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Brasilien: Abschluss der Erweiterung des Klosters „Agua Viva“ in Itacoatiara
Seit genau zwanzig Jahren gibt es im Urwald Amazoniens ein Benediktinerinnenkloster. Es trägt den Namen „Agua Viva“ – „Lebendiges Wasser“. Gegründet wurde es auf eine Initiative belgischer Benediktinerinnen hin. Heute sind jedoch fünf der sieben Schwestern, die dort ein Leben in Gebet und Arbeit führen, einheimische junge Frauen. Erst im vergangenen November hat wieder eine junge aus dem Amazonas stammende Schwester, Sr. Maria Gabriela, ihre Gelübde abgelegt – ein Tag großer Freude für den Konvent, aber auch für die Menschen in der Umgebung. Denn das Kloster übt eine starke pastorale Ausstrahlung auf die Umgebung aus. Viele Menschen nehmen an Besinnungstagen teil, die von den Schwestern als Einzel- oder Gruppenexerzitien angeboten werden. Außerdem lehrt eine der Benediktinerinnen am Priesterseminar in Itacoatiara.
Als das Kloster 1989 gegründet wurde, kamen die Ordensfrauen in einem kleinen Haus unter. Mit ihren beschränkten Mitteln gelang es ihnen, im Laufe der Zeit einen kleinen Gebäudekomplex mit Kapelle zu errichten. Heute bietet das Kloster jedoch nicht mehr genug Platz für die gewachsene Gemeinschaft und die Teilnehmer an den Besinnungstagen, und auch die Kapelle, in der es überdies trotz der Ventilatoren extrem heiß wird, kann die Menschen, die die Gottesdienste besuchen wollen, nicht mehr fassen. Das Kloster muss dringend erweitert werden, aber die Schwestern, die mit dem Backen von Hostien kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können und in bitterer Armut leben, können sich den Ausbau nicht leisten. „Kirche in Not“ will ihnen mit 48.148 Euro helfen.
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Bild: Das Benediktinerinnenkloster von Itacoatiara wird erweitert.
Spendennummer: 212-06-19
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