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Berichte & Presse

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Zentralafrikanische Republik: „Wir mussten viele begraben“

16.03.2018

Die Bilanz der Lage in der Zentralafrikanischen Republik nach fünf Jahren Krieg und Gewalt ist verheerend. Im Rahmen der 37. ordentlichen Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf beschrieb der Bischof von Bangassou, Juan José Aguirre-Muñoz, das Land als einen “gescheiterten Staat”. Seit der Ankunft der fundamentalistischen Gruppe Seleka im Jahr 2013 sei die Zentralafrikanische Republik (RCA) “ohne Armee, Polizei und Rechtssystem”. Der völlige Ausfall des Staates zeige sich zum Beispiel im gänzlichen Ausbleiben einer Reaktion auf die gegenwärtige und andauernde Bedrohung durch einen Angriff auf die Stadt Bangassou, im Südosten des Landes, deren Bischof er seit 17 Jahren ist.

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Damaskus: „Die Christen haben Todesangst“

07.03.2018

Die aktuelle Militäroffensive in Syrien trifft neben den Bewohnern der Region Ost-Ghouta auch das benachbarte Damaskus. Der Granatenbeschuss auf die Hauptstadt hält an. Betroffen ist auch das christliche Viertel am Ostrand der Altstadt. Warum die Kriegsparteien den Tod der Zivilbevölkerung billigend in Kauf nehmen, weshalb die islamistische Terrorgefahr wieder steigt und wie die Hilfe für die Zivilbevölkerung jetzt aussehen muss. Ein Interview mit dem Nahost-Referenten des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“, Dr. Andrzej Halemba.

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„In Bangladesch findet ein ständiger Kampf gegen Minderheiten statt“

02.03.2018

Bischof Bejoy Nicephorus DʼCruze ist klein an Statur, aber er hat ein großes Herz. Er lächelt selbst dann noch, wenn er über die Schwierigkeiten seiner Aufgabe berichtet. Und das sind viele. Der 62-Jährige leitet die Diözese Sylhet im Norden Bangladeschs. Die Region gehört zu den ärmsten des Landes. Die Mehrheit der Bevölkerung muss mit weniger als einem Euro am Tag auskommen. Hinzu kommen religiöse Spannungen: Im Land bekennen sich über 90 Prozent der Einwohner zum sunnitischen Islam. Nur etwa 0,5 Prozent sind Christen.

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Mexiko: „Einen Priester zu töten, stellt eine Machtdemonstration dar“

01.03.2018

2017 war ein schwarzes Jahr für die katholische Kirche Mexikos: Vier Priester fielen Mordanschlägen zum Opfer, 884 Mal wurden Geistliche erpresst oder bedroht. Und diese Mordserie setzt sich fort: Anfang Februar waren bei einem Überfall im Süden Mexikos zwei Priester erschossen worden. „Obwohl hier kein Krieg herrscht, ist Mexiko zum neunten Mal in Folge das Land, in dem die meisten Geistlichen ermordet wurden“, sagte der Priester und Journalist Sergio Omar Sotelo Aguilar dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. Aguilar ist Mitglied der St.-Paulus-Gesellschaft, die sich besonders der katholischen Medienarbeit verschrieben hat.

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Syrien: Schwere Angriffe auf Damaskus - Granateneinschläge in christlichem Viertel

26.02.2018

Von der aktuellen Militäroffensive in Syrien sind neben der Region Ost-Ghouta auch die Bewohner der Hauptstadt Damaskus schwer betroffen. Ein Bericht von „Caritas International“, der dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ vorliegt, beklagt, „dass die Mehrheit der Nachrichten sich auf die russischen und syrischen Luftangriffe auf Ost-Ghouta konzentriert, jedoch kaum über die Situation in der angrenzenden Stadt Damaskus informiert, die seit Anfang 2018 mit Mörsergranaten attackiert wird.“

