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Berichte & Presse

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„Ich kann kaum glauben, was der IS meiner Kirche angetan hat“

02.02.2018

Zitronen, Pampelmusen, Orangen und Feigen wachsen im Überfluss in den drei Gärten, die zum Haus von Nadia Younis Butti in Mossul gehören. Es ist das Haus, das ihre Eltern von Grund auf neu gebaut hatten. Sie hat sich immer an den üppigen Bäumen und den verführerischen Früchten erfreut, wenn sie – umgeben von blühenden und duftenden Sträuchern – in ihrem Schaukelstuhl saß. Doch am 17. Juli 2014 musste Nadia ihr Haus in Mossul verlassen. Der IS hatte die Stadt besetzt: „Wehen Herzens bin ich weggegangen.“ Nach der Befreiung Mossuls vergangenen Sommer, ist Nadia jetzt in ihre Geburtsstadt zurückgekehrt.

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„Ohne die Kirche wären wir schon tot“

01.02.2018

Erzbischöfe aus Syrien und Nigeria über die Lage der Christen in ihren Heimatländern. Auf die dramatische und aktuelle Situation der Christen in Nigeria und Syrien haben Erzbischöfe aus diesen beiden Ländern bei einer Pressekonferenz des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) am vergangenen Wochenende in Köln hingewiesen. Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso aus dem nordnigerianischen Kaduna und der maronitische Erzbischof von Aleppo/Syrien, Joseph Tobji, warnten angesichts der anhaltenden Bedrohungen und Gewalt sowie der vielen geflüchteten Einwohner sogar vor einer Auslöschung des Christentums in ihren Heimatregionen.

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Zentralafrikanische Republik: Falls niemand einschreitet, wird es in Bangassou ein Massaker geben

30.01.2018

Während er sich, zusammen mit anderen Priestern, versteckt hielt, kontaktierte Pater Yovane Cox, ein chilenischer Missionar in Zentralafrika, die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN), um dringend um unser Gebet zu bitten. “Die Kathedrale von Bangassou wird attackiert”, schrieb er uns am letzten Freitag, den 19. Januar: “Die Situation ist sehr kritisch, da dieser Angriff angekündigt wurde und die UN-Friedenstruppen, die hier für die Sicherheit Verantwortung tragen, unsere Hinweise nicht beachtet haben. Man könnte fast denken, man beabsichtige, dass es in der Kathedrale und dort, wo die Muslime leben, zu einem Massaker kommen soll”, erzählt uns der Priester.

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Irak: Wo Kinder wieder zu träumen wagen - Rückkehr christlicher Familien geht weiter

16.01.2018

Die zehnjährige Irakerin Helda ist um Worte nicht verlegen. „Meine Hobbys sind Malen, Singen und ich liebe Theaterspielen. Doch mein Traum ist es, Zahnärztin zu werden, um den Menschen helfen zu können – wo auch immer das sein wird.“ Wo auch immer das sein wird: Für Helda und ihre Familie ist das seit einigen Wochen wieder ihre alte Heimat Karakosch, eine Stadt in der Ninive-Ebene, eine halbe Autostunde südöstlich von Mossul. Helda und ihre Familie – die Eltern und ein jüngerer Bruder – sind Christen, wie die meisten Bewohner hier. Und wie die meisten waren auch sie drei Jahre auf der Flucht. Helda war damals erst sieben, aber die Erinnerung an die Nacht vom 6. August 2014 hat sich in ihr Gedächtnis eingebrannt.

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Papst Franziskus besucht Chile: Ein Friedensbote für die ganze Gesellschaft

12.01.2018

Zum zweiten Mal in seiner Geschichte bereitet sich Chile auf den Besuch eines Papstes vor. Das heutige Chile, das den Heiligen Vater besuchen wird, unterscheidet sich grundlegend von dem Land, das vor 30 Jahren den heiligen Johannes Paul II. willkommen hieß. Es war der erste Papst, der überhaupt diese Nation besuchte. Nun bereitet sich das ganze Land darauf vor, vom 15. bis zum 18. Januar Papst Franziskus zu empfangen. Laut dem Geschäftsführenden Direktor des Nationalausschusses für den Papstbesuch, Javier Peralta, reist Franziskus bevorzugt in Orte mit teils heftigen Problemen. 

