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Chronologie

Von den Anfängen bis Heute
1913 P. Werenfried wird in Mijdrecht (Niederlande) geboren. Als 21-Jähriger tritt er in den Orden der Prämonstratenser in der Abtei zu Tongerlo (Belgien) ein.
1940 P. Werenfried wird zum Priester geweiht.
1947 Entstehung des Hilfswerkes in der Abtei Tongerlo mit dem Namen Ostpriesterhilfe. P. Werenfried veröffentlicht in der Zeitschrift der Abtei DE TOREN den Artikel Kein Platz in der Herberge. Er bittet um Hilfe für die 14 Millionen aus dem Osten vertriebenen Deutschen, von denen 6 Millionen Katholiken sind.
1948 Hilfe aus Flandern für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen durch die Rucksack- priester.
1949 Enge Zusammenarbeit mit Prälat Kindermann, dem Leiter des Vaterhauses für die Vertriebenen und des Priesterseminars in Königstein (Deutschland); Motorisierung der ersten Rucksackpriester.
1950 Start der Kapellenwagenaktion.
1951 Kirchenbau in der deutschen Diaspora.
Gründung der ersten Festung für Gott (Kloster) am Eisernen Vorhang.
1952 Beginn der Hilfsaktion für die verfolgte Kirche. Erste Predigtaktionen P. Werenfrieds in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
1953 Gründung des Internationalen Bauordens mit dem Zweck, Häuser für Arme und Kirchen für Gott zu bauen; P. Werenfried trifft Papst Pius XII.
1954 Das Hilfswerk weitet seine Flüchtlingshilfe auf die Flüchtlinge aus allen kommunistischen Ländern aus.
1955 Hilfe für die arabischen Flüchtlinge in Israel.
1956 Ungarischer Aufstand. P. Werenfried trifft Kardinal Mindszenty in Budapest. Große Hilfsaktion für Ungarn. Gründung des Hilfswerkes in Deutschland.
1957 P. Werenfried trifft Kardinal Wyszynski. Die Hilfsorganisation finanziert die Ausbildung von polnischen Seminaristen und den Lebensunterhalt kontemplativer Schwestern in Polen.
1958 Beginn der Veröffentlichung von ECHO DER LIEBE, das bald in sechs Sprachen erscheint.
1959 P. Werenfried besucht die Flüchtlingsgebiete in Asien und trifft Mutter Teresa in Kalkutta.
1960 P. Werenfried besucht inkognito alle jugoslawischen Bischöfe. Er veröffentlicht das Buch Sie nennen mich Speckpater.
1961 Das Hilfswerk hilft den Flüchtlingen aus China, Nord-Korea und Nord-Vietnam.
1962 P. Werenfried nimmt als Berater am II. Vatikanischen Konzil teil und trifft 60 Bischöfe aus den Ländern hinter dem Eisernen Vorhang. Papst Johannes XXIII. bittet um Hilfe für Lateinamerika.
1963 P. Werenfried trifft Kardinal Slipyj und unterstützt die Katholiken in der Ukraine.
1964 Das Hilfswerk, das in vielen Bistümern kanonisch errichtet ist, wird als pium sodalitium anerkannt und dem Hl. Stuhl direkt unterstellt. P. Werenfried wird zum Generalmoderator ernannt. Das Internationale Sekretariat wird von Tongerlo nach Rom verlegt. Es wird ein italienisches nationales Sekretariat gegründet.
1965 P. Werenfried besucht den Kongo (Zaire) nach dem Simba-Aufstand. Begegnung mit Mutter Hadewych. Beginn der Hilfsaktion für die Kirche in Afrika und der Operation Hilfe und Hoffnung in Chile. Er trifft Papst Paul VI.
1966 In Bukavu (Zaire) gründet Mutter Hadewych zusammen mit P. Werenfried das Institut der Töchter der Auferstehung, das als pia unio dem Hilfswerk affiliiert wird.
1967 Papst Paul VI. empfängt den Generalrat und läßt dem Hilfswerk durch Vermittlung von Kardinal Staatssekretär Cicognani seinen Segen und eine ansehnliche finanzielle Unterstützung zukommen.
