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Projekte um den Globus

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ELFENBEINKÜSTE: Existenzhilfe für Benediktinermönche in Bouaké
Seit im September 2002 oppositionelle Militärs im Norden des Landes mit einer Rebellion gegen die Regierung begannen, ist das vergleichsweise kleine westafrikanische Land bis heute nicht wieder zur Ruhe gekommen: Während die Aufständischen den Norden kontrollieren, beherrschen Regierungstruppen den Süden. Beide Parteien reden in letzter Zeit viel von Versöhnung, faktisch besteht jedoch eine Situation von „weder Frieden noch Krieg,“ unter der das einfache Volk am meisten zu leiden hat. Zwischen den Fronten liegt Bouaké, wo der Benediktinerorden bereits seit 1960 das Kloster Hl. Maria („Sainte Marie de Bouaké“) unterhält. Die 19 Mönche haben sich dafür entschieden, Not und Leid der vom Bürgerkrieg geplagten Bevölkerung zu teilen und vor Ort ihr Leben in Arbeit und Gebet („Ora et labora“) fortzuführen. Zur Sicherung ihres Lebensunterhalts betreiben die Benediktiner eine Farm, die insbesondere der Hühnerhaltung dient. Um ihre Produkte günstiger vermarkten zu können, möchte die Gemeinschaft nun eine Maschine anschaffen, mit der man aus Altpapier Eierkartons herstellen kann. Allerdings übersteigen die für diese Investition erforderlichen Mittel die Möglichkeiten der Gemeinschaft bei weitem. Deshalb bitten die Mönche um Hilfe. „Kirche in Not“ hat ihnen 20.000 Euro versprochen. Wer möchte helfen?

Bild: Die Gemeinschaft des Benediktinerklosters von Bouaké.
Spendennummer: 116-04-30