|
DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO: Einsatz unter Lebensgefahr – die Schwestern von Bukavu
Seit Jahren ist der Kivu, das Grenzgebiet zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, Schauplatz eines erbitterten Bruderkriegs zwischen verschiedenen Stämmen. Hilfsorganisationen sind hier schon lange abgezogen, weil die Situation zu gefährlich ist. Der Bruderkrieg hat beide Länder ausgeblutet, Flüchtlingselend, Hunger und Krankheiten sind nun die Folge. Nur die Kirche tut noch, was in ihrer Macht steht, um das überwältigende Elend dieser Menschen, die von der Welt fast vergessen sind, zu lindern. Die tägliche Herausforderung der Menschen hier ist das bloße Überleben. Vor allem kleine Kinder leiden unter der Mangelernährung. Es gibt zahllose Kriegswaisen, aber auch eine zunehmende Zahl an Waisenkindern durch die Autoimmunkrankheit AIDS. Jenseits des bloßen Überlebens taucht die Frage der Schulbildung auf. Ohne Bildung wird es keine Zukunft in diesen Ländern geben. 70% der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche. Auch hier engagiert sich die Kirche, zum Beispiel die Franziskanischen Christus-König-Schwestern in der Erzdiözese Bukavu. 19 dieser Schwestern sind in der Pastoral- und in der Sozialarbeit tätig, 4 Schwestern bereiten sich durch verschiedene Ausbildungsgänge auf ihren Einsatz vor. Der Unterhalt der Schwestern und die Ausbildung müssen finanziert werden, damit die Franziskanerinnen weiter arbeiten können. Deshalb springt „Kirche in Not“ mit 10.000 € ein. Helfen Sie uns dabei! Infos halten die Nationalsekretariate für Sie bereit.
Spendennummer: 003-136 Hilfe für die Schwestern
|
|