1968 P. Werenfried besucht die Tschechoslowakei und organisiert Hilfe während und nach dem Prager Frühling.
1969 P. Werenfried schreibt sein zweites Buch Wo Gott weint. Beginn der Hilfsaktion für die bedrohte Kirche auf den Philippinen. Im Juni wird der Name des Werks umgewandelt in Kirche in Not/Ostpriesterhilfe.
1970 Beginn der Hilfsaktion für die bedrohte Kirche in Haiti. In Zusammenarbeit mit Papst Paul VI. Hilfe für die Opfer der Überschwemmung in Rumänien.P. Werenfried besucht die verfolgte Kirche in diesem Land.
1971 P. Werenfried reist erneut nach Lateinamerika. Nach dem Erdbeben in Peru große Hilfe für den Wiederaufbau zerstörter Kirchen. Kardinal Mindszenty empfängt P. Werenfried kurz nach seiner Ankunft in Rom.
1972 Während des Völkermordes in Burundi wird P. Werenfried vorübergehend verhaftet. Er entkommt und findet Asyl in der Nuntiatur. Wenige Tage später wird er des Landes verwiesen.
1973 Beginn des AMA-Projekts, des Transportunternehmens für die frohe Botschaft in Brasilien: vierzig Bistümer werden mit 300 Lastwagen unterstützt.
1974 Bei der Generalversammlung in Rom nehmen 200 Kardinäle, Bischöfe und Prälaten an einem Empfang teil.
1975 P. Werenfried predigt bei der Beerdigung von Kardinal Mindszenty in Mariazell. Das Internationale Sekretariat des Hilfswerks wird von Rom nach Königstein (Deutschland) verlegt.
1976 Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Guatemala. Hilfe für Vietnam-Flüchtlinge in vielen asiatischen Lagern und für die boat-people.
1978 Hilfe für Flüchtlinge aus Angola und Guinea. Gründung des Internationalen Informationsdienstes in Königstein. Papst Johannes Paul II. empfängt P. Werenfried und segnet sein Hilfswerk.
1979 Beginn der Verteilung der Kinderbibel (Biblia del nino) an Kinder in Lateinamerika. Die Ausgabe wird in Puebla von 181 Kardinälen und Bischöfen mit Freude begrüßt.
1980 Verstärkung der Hilfe für die Christen im Libanon.
1981 P. Werenfried besucht Polen und nimmt an der Beerdigung von Kardinal Wyszynski in Warschau teil. Im November Generalversammlung in Rom. Papst Johannes Paul II. spricht zu den Teilnehmern. Msgr. Lemaitre wird von der Generalversammlung zum Präsidenten gewählt und durch den Hl. Stuhl bestätigt. P. Werenfried wird zum Kirchlichen Assistenten ernannt.
1982 Aktion Ein Schiff für Polen: Hilfe für Polen.
1984 Das Hilfswerk erhält den Status eines universalen öffentlichen Vereins päpstlichen Rechtes. Die Statuten werden an das neue Kirchenrecht angepaßt und vom Hl. Stuhl gutgeheißen.
1985 P. Roger Vekemans SJ wird Präsident ad interim als Nachfolger von Msgr. Lemaitre, der durch den Hl. Stuhl zum Nuntius für die skandinavischen Länder ernannt wird.
1986 Die Kinderbibel erreicht eine Auflage von 12 Millionen Exemplaren und ist in 43 Sprachen übersetzt (Später steigt diese Zahl auf weltweit mehr als 28 Millionen Exemplare in 82 Sprachen).
1987 P. Vekemans wird von der Generalversammlung zum Präsidenten gewählt.
1989 P. Roman Vanasse, OPraem wird Nachfolger von P. Werenfried als geistlicher Assistent des Hilfswerks. P. Werenfried schreibt weiterhin den Brief im ECHO DER LIEBE und dehnt seine Predigtaktionen noch weiter aus. P. Werenfried predigt in Jugoslawien in Zagreb und Slavonsky Brod. In Ost- und Mitteleuropa findet eine politische Wende statt. P. Werenfried reist nach Rumänien, um eine Hilfsaktion zu starten.
1990 P. Werenfried predigt in Ungarn und in der Tschechoslowakei und wird mit Begeisterung begrüßt. Am 25. Juli feiert er in aller Stille sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Glückwünsche kommen aus allen Teilen der Welt. Im Oktober ruft er zum Bau neuer Kapellenwagen für die Re-Evangelisierung in Osteuropa auf.
