 Jahren. Viele wollen sich taufen lassen. Die Frohe Botschaft Christi zieht zahlreiche Menschen an, die bislang traditionellen afrikanischen Religionen anhingen. Die St. Paulus-Pfarrei in Dapaong hat zur Zeit 1.000 Taufbewerber! Die Katecheseklassen sind daher überfüllt mit Jugendlichen und Erwachsenen. Pfarrer Joan Sole Ribas freut sich darüber, dass seine Pfarrgemeinde blüht, aber es ist für ihn eine große Herausforderung, die vielen Katechumenen zu unterrichten. Es gibt einfach keine Räumlichkeiten dafür.

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Ausbau eines Exerzitienzentrums in Ros

Das Dorf Ros in der Diözese Grodno in Weißrussland ist seit langem ein besonderer Ort: Eine als Gnadenbild verehrte 400 Jahre alte Darstellung Christi als Schmerzensmann zieht seit jeher viele Gläubige an, die eine Gnade von Gott erbitten und sie in vielen Fällen auch erhalten. In der jüngeren Vergangenheit hat sich Ros zu einer Pilgerstätte für Gläubige aus dem ganzen Land entwickelt. Dies ist vor allem auch der Tatsache zu verdanken, dass Pfarrer Czeslaw Pawlukiewicz ein charismatischer Priester ist, dessen Exerzitien mittlerweile jährlich Tausende Menschen anziehen. Es geschehen viele Bekehrungen, Menschen suchen und erfahren Hilfe in Lebenskrisen, es gelingt ihnen, sich von Abhängigkeiten durch Alkohol, Drogen oder Okkultismus zu lösen und eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus zu entwickeln. Nun gibt es in dem Ort jedoch noch keine Unterkünfte für die Pilger und die Menschen, die an den Exerzitien teilnehmen. Bislang übernachten sie in den Häusern der Dorfbewohner. Pfarrer Pawlukiewicz hat daher damit begonnen, ein Gebäude, das ehemals als Schule und später als Bibliothek diente, zu einem Exerzitienzentrum umzubauen. „Kirche in Not“ hat bereits geholfen und hat nun noch eine weitere Hilfe für die Fertigstellung der umfangreichen Umbauarbeiten versprochen. 

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Aleppo: "Ein Tropfen Milch" - „Kinder sind die Zukunft. Wir möchten ihnen helfen, damit sie gesund aufwachsen."

KIRCHE IN NOT (ACN) hat 225 000 € bewilligt, um das Projekt „Drop of Milk“ („Ein Tropfen Milch“) zu unterstützen. Damit wird in Aleppo monatlich 2850 Kindern Milch ausgeteilt. Eine kleine KIRCHE IN NOT-Delegation war dabei, als kürzlich die Verteilung an die Familien stattfand. Die Teilnehmer berichten, wie dankbar die Menschen sind.

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Irak: „Christina wurde ein neues Leben geschenkt“ - Sechsjähriges Mädchen drei Jahre durch IS verschleppt

Die Bilder im Internet verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: Seit dem 10. Juni ist das sechsjährige Mädchen Christina aus der irakischen Ninive-Ebene wieder in den Armen ihrer Eltern. Drei Jahre lang waren sie getrennt: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte das Mädchen verschleppt. Jetzt ist es frei und wurde zu ihrer Familie zurückgebracht, die sich derzeit als Flüchtlinge im...

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