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MEXIKO: Hilfe für das Priesterseminar von Cuernavaca
Opfer zu bringen, ist unmodern geworden. Aber die 58 Seminaristen von Cuernavaca bringen regelmäßig Opfer, um ihrer Berufung folgen zu können. Bisweilen verzichten sie auf warmes Wasser, dann wieder auf eine Speise oder auf ein Buch – auf viele Kleinigkeiten, die uns selbstverständlich vorkommen. Denn das Seminar ist nicht reich, und jeder gibt, was er kann, um die Ausbildung zu finanzieren und eines Tages zum Priester geweiht werden zu können.
Priester werden dringend benötigt. Lateinamerika gilt zwar als der am stärksten katholisch geprägte Kontinent, aber auch dort wenden sich viele Menschen von der Kirche ab, und die Säkularisierung breitet sich auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft immer stärker aus.
Am 19. Februar 2009, also erst kürzlich, hat Papst Benedikt in einer Ansprache auf die Notwendigkeit einer guten Priesterausbildung in Lateinamerika hingewiesen. Anlass ist die Große Kontinentalmission, die die Kirche in ganz Lateinamerika im vergangenen Jahr gestartet hat – eine Aktion, die den Glauben wieder stärken soll, damit alle Menschen in Lateinamerika „wahre Jünger Christi“ werden.
Ohne gute Priester, die „durch ihren Dienst und ihr Lebenszeugnis Jesus Christus gegenwärtig werden lassen“, wie der Heilige Vater sagte, ist das kaum möglich. Daher unterstützt „Kirche in Not“ nicht nur das Seminar von Cuernavaca, sondern viele Seminare in ganz Lateinamerika und in der ganzen Welt.
Bild: Seminaristen.
Spendennummer: 230-02-70
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