Jetzt spenden!

Berichte & Presse

Seite 12 von 41    <<  <  8 9 10 11 12 13 14 15 16  >  >>

Mexiko: „Einen Priester zu töten, stellt eine Machtdemonstration dar“

01.03.2018

2017 war ein schwarzes Jahr für die katholische Kirche Mexikos: Vier Priester fielen Mordanschlägen zum Opfer, 884 Mal wurden Geistliche erpresst oder bedroht. Und diese Mordserie setzt sich fort: Anfang Februar waren bei einem Überfall im Süden Mexikos zwei Priester erschossen worden. „Obwohl hier kein Krieg herrscht, ist Mexiko zum neunten Mal in Folge das Land, in dem die meisten Geistlichen ermordet wurden“, sagte der Priester und Journalist Sergio Omar Sotelo Aguilar dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. Aguilar ist Mitglied der St.-Paulus-Gesellschaft, die sich besonders der katholischen Medienarbeit verschrieben hat.

» weiterlesen

Syrien: Schwere Angriffe auf Damaskus - Granateneinschläge in christlichem Viertel

26.02.2018

Von der aktuellen Militäroffensive in Syrien sind neben der Region Ost-Ghouta auch die Bewohner der Hauptstadt Damaskus schwer betroffen. Ein Bericht von „Caritas International“, der dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ vorliegt, beklagt, „dass die Mehrheit der Nachrichten sich auf die russischen und syrischen Luftangriffe auf Ost-Ghouta konzentriert, jedoch kaum über die Situation in der angrenzenden Stadt Damaskus informiert, die seit Anfang 2018 mit Mörsergranaten attackiert wird.“

» weiterlesen

Blutrot erleuchtetes Kolosseum (Rom) und Sanktuarium Cristo Rey (Lissabon) erinnern an verfolgte Christen - Eine Aktion von KIRCHE IN NOT

20.02.2018

Am 24. Februar um 18:00 wird sich das Kolosseum in Erinnerung an das von Christen vergossene Blut – einschließlich der Märtyrer unserer Zeit − rot färben. Sowohl in Mossul als auch in Aleppo werden Gebäude von symbolischer Bedeutung beleuchtet werden, um sich dieser Initiative anzuschließen. Ebenso wird in Portugal das Sanktuarium Cristo Rey – die Christus-Statue in Almada − rot beleuchtet werden.

» weiterlesen

“WATU WOTE – All of us”: Ein Kurzfilm über eine unglaubliche Rettungsgeschichte vor islamistischem Terror für die Oscars nominiert

19.02.2018

“KIRCHE IN NOT hat diesen Traum möglich gemacht”, bekräftigt Produzent Tobias Rosen.  Der Film ‘Watu Wote: All of us’ wurde für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzspielfilm“ nominiert. Die 22 minütige Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt, was Passagieren auf einer Busfahrt nach Mandera, einer kleinen Stadt im Nordosten von Kenia, an der Grenze zu Somalia, im Dezember 2015 widerfahren ist. Die Terrorgruppe al-Shabaab hatte den Bus angegriffen. Sie versuchte, dabei nach einem Muster vorzugehen, das sie bereits ein Jahr zuvor (im November 2014) durchgeführte hatte. Damals wurden christliche Passagiere von den Muslimen getrennt und ermordet. Es gab ein Massaker mit 28 Toten. Diesmal jedoch weigerten sich die muslimischen Passagiere, der Aufforderung der Angreifer zu folgen, Christen unter ihnen zu identifizieren. So wurden die Christen gerettet.

» weiterlesen

Kath.-orth. Gipfeltreffen in Wien - Ökumenische Sorge um die Christen im Nahen Osten

15.02.2018

Als einen „weiteren Meilenstein“ im Dialog zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche wertet der geschäftsführende Präsident der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“, Johannes Freiherr Heereman, das hochrangige katholisch-orthodoxe Gipfeltreffen am 12. Februar in Wien. Auf katholischer Seite hatte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch teilgenommen; von orthodoxer Seite war Metropolit Hilarion Alfejew, der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, angereist.