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Ukraine: „Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist es, Gott zu den Menschen zu bringen“

09.01.2018

In der Ukraine leiden viele Menschen unter Armut, besonders Ältere und Familien. Auch der bewaffnete Konflikt im Osten der Ukraine fordert weiterhin Opfer. Die Katholische Kirche hilft den Bedürftigen seelsorglich und materiell. Bei allem sozialen Engagement dürfe die Kirche nicht vergessen, sich vor allem um das Heil der Seelen zu sorgen. Dies betonte der römisch-katholische Bischof von Kharkiv- Zaporyzhya, Stanislav Shyrokoradiuk, im Gespräch mit der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT. 

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Uganda: Viele Pilger kommen von weit her zu Fuß - Ein neuer Ort der besonderen Gnade entsteht

09.01.2018

„Gehen Sie dort nicht hin, da wird der Teufel angebetet“, hatten die Leute Bischof Francis Aquirinius Kibira gewarnt. Das Gebiet im Südwesten Ugandas an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo galt als düster und gefährlich. Gewalt und Verbrechen waren an der Tagesordnung, Drogenkonsum und Prostitution weit verbreitet. Besonders geprägt war die Gegend jedoch durch einen ausgeprägten Glauben an Hexerei. Magische Rituale und okkultistische Praktiken richteten großen Schaden an. Symptome von Besessenheit, Selbstmorde und zerstörte Familien waren nur einige der Folgen.

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Trotz aller Unsicherheiten im Nahen Osten: „Behaltet Bethlehem im Herzen“ - Der Nahost-Referent von KIRCHE IN NOT über seine Eindrücke vor Ort

02.01.2018

Jeder dritte vertriebene christliche Bewohner aus der Niniveh-Ebene ist inzwischen zurückgekehrt – insgesamt sind es 6330 Familien. Im nördlichen Irak ist die Tendenz zur Rückkehr deutlich ausgeprägt. „Die Rückkehrer kommen jedoch nicht in eine gesicherte Gegend“, berichtet Andrzej Halemba. Die Spannungen zwischen Bagdad und Erbil konnte auch der Nahost-Referent des Hilfswerkes KIRCHE IN NOT (ACN) bei seiner letzten Informationsreise nachempfinden.

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Bosnien: Kardinal Puljic über die schleichende Existenzbedrohung der Katholiken

02.01.2018

Die Weihnahtzeit ist „eine Zeit des Verzeihens, damit Wunden heilen“. Bosnien und Herzegowina ist schon lange keine Schlagzeile mehr wert. Der Krieg endete offiziell mit dem Dayton Vertrag, der 1995 unterzeichnet wurde. Doch die Wunden sind weiterhin spürbar und wirken auf die Lage der Menschen vor Ort bis heute, über 20 Jahre nach dem Krieg. Von einst gut einer halben Million Katholiken wurde im Zuge des Krieges gut jeder Zweite vertrieben, wie es auf der Webseite des Erzbistums Vrhbosna - mit Sitz in Sarajewo - heißt. Auf die besorgniserregende Situation der Katholiken in seinem Land macht der dortige Erzbischof und Kardinal Vinko Puljic aufmerksam.

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Gotteshäuser schenken Hoffnung - In Syrien und im Irak öffnen wiederaufgebaute Kirchen ihre Tore

13.12.2017

„Das ist ja das reinste Familientreffen“, sagt ein Mann lachend, als er den nächsten Verwandten im Geschiebe und Gedränge vor sich erkennt. Die Stimmung ist ausgelassen vor der melkitischen griechisch-katholischen Kathedrale im syrischen Homs. Auffallend viele junge Leute sind da, begrüßen sich überschwänglich. Am First und an den Zäunen um das Gebäude wehen syrische Flaggen. Transparente heißen die Gäste willkommen.

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Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

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Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

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