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Berichte & Presse

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Madagaskar: Islamisierung in vollem Gange

13.06.2018

Während die Insel wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen eine schwere politische Krise durchlebt, wurde Erzbischof Désiré Tzarahazana, und der zugleich der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Madagaskar ist, vom Papst zum Kardinal ernannt. Obgleich es schwierig ist, zuverlässige Statistiken zu finden, gibt der letzte „Bericht zur Religionsfreiheit weltweit“ (http://www.religionsfreiheit-weltweit.at) die Anzahl der Christen auf der Insel mit 56 Prozent an. In einem von Amélie de La Hougue geführten Interview im Rahmen seines Besuches bei der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT sprach der Erzbischof über die Lage in seinem Land.

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Die guten Samariter vom Tal der Christen in Syrien

05.06.2018

Das Mzeina-Krankenhaus liegt im gleichnamigen Dorf, das zu dem Tal der Christen (Wadi Al-Nasara auf Arabisch) gehört. Diese ländliche Gegend liegt nah der Grenze zum Libanon auf halbem Weg von Homs zur Mittelmeerküste. „Das Krankenhaus wurde vor vier Jahren eröffnet. Seit zwei Jahren wächst die Zahl der Einlieferungen, der Operationen sowie der Grundversorgungen sehr schnell“, sagt Krankenhaus-Direktor Dr. Sam Abboud.

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Gott bringt Licht ins schwierige Leben eines pakistanischen katholischen Mädchens

30.05.2018

Dolly Sarwar Bhatti ist ein 11-jähriges katholisches Mädchen. Sie besucht die fünfte Klasse in einer Schule von Karachi, der größten Stadt Pakistans, wo sie auch geboren wurde. Dolly erzählt im Gespräch mit der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT von den täglichen Sorgen eines christlichen Mädchens aus einer armen Familie, die in einem Land lebt, wo die Christen durch Gewalt oder das Blasphemie-Gesetz im Fadenkreuz des islamischen Radikalismus stehen.

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Der Bischof von Makurdi über die Massaker an Christen in Nigeria: „Es gibt eine Agenda zur Islamisierung der christlichen Regionen.“

28.05.2018

„Es gibt eine deutliche Agenda, ein Programm, um alle überwiegend christlichen Regionen im sogenannten Mittleren Gürtel (Middle Belt) in Nigeria zu islamisieren“, erklärt im Gespräch mit KIRCHE IN NOT Bischof Wilfred Chikpa Anagbe von der Diözese Makurdi in Nigeria. Zu diesem Bistum gehört die Pfarre St. Ignatius von Ukpor-Mbalom im Bundesstaat Benue, die Zielscheibe des letzten bekannten Anschlags vom 24. April wurde. „Zwei meiner Priester wurden getötet, Father Joseph Gor und Father Félix Tyolaha, zusammen mit mindestens 17 Gläubigen. Sie feierten die Heilige Messe um sechs Uhr in der Früh“. Unter den Opfern befinden sich eine Katechetin und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats – „beide Familienmütter“ – sowie der Direktor der einzigen weiterführenden Schule im Dorf.

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Venezuela: „Die Wahlen sind eine Ungerechtigkeit”

22.05.2018

Bischof von Caracas über die vorgezogene Abstimmung am 20. Mai. Laut dem aktuellen Bericht von Caritas Venezuela sind die Lebensmittelpreise aufgrund der Inflation im Jahre 2017 um mehr als 1300 Prozent gestiegen. Der Internationale Währungsfonds schätzt die Inflation in Venezuela für das Jahr 2018 sogar auf 13 000 Prozent. Sie ist damit die höchste weltweit. Zu der schwierigen Wirtschaftslage kommt die politische Krise hinzu.

