Projekte des Monats Juli

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

Fahrräder für 30 Katechisten in Gambella

Das Apostolische Vikariat Gambella liegt im äußersten Westen Äthiopiens an der Grenze zum Südsudan. Es ist ein unterentwickeltes Gebiet, in dem große Armut herrscht. Viele der Kinder sind sichtbar unterernährt. Viele Menschen in der Region haben noch nie von der Frohen Botschaft Jesu Christi gehört. Sie heißen die Kirche willkommen und möchten sich taufen lassen. Aber die zahlreichen Dörfer im ländlichen Gebiet liegen weit voneinander entfernt. Es gibt nur wenige Priester, und so spielen Katecheten eine wichtige Rolle. Sonntags gehen die Katecheten mehrere Stunden zu Fuß, um in die Dörfer zu gelangen, in denen es keine heilige Messe gibt, und mit den Menschen zu beten und sie im Glauben zu unterweisen. Damit sie Zeit und Kraft sparen, hat „Kirche in Not“ Hilfe versprochen, damit 30 Katecheten jeweils mit einem Fahrrad ausgestattet werden können.

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Unterstützung der pastoralen Arbeit der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“

Die Kongregation der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ ist seit 2016 in der Diözese Santa Clara in Kuba tätig. Bischof Amador ist sehr froh über ihren Einsatz in dem weitläufigen Gebiet, das von bitterer Armut und großen Entfernungen geprägt ist und wo es kaum Verkehrsverbindungen gibt. Die Schwestern unterweisen Kinder und Erwachsene im Glauben und bereiten sie auf den Empfang der Sakramente vor. Sie besuchen die Familien zu Hause und stehen Kranken und Sterbenden bei und begleiten sie. Außerdem dürfen sie mit der Erlaubnis des Bischofs Wortgottesdienste halten, in denen die Kommunion gespendet wird, sowie Trauungen und Beerdigungen abhalten. Viele Dörfer sind so weit abgelegen, dass schon lange kein Priester mehr dort gewesen ist. Wir möchten die Ordensfrauen und ihre Arbeit unterstützen.

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Ausbildungshilfe für 69 angehende Priester

 Die Erzdiözese Ansiranana liegt im Norden der Insel Madagaskar. Etwas mehr als 40 Prozent der Einwohner sind katholisch. Die 65 Diözesanpriester und 42 Ordensmänner müssen Pfarren betreuen, deren Fläche jeweils so groß sind wie in anderen Teilen der Welt die Diözesen. Eines der wichtigsten Anliegen ist daher die Ausbildung der angehenden Priester. Im Priesterseminar von Ansiranana bereiten sich zur Zeit 69 junge Männer darauf vor, eines Tages Priester zu werden. In dem Seminar wird größter Wert darauf gelegt, dass die zukünftigen Priester eine gute Ausbildung erhalten. Sie sollen nicht nur intellektuell fundiert ausgebildet werden, sondern sie sollen auch geistlich und charakterlich so geformt werden, dass sie für die Gläubigen zu wahrhaft guten Hirten werden können. Dies Ausbildung möchten wir unterstützen.

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Ein Auto, damit der einzige Bischof von Nepal seine Gläubigen besuchen kann

Nepal war bis zur Einführung der Republik im Jahr 2008 mehr als 240 Jahre lang die einzige hinduistische Monarchie der Welt. Die Lage in Nepal ist heikel. Im April 2017 wurde ein Brandanschlag auf das Pfarrhaus der Kathedrale in Kathmandu verübt. Gott sei Dank kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Die Täter und ihre Motive sind unbekannt. Es ist nicht das erste Mal, dass die winzige katholische Gemeinde in Nepal Opfer von Angriffen wurde.  Im Mai 2009 explodierte eine Bombe in der Kathedrale, und viele Katholiken haben jetzt Angst. Das Apostolische Vikariat von Nepal erstreckt sich über das ganze Land. Der aus Indien stammende Bischof Paul Simick muss viel reisen, um die Gemeinden zu besuchen und ihnen Mut zu machen. Sein Auto ist aber bereits zwölf Jahre alt und wurde in dieser Zeit stark beansprucht. Der Bischof steht vor der Notwendigkeit, ein neues Fahrzeug zu beschaffen. Da Fahrzeuge in Nepal sehr teuer sind, hat der Bischof uns um Hilfe gebeten.

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Eine Wallfahrt von 50 katholischen Jugendlichen nach Fatima

In diesem Jahr feiert die Kirche das hundertste Jubiläum der Erscheinungen von Fatima. Auch KIRCHE IN NOT, das in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen feiert, ist eng mit der Botschaft von Fatima verbunden. In diesem Jubiläumsjahr gibt es überall in der Welt Initiativen, um der Botschaft von Fatima zu gedenken. Einige werden von KIRCHE IN NOT unterstützt, so beispielsweise eine Wallfahrt von 50 katholischen Jugendlichen aus Russland in das Heiligtum von Fatima. Für die katholischen Jugendlichen, die sich als kleine Minderheit erleben, bedeutet eine solche Wallfahrt in eines der wichtigsten und größten katholischen Marienheiligtümer der Welt, sehr viel. Sie werden in ihrem Glauben gestärkt und haben die Möglichkeit, mit Tausenden anderen Pilgern aus aller Welt gemeinsam zu beten. Dieses Erlebnis wird prägend für ihren weiteren Glaubensweg sein. 

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Sudan: Chance auf ein besseres Leben

Das Schulwesen ist eine der Säulen der Kirche des Sudan – KIRCHE IN NOT unterstützt sie dabei. Staub und Häuser aus getrockneten Lehmziegeln so weit das Auge reicht. Die Häuser unterscheiden sich nicht von der Erde, auf der sie stehen. Bäume gibt es kaum. Die Straße, die von der sudanesischen Hauptstadt Khartum gen Norden führt, flirrt von der sengenden Hitze. Auf 45 Grad steigt das...

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Sechs Monate gespannter Friede in Aleppo: „Die Lage wird sich leider nicht wesentlich ändern“

Ende Dezember 2016 nahmen Regierungstruppen des Präsidenten Bashar Al-Assad die Stadt Aleppo endgültig ein. Vor genau sechs Monaten hörten die Bombenangriffe auf die Großstadt im Norden Syriens auf. Sie ist die größte Stadt des Landes, eine Industriestadt, die einst mehr als zwei Millionen Einwohner zählte. „Nun gibt es keine Bomben mehr. Auf den Straßen herrscht Sicherheit“, berichtet...

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