1991 P. Werenfried begleitet Kardinal Lubachivski, Groß-Erzbischof und Metropolit von Lemberg, bei seiner Rückkehr in die Ukraine und predigt vor Hunderttausenden auf dem Platz vor der Lemberger Oper. Fernsehbrücke Fatima-Moskau. Ein neuer Kapellenwagen für Böhmen wird in Dienst gestellt. Pater Werenfried nimmt an der Europa-Synode in Rom teil.
1992 Erste Rußlandreise von P. Werenfried. Treffen mit Patriarch Alexij II. sowie mit den orthodoxen Bischöfen von St. Petersburg und Novgorod. Der russisch-orthodoxen Kirche wird Hilfe für den pastoral-katechetischen Bereich zugesagt. Beginn der ökumenischen Rosenkranzaktion.
1993 P. Werenfried predigt vor hunderttausenden Jugendlichen beim Weltjugendtag in Denver (USA) und ruft zur Bekehrung in Ost und West auf. Generalversammlung in Rom. Begegnung mit Papst Johannes Paul II. Wilhelm de Smet OSB wird zum neuen Präsidenten des Werkes gewählt.
1994 P. Werenfried besucht zum ersten Mal Sibirien und begegnet zum zweiten Mal in Moskau Patriarch Alexij II. Die Hilfe für die orthodoxe Kirche wird schrittweise aufgebaut.
1997 50 Jahre Kirche in Not/Ostpriesterhilfe. Das Projekt Kinderbibel erreicht eine Auflage von mehr als 32 Millionen in 100 Sprachen.
1998 Verstärkte Hilfe für Christen in China, Vietnam und in islamischen Staaten. Das Wolgaschiff, eine schwimmende Kirche, wird der Diözese Wolgograd zur Verfügung gestellt. Christen an Wolga, Don und ihren Nebenflüssen werden pastoral betreut.
1999 Start der Kerzen-Aktion "Lumen Christi 2000" zum Heiligen Jahr.
2000 Ein weiteres Kapellenschiff läuft vom Stapel. Ein drittes ist in Arbeit. Pater Werenfried feiert sein sechzigjähriges Priesterjubiläum. Verleihung der Georgsplakette durch den Bischof der Diözese Limburg, Franz Kamphaus.
2001 Die deutsche Sektion von "Kirche in Not" richtet in ihren Geschäftsräumen in München eine Kapelle ein.
2003 Pater Werenfried feiert seinen 90. Geburtstag mit einem festlichen Gottesdienst im Limburger Dom. Am 31. Januar stirbt Werenfried van Straaten in seinem Wohnort Bad Soden.
Internationale Mitarbeiterkonferenz vom 11. - 14. September in Castelgandolfo/Rom zum Thema: "Pater Werenfried: Erbe und Mission"
2004 Die Nationalsekretariate von Deutschland, Öerreich und Schweiz/Liechentenstein veranstalten in Augsburg erstmalig den "Treffpunkt Weltkirche".
Große internationale Wallfahrt nach Polen. Weihe des Werkes an die Muttergottes von Tschenstochau.
2005 Generalvollversammlung mit Verabschiedung der langjährigen Generalsekretärin Antonia Willemsen.
2006 Auszeichnung von Kirche in Not mit dem Arnold-Janssen Preis der Stadt Goch. Ende Jänner wir das 17. Nationalbüro von Kirche in Not in Warschau (Polen) eröffnet. II. Internationaler Kongress 'Treffpunkt Weltkirche' wurde in Augsburg abgehalten. Kirche in Not feiert sein 60jähriges Jubiläum.
2007 In Augsburg findet der Kongress "Treffpunkt Weltkirche" unter dem Thema "Es ist Zeit vom Schlafe aufzustehen" statt.
2008 Umbenennung des Hilfswerkes von 'Kirche in Not/Ostpriesterhilfe' in 'Kirche in Not'. Der chilenische Schönstattpriester P. Joaquin Alliende, seit 1999 Internationaler Geistlicher Assistent von Kirche in Not, wird zum Präsidenten des Werkes ernannt.