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Syrien: Wiederaufbau von 97 Häusern von vertriebenen Christen in Homs

16.05.2018

Der Beginn des Wiederaufbaus von 97 Häusern, die vertriebenen christlichen Familien aus Homs gehören, wurde am 1. Mai, dem Festtag des heiligen Josefs, des Arbeiters, mit einer Zeremonie gefeiert. Die katholische päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) unterstützt dieses ökumenische Projekt mit 300.000 Euro. Während der Feier am 1. Mai in der syrisch-orthodoxen Kathedrale von Um Al-Zehnar erhielten die Eigentümer der Häuser ein kleines Stück Fels, um sie damit an das Schriftwort “Jesus ist mein Fels” das feste Fundament, dem sie vertrauen und auf dem sie ihre Zukunft aufbauen können, zu erinnern. 

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Indien: Modi will den Hindu-Staat

08.05.2018

Die Christen in Indien leiden unter Diskriminierung durch fundamentalistische Hindus. Der Bischof der indischen Diözese Dindigul, Mons. Thomas Paulsamy, zeigt sich im Rahmen eines Besuchs beim Hilfswerk KIRCHE IN NOT äußerst enttäuscht über die anwachsenden gewaltsamen Übergriffe. Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu beklagen Christen zunehmende Gewalt und Diskriminierung von Seiten fundamentalistischer Hindus. Erst vergangene Woche gingen etwa 20 000 Christen verschiedener Konfessionen in mindestens 16 Städten auf die Straße, um gegen antichristliche Ressentiments zu demonstrieren.

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In einer Favela in Río: Ein 12-jähriges Mädchen mit felsenfestem Glauben

04.05.2018

LAÍS MARIA PEREIRA da Silva ist in einem Stadtteil von Río de Janeiro geboren und aufgewachsen, der Complexo da Maré heißt. Er bildet einen der größten Favelakomplexe der brasilianischen Megastadt. Trotz ihrer Jugend ist das Mädchen bereits an Gewalt, Verzweiflung und Tod gewöhnt. Der Stadtteil, in dem sie lebt, umfasst 17 verschiedene Gemeinden mit insgesamt 130.000 Einwohnern. Die Lebensbedingungen sind miserabel. Das Frühstück besteht aus nichts als einem Stück trockenem Brot, und die Menschen, die dort leben, sind ständig durch Gewalt bedroht.

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Bosnien und Herzegowina: „Ein offener Kampf gegen die katholische Kirche“

03.05.2018

Seit 23 Jahren schweigen die Waffen in Bosnien und Herzegowina. Doch das Land gleicht einem Pulverfass, erklärt Bischof Franjo Komarica. Der 72-Jährige leitet die Diözese Banja Luka im Norden des Landes – und ist ein Freund klarer Worte, besonders wenn es um die katholische Minderheit der Kroaten geht. Diese sieht er nämlich nach wie vor an der Rückkehr gehindert und wirtschaftlich, sozial und religiös benachteiligt. Schwere Vorwürfe erhebt er gegen die Regierungen Europas: Sie verschlössen die Augen vor der religiösen Diskriminierung. Warum immer mehr Katholiken das Land verlassen und wie die Kirche dennoch Versöhnung lebt, erklärt Bischof Komarica im Gespräch mit Tobias Lehner beim Besuch des Hauptsitzes der Hilfsorganisation KIRCHE IN NOT in Deutschland. 

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„Meine Mutter wurde von einem Terroristen getötet, als sie ihm half“

Nesma mit ihrer Schwester

26.04.2018

Die Tochter eines der Opfer des im Dezember in Kairo verübten Attentats legt Zeugnis ab. Am 29. Dezember 2017 schossen bewaffnete Männer auf Gläubige, als diese einen Gottesdienst in einer koptisch-orthodoxen Kirche am südlichen Rand von Kairo verließen. Das Attentat, zu dem sich der Islamische Staat bekannte, erfolgte etwa zehn Minuten nach dem Schluss des Gottesdienstes in der Sankt Menas-Kirche. Ihm fielen neun Menschen zum Opfer. Eines davon war die junge Mutter Nermeen Sadiq. Ihre 13-jährige Tochter Nesma Wael stand neben ihr, als sie zum ersten Mal getroffen wurde. Nesma erzählt die tragischen Ereignisse im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

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Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

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Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

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