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Indonesien: Bau einer Kirche in der Außenstation Kenyabur Baru der Pfarrei von Pandan
Die Insel Borneo, die für ihre reiche Tier- und Pflanzenwelt berühmt ist – unter anderem leben hier die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans – ist zwischen drei Staaten aufgeteilt. Der größte Teil gehört zu Indonesien, die beiden kleineren Teile jeweils zu Brunei und Malaysia. Im indonesischen Teil der Insel liegt die Diözese Sintang. Katholiken sind hier in der Minderheit: Von den 722.000 Einwohnern der Diözese sind 202.000 katholisch. Laut Päpstlichem Jahrbuch tun hier in 36 Pfarreien 29 Priester ihren Dienst. Eine dieser Pfarreien ist die Pfarrgemeinde von Pandan. Obwohl sie nur 53 Kilometer von der Bischofsstadt entfernt liegt, ist sie per Moped oder Auto nur schwer zu erreichen. Die Infrastruktur ist schlecht, und die Menschen, die hier leben, müssen hart arbeiten, um überhaupt über die Runden zu kommen. Nahrung, Kleidung, Wohnung – alles das bedeutet für sie große Mühe und einen täglichen Kampf ums Überleben, von einem funktionierenden Bildungs- und Gesundheitswesen, guten Straßen etc. ganz zu schweigen. Die 3678 Einwohner der Pfarrei gehören zu den Dayaks, der ursprünglichen Bevölkerung Borneos. Pfarrer Ewaldus, der hier tätig ist, engagiert sich stark dafür, dass das spirituelle Leben immer mehr aufblüht. Und sein Apostolat trägt Früchte, denn weitere 780 Menschen bereiten sich zur Zeit auf die Taufe vor. Besonderen Wert legt der Priester auf die geistliche Erneuerung der Familien im christlichen Glauben. Außer der Seelsorge versucht die Kirche auch das zu leisten, was der Staat versäumt, und steht den Menschen auch in den konkreten Nöten ihres Alltags zur Seite. So hilft sie den Menschen dabei, die Arbeit auf den Feldern ertragreicher zu machen, und lehrt sie, ihren Lebensunterhalt zu sichern und ihre Lebensumstände zu verbessern. Die Pfarrgemeinde hat 11 Außenstationen, denn die Ortschaften liegen weit verstreut. Die 91 katholischen Familien, die in dem Dorf Kenyabur leben, müssen sich zur Zeit noch in einer kleinen Dorfkapelle zum Gebet und zu den Gottesdiensten versammeln, die mit 45 m² für 478 Gläubige viel zu klein ist. Außerdem ist sie bereits stark baufällig. Es gibt keine andere Möglichkeit, als eine neue Kirche zu bauen, aber dazu fehlt der Gemeinde das Geld. Wir haben 7.000 Euro für eine kleine Kirche versprochen.
Bild: Im Dorf Kenyabur soll eine neue Kirche entstehen. Im Hintergrund: Die baufällige Kapelle, die zur Zeit genutzt wird.
Spendennummer: 318-01-19
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