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INDIEN: Hilfe zum Bau einer Kirche in Deomali
Die Gemeinde in Deomali, im nordostindischen Bundesstaat Arunachal Pradesh, ist eine vor elf Jahren neugegründete Pfarrei, etwa 120 Kilometer von der Bischofsstadt Miao entfernt. In dieser gebirgigen und kaum erschlossenen Gegend leben hauptsächlich Angehörige des Nokte-Stammes, eines nur wenig entwickelten Bergvolks. Sie leben ausschließlich vom Ackerbau und von der Jagd. Ein großes Problem stellt die Entfernung der Örtlichkeiten von Flüssen dar: Wegen der Wasserknappheit können die Menschen sich kaum waschen oder ihre Kleidung reinigen. Allerdings ist die Mission hier erfolgreich. Bisher feierte die Gemeinde noch in einer aus Bambus errichteten Kapelle die Messe, da sich aber immer mehr Menschen zum Christentum bekennen, hält der Gemeindegeistliche, Pfarrer José Oonnukallel, den Bau einer dauerhaften Kirche nun für erforderlich. Die Gemeinde wird ein Grundstück und Arbeitskraft zur Verfügung stellen, kann aber nicht für Baumaterial aufkommen. So bittet Pfarrer Oonnukallel, unterstützt vom Bischof von Miao, Msgr. George Pallipparambil, um Hilfe. „Kirche in Not“ hat ihm 18.000 Euro versprochen.
Bild: Die aus Bambus errichtete Kapelle.
Spendennummer: 317-01-10
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