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Projekte um den Globus

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Syrien: Heizöl für irakische Flüchtlinge in Aleppo
Bald ist Weihnachten. Jesus wurde in einem armseligen Stall geboren und in eine Krippe gelegt. Und schon kurz nach seiner Geburt mussten seine Eltern mit dem kleinen Kind nach Ägypten fliehen, um ihr nacktes Leben zu retten. Die Heilige Familie hat damit ein Schicksal geteilt, dass Millionen von Menschen auch heute noch am eigenen Leib erfahren.

Auf der Flucht sind heute viele Christen aus dem Irak. Fast jeden Tag erfahren wir aus den Nachrichten von Anschlägen, die sich gezielt gegen Christen richten, von Tod und Schrecken.. Eine irakische Gruppe des Terrornetzwerks El Kaida hat erst kürzlich alle Christen im Nahen Osten zu „legitimen Zielen“ von Anschlägen erklärt. Aber bereits längere Zeit vor diesen Akten der Gewalt und des Terrors sprachen Experten davon, dass im Irak derzeit die grausamste Christenverfolgung der Gegenwart stattfindet. Viele Priester, kirchliche Mitarbeiter und einfache Gläubige wurden bereits entführt oder ermordet. Die Menschen leben in ständiger Angst. Viele versuchen, ein Visum nach Amerika oder Europa zu erlangen. Wer das nicht schafft, flüchtet über die Grenze nach Jordanien, in den Libanon, in die Türkei oder nach Syrien. Dort harren sie jahrelang ohne einen gesicherten rechtlichen Status im Exil aus und hoffen darauf, doch noch das ersehnte Visum zu erhalten, um irgendwo in der westlichen Welt ein besseres Leben zu beginnen.

Zur Zeit leben in Syrien ca. 1,5 Mio. irakische Flüchtlinge. Aber jeden Tag kommen neue Hilfesuchende zu Monsignore Antoine Audo, dem Oberhaupt der chaldäischen Christen in Syrien. In der Diözese Aleppo leben im Moment 450 christliche irakische Familien, die bereits von „Kirche in Not“ mit Lebensmittelzuschüssen und Hilfe für die medizinische Betreuung unterstützt werden. Da der Winter angefangen hat, macht sich der Bischof jedoch große Sorgen, denn es wird besonders nachts empfindlich kalt, und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht führen dazu, dass viele Menschen krank werden. Monsignore Audo bittet uns darum, dass wir ihm dabei helfen, für 150 Familien, die über eine solche Heizmöglichkeit verfügen, Heizöl anzuschaffen.

Unser Gründer Pater Werenfried van Straaten sagte: „Wie damals die Hirten dem Christuskind Käse oder Milch oder ein warmes Schafsfell brachten, und wie es hier und da auf dem Weg nach Ägypten gutherzige Menschen gab, die sich der Heiligen Familie erbarmten, so fällt uns die Aufgabe zu, dem verfolgten Christus von heute überall, wo er in den Geringsten der Seinen Not leidet, beizustehen. Denn dies ist das Ziel unseres Werkes: Allen zu helfen, die das Schicksal des verfolgten Christuskindes teilen.“

Die Flüchtlinge aus dem Irak teilen heute das Schicksal der Heiligen Familie. Mit 25.000 Euro wollen wir ihnen dabei helfen, Weihnachten im Warmen zu feiern.

Bild:
Spendennummer: 330-09-39