Projekte des Monats Mai

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

DANKE: Ein Kleinbus für die katholische Pfarre on Minya

Die katholische Pfarre von Minya ist noch jung. Es ist die einzige katholische Kirche in der Stadt selbst und in ihrem Umkreis. Die Pfarre erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet von 1200 Quadratkilometern, und so leben viele Gläubige weit entfernt von der Kirche. Dies stellte bislang ein großes Problem dar, denn öffentliche Verkehrsmittel sind in Ägypten sehr teuer, und wenn eine ganze Familie regelmäßig die heilige Messe besuchen möchte, ist es für viele eine merkliche Belastung für die Haushaltskasse. Unsere Wohltäter haben der Pfarre geholfen, einen Bus anzuschaffen. Der Bus dient auch als Schulbus für die Kinder aus weiter entfernt gelegenen Dörfern. Die Gläubigen freuen sich und danken allen Wohltätern von Herzen!

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Ein Boot für die Seelsorge im Amazonasgebiet

Die kath. Gemeinschaft „Mar a Dentro“ („Hinaus aufs Meer“) unterhält ein Zentrum in der Stadt Belem in Nordbrasilien. Ihre Mitglieder küpmmern sich seit 9 Jahren um Menschen, die im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens an den Ufern der Flüsse und auf Flussinseln im Urwald leben. Ihre Dörfer sind nur per Boot erreichbar. Durch ihr Apostolat sichert sie eine kontinuierliche Präsenz der Katholischen Kirche in dem schwer zugänglichen Gebiet. Die Menschen, die dort leben, sind in jeder Hinsicht bedürftig. Sie brauchen seelsorgliche Begleitung, seelische und materielle Hilfe, Beratung und Beistand. Bislang steht den Helfern nur ein altes Holzboot zur Verfügung, das jedoch bereits marode ist. Die Mitglieder der Gemeinschaft brauchen somit unbedingt ein neues Boot, das aus einem beständigeren Material besteht und so den schwierigen Bedingungen besser standhalten kann.

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Ein Haus für die Herz-Jesu-Priester in der neuen Pfarre von Gbunzunzu

Die neugegründete Pfarre von Gbunzunzu in der Demokratischen Republik Kongo liegt in einem Gebiet, in dem viele Menschen versuchen, in den Goldminen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Minen machen wenige sehr reich und bedeuten für unzählige Ausbeutung, Elend, Gesundheitsschäden und sogar den frühen Tod. Die Katholische Kirche ist für die Menschen die wichtigste Anlaufstelle. Es besteht großer Bedarf an Hilfe und Seelsorge. Die neue Pfarre, die mit 25.000 Bewohnern ohnehin sehr groß ist, entstand durch Teilung der noch viel größeren Pfarre von Babonde, der 42 Dörfer angehörten. Mit der bereits bestehenden Pfarrkirche ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Aber die Patres benötigen noch ein Haus, um ständig am Sitz ihrer Pfarre wohnen und für die Menschen erreichbar zu sein. 

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Umbau eines Klosters in Utena in ein Evangelisierungszentrum für Jugendliche

Vor fünf Jahren haben sich Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Utena niedergelassen, einem regionalen Zentrum im Nordosten Litauens, das über Industrie und mehrere Schulen und Hochschulen verfügt. Daher leben hier viele junge Menschen. So gingen die Schwestern in die Schulen, um den Jugendlichen dabei zu helfen, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dieses Programm wurde so gut angenommen, dass die Ordenfrauen die riesige Nachfrage als Zeichen Gottes verstanden und beschlossen, in ihrem Kloster ein Evangelisierungszentrum zu eröffnen. Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können, sind jedoch noch Umbaumaßnahmen an dem Haus notwendig. KIRCHE IN NOT will helfen.

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Lebensmittelhilfen für 1500 geflüchtete Familien im Umland von Damaskus

Seit 6 Jahren wird Syrien von einem schrecklichen Krieg verwüstet. 6,3 Mio. Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht, 13,5 Mio. Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dies entspricht drei Vierteln der derzeitigen Bevölkerung. Viele Kinder kennen nichts anderes als den Krieg oder die Flucht. Das melkitische griechisch-katholische Patriarchat in Damaskus hat uns gebeten, bei der Lebensmittelversorgung von 1.500 geflüchteten Familien zu helfen, die im ländlichen Umland von Damaskus Zuflucht gefunden haben. Pfarrer Masour schreibt uns: „Es ist so traurig, die Familien zu sehen, die unter erbärmlichen Bedingungen leben und ihrer Würde beraubt sind, voller Angst um das Heute und das Morgen." 

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Irak: „Die Rückkehr ist noch schwieriger als die Flucht“ - Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer läuft an

Klein und unscheinbar wie ein junger Olivenbaum – so beginnt in diesen Wochen der Wiederaufbau in den Dörfern der irakischen Ninive-Ebene. Ein kleiner Olivenbaum ist das Willkommensgeschenk für die ersten Rückkehrer in das Gebiet, in dem einst mehrheitlich Christen lebten. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrer alten Heimat wieder Wurzeln schlagen können!“ Dr. Andrzej Halemba, der...

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Baltazar Kardinal Porras: „Der Spielraum in Venezuela wird immer kleiner.“

Das Päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT schießt sich dem Gebetstag für den Frieden in Venezuela am Sonntag, den 21. Mai an. Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Enrique Kardinal Porras, sprach bei einem Besuch am internationalen Sitz des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) mit María Lozano über die äußerst schwerwiegende Lage des Landes. Er betonte die schreckliche Situation, in der...

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