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FLÜCHTLINGSPROJEKT - IRAK: Hilfe für christliche Flüchtlinge im Nordirak
Auch nach den freien Wahlen im Irak am 30. Januar haben die Gewalt- und Terrorakte nicht abgenommen. Insbesondere die christliche Minderheit sieht sich, nicht erst seit den Anschlägen gegen Kirchen vom 1. August, 15. Oktober und 8. November 2004, einem wachsenden Druck seitens islamischer Fundamentalisten ausgesetzt. Oftmals versuchen diese, auch ihre christlichen Landsleute der islamischen Scharia Rechtsordnung zu unterwerfen und etwa auch christlichen Frauen und Mädchen den Schleier aufzuzwingen. Mittlerweile sind bereits Tausende von Christen ins benachbarte Ausland, nach Jordanien und Syrien, geflohen. Aber auch innerhalb des Landes selbst sind viele Christen aus Städten wie Bagdad, Basra oder Mosul geflohen um im mehrheitlich von Kurden besiedelten Nordirak in ländlichen Gebieten Zuflucht zu suchen. Um diese mit dem nötigsten, vor allem mit Lebensmitteln und Medikamenten, versorgen zu können, haben die Diözesen Aqrah (chaldäisch) und Dohuk (assyrisch) um Hilfe gebeten. „Kirche in Not“ hat 25.000 Euro versprochen. Möchten Sie helfen? Weitere Informationen gibt es bei den Nationalbüros.
Bild: Flüchtlinge im Nordirak vor ihren Zelten.
Spendennummer: 319-52-09
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