» weiterlesen

„Ich kann kaum glauben, was der IS meiner Kirche angetan hat“

02.02.2018

Zitronen, Pampelmusen, Orangen und Feigen wachsen im Überfluss in den drei Gärten, die zum Haus von Nadia Younis Butti in Mossul gehören. Es ist das Haus, das ihre Eltern von Grund auf neu gebaut hatten. Sie hat sich immer an den üppigen Bäumen und den verführerischen Früchten erfreut, wenn sie – umgeben von blühenden und duftenden Sträuchern – in ihrem Schaukelstuhl saß. Doch am 17. Juli 2014 musste Nadia ihr Haus in Mossul verlassen. Der IS hatte die Stadt besetzt: „Wehen Herzens bin ich weggegangen.“ Nach der Befreiung Mossuls vergangenen Sommer, ist Nadia jetzt in ihre Geburtsstadt zurückgekehrt.

» weiterlesen

„Ohne die Kirche wären wir schon tot“

01.02.2018

Erzbischöfe aus Syrien und Nigeria über die Lage der Christen in ihren Heimatländern. Auf die dramatische und aktuelle Situation der Christen in Nigeria und Syrien haben Erzbischöfe aus diesen beiden Ländern bei einer Pressekonferenz des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) am vergangenen Wochenende in Köln hingewiesen. Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso aus dem nordnigerianischen Kaduna und der maronitische Erzbischof von Aleppo/Syrien, Joseph Tobji, warnten angesichts der anhaltenden Bedrohungen und Gewalt sowie der vielen geflüchteten Einwohner sogar vor einer Auslöschung des Christentums in ihren Heimatregionen.

» weiterlesen

Zentralafrikanische Republik: Falls niemand einschreitet, wird es in Bangassou ein Massaker geben

30.01.2018

Während er sich, zusammen mit anderen Priestern, versteckt hielt, kontaktierte Pater Yovane Cox, ein chilenischer Missionar in Zentralafrika, die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN), um dringend um unser Gebet zu bitten. “Die Kathedrale von Bangassou wird attackiert”, schrieb er uns am letzten Freitag, den 19. Januar: “Die Situation ist sehr kritisch, da dieser Angriff angekündigt wurde und die UN-Friedenstruppen, die hier für die Sicherheit Verantwortung tragen, unsere Hinweise nicht beachtet haben. Man könnte fast denken, man beabsichtige, dass es in der Kathedrale und dort, wo die Muslime leben, zu einem Massaker kommen soll”, erzählt uns der Priester.

» weiterlesen

Irak: Wo Kinder wieder zu träumen wagen - Rückkehr christlicher Familien geht weiter

16.01.2018

Die zehnjährige Irakerin Helda ist um Worte nicht verlegen. „Meine Hobbys sind Malen, Singen und ich liebe Theaterspielen. Doch mein Traum ist es, Zahnärztin zu werden, um den Menschen helfen zu können – wo auch immer das sein wird.“ Wo auch immer das sein wird: Für Helda und ihre Familie ist das seit einigen Wochen wieder ihre alte Heimat Karakosch, eine Stadt in der Ninive-Ebene, eine halbe Autostunde südöstlich von Mossul. Helda und ihre Familie – die Eltern und ein jüngerer Bruder – sind Christen, wie die meisten Bewohner hier. Und wie die meisten waren auch sie drei Jahre auf der Flucht. Helda war damals erst sieben, aber die Erinnerung an die Nacht vom 6. August 2014 hat sich in ihr Gedächtnis eingebrannt.

» weiterlesen

Papst Franziskus besucht Chile: Ein Friedensbote für die ganze Gesellschaft

12.01.2018

Zum zweiten Mal in seiner Geschichte bereitet sich Chile auf den Besuch eines Papstes vor. Das heutige Chile, das den Heiligen Vater besuchen wird, unterscheidet sich grundlegend von dem Land, das vor 30 Jahren den heiligen Johannes Paul II. willkommen hieß. Es war der erste Papst, der überhaupt diese Nation besuchte. Nun bereitet sich das ganze Land darauf vor, vom 15. bis zum 18. Januar Papst Franziskus zu empfangen. Laut dem Geschäftsführenden Direktor des Nationalausschusses für den Papstbesuch, Javier Peralta, reist Franziskus bevorzugt in Orte mit teils heftigen Problemen. 

» weiterlesen

Seite 12 von 41    <<  <  8 9 10 11 12 13 14 15 16  >  >>

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen