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RUMÄNIEN: Ausbildungsbeihilfe für die Seminaristen der griechisch-katholischen Erzdiözese Alba Iulia-Fagaras
Mit der Machtübernahme durch die Kommunisten wurde nach dem 2. Weltkrieg die griechisch-katholische Kirche in Rumänien aufgelöst, ihre Gläubigen mussten zur orthodoxen Kirche übertreten oder ihren Glauben im Untergrund am Leben erhalten. Auch das Priesterseminar des Erzbistums Alba Iulia-Fagaras in Blaj in Zentralrumänien musste seine Pforten schließen. Das Gebäude wurde vom Staat enteignet und zweckentfremdet. Erst 1990, nach der politischen Wende konnte die griechisch-katholische Kirche sich allmählich wieder etablieren. So hat etwa die älteste mit Rom unierte Erzdiözese Rumäniens, das Erzbistum Alba Iulia-Fagaras, derzeit 85 Priesteramtskandidaten, die ihre Ausbildung wieder am Seminar in Blaj erhalten. Zwar können die Seminaristen nun ungehindert studieren, jedoch fehlt es der Kirche an ausreichenden Mitteln für die Priesterausbildung. Daher hat der Metropolit der griechisch-katholischen Kirche Rumäniens und Erzbischof von Alba Iulia-Fagaras, Msgr. Lucian Muresan, um Hilfe gebeten. „Kirche in Not“ hat ihm 25.500 Euro versprochen, auch weil die Ausbildung von Priestern für unser Hilfswerk von jeher höchste Priorität genießt. Alle hochherzigen Wohltäter dürfen gewiss sein, dass die jungen Seminaristen ihrer dankbar im Gebet gedenken werden. Weitere Informationen halten die Nationalbüros für Sie bereit.
Spendennummer: 423-02-13
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