KIRCHE IN NOT

„Versöhnung und Solidarität weltweit“

KIRCHE IN NOT ist eine internationale päpstliche Stiftung, die im Geist des Gebetes, der tätigen Liebe und der Evangelisierung überall dort hilft, wo die Kirche verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat. Als pastorales Werk setzt sich KIRCHE IN NOT für die Stärkung des christlichen Glaubens ein, vor allem dort, wo dieser zu erlöschen droht.

KIRCHE IN NOT ist mit 21 Nationalbüros in der Welt vertreten, die in erster Linie mit der Beschaffung von Spendenmittel beauftragt sind. Die Vergabe der Projekte erfolgt weltweit zentral durch die entsprechenden Projektabteilungen in Königstein/Deutschland nach Genehmigung durch die zuständigen Gremien. Jährlich werden dort ca. 10 000 Hilfsanträge aus aller Welt von kompetenten Projektverantwortlichen geprüft. In mehr als 140 Ländern der Welt können dank der zahlreichen Wohltäter rund 5 000 pastorale Projekte gefördert werden.

Bild links: Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident von KIRCHE IN NOT International und Pater Martin M. Barta, Geistlicher Assistent International

Als pastorales Hilfswerk helfen wir vor allem bei der Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern, Schwestern und engagierten Laien, bei Renovierung, Neubau und Einrichtung von Kirchen, Kapellen, Gemeindezentren und Ordenshäusern, beim Übersetzen und Verlegen der Bibel und anderer religiöser Literatur, beim Aufbau und Ausstrahlung religiöser Rundfunkprogramme, bei der Anschaffung von Fahrzeugen, Mopeds und Rädern, sowie durch Messstipendien und Existenzhilfen.

Wie alles begann

Pater Werenfried

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe wurde 1947 gegründet. Damals organisierte der Prämonstratenser Werenfried van Straaten in Belgien und Holland Hilfe für die deutschen Nachbarn. Vierzehn Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten strömten in die vier Besatzungszonen, in denen es zu wenig Unterkünfte, zu wenig Nahrung und Kleidung gab. Pater Werenfried rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen. Dass er anfangs vor allem Speck bei den flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen „Speckpater“ ein.

1952 begann die Hilfe für die verfolgte Kirche in Osteuropa, mitte der 60er Jahre kamen Asien, Afrika und Lateinamerika dazu. Heute hilft das Werk in mehr als 140 Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorgerischen Aufgaben hat.
  
  

Sudan: Chance auf ein besseres Leben

Das Schulwesen ist eine der Säulen der Kirche des Sudan – KIRCHE IN NOT unterstützt sie dabei. Staub und Häuser aus getrockneten Lehmziegeln so weit das Auge reicht. Die Häuser unterscheiden sich nicht von der Erde, auf der sie stehen. Bäume gibt es kaum. Die Straße, die von der sudanesischen Hauptstadt Khartum gen Norden führt, flirrt von der sengenden Hitze. Auf 45 Grad steigt das...

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Sechs Monate gespannter Friede in Aleppo: „Die Lage wird sich leider nicht wesentlich ändern“

Ende Dezember 2016 nahmen Regierungstruppen des Präsidenten Bashar Al-Assad die Stadt Aleppo endgültig ein. Vor genau sechs Monaten hörten die Bombenangriffe auf die Großstadt im Norden Syriens auf. Sie ist die größte Stadt des Landes, eine Industriestadt, die einst mehr als zwei Millionen Einwohner zählte. „Nun gibt es keine Bomben mehr. Auf den Straßen herrscht Sicherheit“, berichtet...

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