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Blutrot erleuchtetes Kolosseum (Rom) und Sanktuarium Cristo Rey (Lissabon) erinnern an verfolgte Christen - Eine Aktion von KIRCHE IN NOT

20.02.2018

Am 24. Februar um 18:00 wird sich das Kolosseum in Erinnerung an das von Christen vergossene Blut – einschließlich der Märtyrer unserer Zeit − rot färben. Sowohl in Mossul als auch in Aleppo werden Gebäude von symbolischer Bedeutung beleuchtet werden, um sich dieser Initiative anzuschließen. Ebenso wird in Portugal das Sanktuarium Cristo Rey – die Christus-Statue in Almada − rot beleuchtet werden.

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“WATU WOTE – All of us”: Ein Kurzfilm über eine unglaubliche Rettungsgeschichte vor islamistischem Terror für die Oscars nominiert

19.02.2018

“KIRCHE IN NOT hat diesen Traum möglich gemacht”, bekräftigt Produzent Tobias Rosen.  Der Film ‘Watu Wote: All of us’ wurde für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzspielfilm“ nominiert. Die 22 minütige Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt, was Passagieren auf einer Busfahrt nach Mandera, einer kleinen Stadt im Nordosten von Kenia, an der Grenze zu Somalia, im Dezember 2015 widerfahren ist. Die Terrorgruppe al-Shabaab hatte den Bus angegriffen. Sie versuchte, dabei nach einem Muster vorzugehen, das sie bereits ein Jahr zuvor (im November 2014) durchgeführte hatte. Damals wurden christliche Passagiere von den Muslimen getrennt und ermordet. Es gab ein Massaker mit 28 Toten. Diesmal jedoch weigerten sich die muslimischen Passagiere, der Aufforderung der Angreifer zu folgen, Christen unter ihnen zu identifizieren. So wurden die Christen gerettet.

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Kath.-orth. Gipfeltreffen in Wien - Ökumenische Sorge um die Christen im Nahen Osten

15.02.2018

Als einen „weiteren Meilenstein“ im Dialog zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche wertet der geschäftsführende Präsident der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“, Johannes Freiherr Heereman, das hochrangige katholisch-orthodoxe Gipfeltreffen am 12. Februar in Wien. Auf katholischer Seite hatte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch teilgenommen; von orthodoxer Seite war Metropolit Hilarion Alfejew, der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, angereist.

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„Ich kann kaum glauben, was der IS meiner Kirche angetan hat“

02.02.2018

Zitronen, Pampelmusen, Orangen und Feigen wachsen im Überfluss in den drei Gärten, die zum Haus von Nadia Younis Butti in Mossul gehören. Es ist das Haus, das ihre Eltern von Grund auf neu gebaut hatten. Sie hat sich immer an den üppigen Bäumen und den verführerischen Früchten erfreut, wenn sie – umgeben von blühenden und duftenden Sträuchern – in ihrem Schaukelstuhl saß. Doch am 17. Juli 2014 musste Nadia ihr Haus in Mossul verlassen. Der IS hatte die Stadt besetzt: „Wehen Herzens bin ich weggegangen.“ Nach der Befreiung Mossuls vergangenen Sommer, ist Nadia jetzt in ihre Geburtsstadt zurückgekehrt.

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„Ohne die Kirche wären wir schon tot“

01.02.2018

Erzbischöfe aus Syrien und Nigeria über die Lage der Christen in ihren Heimatländern. Auf die dramatische und aktuelle Situation der Christen in Nigeria und Syrien haben Erzbischöfe aus diesen beiden Ländern bei einer Pressekonferenz des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) am vergangenen Wochenende in Köln hingewiesen. Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso aus dem nordnigerianischen Kaduna und der maronitische Erzbischof von Aleppo/Syrien, Joseph Tobji, warnten angesichts der anhaltenden Bedrohungen und Gewalt sowie der vielen geflüchteten Einwohner sogar vor einer Auslöschung des Christentums in ihren Heimatregionen.

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Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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