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DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO: Nothilfe für Vertriebene in der Pfarrei Rutshuru
Der Bürgerkrieg im Kongo hat zu großen Fluchtbewegungen von Menschen geführt: So sind zwischen 20.000 und 30.000 Menschen auf das Gebiet der Pfarrei Rutshuru, Diözese Goma im Nordosten des Landes, gekommen. Einige von ihnen werden von Familien beherbergt, während andere in Klassenzimmern und unter freiem Himmel nächtigen müssen. Besonders betroffen sind große Familien, Kranke und Alte sowie Schüler. Die kirchliche Gemeinschaft, Priester, Nonnen und Laien, versucht hier zu helfen, insbesondere durch die Bereitstellung von Lebensmitteln. Die Pfarrei St. Aloisius („Saint Aloys“) in Rutshuru ist seit 1981 den Pallottinern anvertraut. Neben ihrer gewöhnlichen Arbeit widmen sich die Patres insbesondere der Ausbildung von Jugendlichen, der Hilfe für Witwen und Waisen sowie der Bekämpfung von Hexerei und Fetischismus. Auch 19 Schulen und sechs Gesundheitszentren unterstehen den Pallottinern. Etwa 600.000 Menschen leben in der Pfarrei, von denen rund 60 Prozent die katholische Religion praktizieren. Die Pallottiner möchten insbesondere den unterernährten Flüchtlingskindern, schwangeren Frauen und alten Menschen helfen. Und so bitten Pater Zdzislaw Prusaczyk, der Regionaladministrator, und Pater Harelimana Francois, der Ordensobere, um Hilfe. „Kirche in Not“ hat ihnen 10.000 Euro versprochen. Wer möchte helfen?
Bild: Vertriebene in Rutshuru.
Spendennummer: 115-08-30
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