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Berichte & Presse

„Kirche in Not“ veröffentlicht neuen Bericht zur Christenverfolgung

11.11.2019

Der Countdown bis zum Ende des Christentums in Teilen des Nahen Osten tickt immer lauter – und kann nur gestoppt werden, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt handelt. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht „Verfolgt und vergessen?“ von „Kirche in Not“. Er wurde vom britischen Nationalbüro des weltweiten päpstlichen Hilfswerks erstellt und liegt nun in deutscher Übersetzung vor. Der Bericht umfasst den Zeitraum von 2017 bis 2019 und stellt die Entwicklung der Christenverfolgung in zahlreichen Weltregionen vor. Was die Entwicklung für die einzelnen Christen bedeutet, wird anhand zahlreicher Fallbeispiele und kurzer Länderberichte illustriert.

 

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KIRCHE IN NOT und das Wunder der Wende

08.11.2019

Am 9. November jährt sich zum dreißigsten Mal der Fall der Berliner Mauer, ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum Zusammenbruch des Kommunismus in Europa. Nicht nur für viele Menschen im Osten Deutschlands ging damit ein Traum in Erfüllung. Auch engagierte Christen aller Konfessionen und zahlreiche Organisationen hatten in den Jahrzehnten zuvor unermüdlich auf diese Wende hingearbeitet. Eine von ihnen ist das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ mit seinem Gründer, dem niederländischen Prämonstratenser Pater Werenfried van Straaten (1913-2003).

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SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

23.10.2019

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach und bis zum Waffenstillstand im vorigen Jahr andauerte, hat das Land in einem desolaten Zustand hinterlassen. So äußert sich Pater Boniface Isenge aus der in der Mitte des Landes gelegenen Diözese Rumbek bei einem Besuch in der Zentrale von KIRCHE IN NOT.

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Der Chefkoch von Venezuela

17.10.2019

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in die Pfarre San Sebastian in Maiquetía, im Bundestaat Vargas. Er betritt die Kirche, kniet als Erstes vor dem Allerheiligsten nieder und dankt für den neuen, anbrechenden Tag. Dann geht er in den Innenhof der Kirche und entzündet mit einer alten Gasflasche das Feuer, nimmt einige riesige Messingschalen, und Tag für Tag, ob es regnet oder in der Morgendämmerung die Sonne scheint, widmet er ein paar Stunden vor seinem eigentlichen Arbeitsbeginn der Zubereitung eines exklusiven Menüs für ganz besondere Gäste.

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Syrien: Der Anfang vom Ende?

14.10.2019

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ keine Hoffnung, was die jüngste Invasion der Türkei im Nordosten Syriens angeht. Die Entscheidung von US-Präsident Trump, seine Truppen aus dem Nordosten Syriens abzuziehen, hat eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt, von denen die türkische Offensive nur ein erstes Fanal sein könnte. Verlierer aber werden nicht nur die Kurden sein.

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Heute ist ein Festtag - Feierliche Einweihung der Kirche in Haret Saraya, die 2012 von den Dschihadisten zerstört wurde

10.10.2019

Es wird Abend im Tal der Christen. Die große Festung Krak des Chevaliers, erbaut im 11. und 12. Jahrhundert, beobachtet aus der Höhe, wie Gäste ankommen. Heute ist ein Festtag in der Kirche von Haret Saraya in Al-Husn. Eine Gruppe aus Hornbläsern und Trommelspielern musiziert ununterbrochen. Die der Gottesmutter geweihte Kirche erstrahlt mit ihren frisch gestrichenen weißen Wänden und ihrer leuchtend bunten Ikonostase. „Sie wurde genauso wiederaufgebaut, wie sie vorher war“, sagt mit leuchtenden Augen der Ortsbischof Nikolas Sawaf, melkitisch griechisch-katholischer Erzbischof der Erzdiözese Latakia.

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Indien: „Wir geben nicht auf im Kampf um Gleichheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit“

04.10.2019

„Die Lebenssituation für Christen in unserer Diözese ist schwierig – es gibt immer wieder Einschränkungen bei der Ausübung unseres Glaubens“, resümiert Dr. Stephen Antony. Der 67-jährige Bischof der Diözese Tuticorin im Süden Indiens war kürzlich anlässlich des Ad-limina-Besuches zusammen mit 53 weiteren indischen Bischöfen bei Papst Franziskus in Rom zu Gast und hat in diesem Rahmen auch die internationale Zentrale der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) besucht.

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Pakistanischer Erzbischof alarmiert über Entführung und Zwangskonversion minderjähriger christlicher Mädchen

27.09.2019

Einer der führenden Bischöfe des Landes verurteilt den plötzlichen Anstieg der Zahl  minderjähriger christlicher und hinduistischer Mädchen in Pakistan, die entführt, vergewaltigt und gezwungen werden, zu heiraten und zum Islam überzutreten. In einem Interview mit dem katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) bestätigte der Erzbischof von Lahore, Sebastian Shaw, Berichte über Entführungen von gerade einmal 14-jährigen Mädchen, die er als „Verbrechen“ scharf verurteilte.

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Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

19.09.2019

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

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Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

17.09.2019

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

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„Kirche in Not“ veröffentlicht neuen Bericht zur Christenverfolgung

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KIRCHE IN NOT und das Wunder der Wende

Am 9. November jährt sich zum dreißigsten Mal der Fall der Berliner Mauer, ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum Zusammenbruch des Kommunismus in Europa. Nicht nur für viele Menschen im Osten Deutschlands ging damit ein Traum in Erfüllung. Auch engagierte Christen aller Konfessionen und zahlreiche Organisationen hatten in den Jahrzehnten zuvor unermüdlich auf...

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