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Berichte & Presse

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Irak: 15 000-fache Weihnachtsfreude für Kinder - „Kirche in Not“ unterstützt Verteilung von Geschenkpaketen

12.12.2017

Erbil im kurdischen Teil des Irak. Eine große Lagerhalle, in die die Kälte des anbrechenden Winters zieht. Ein trister Ort. Auf dem Boden türmen sich hunderte Schachteln. Auf Holzpaletten stapelt sich neue Fracht, die ausgepackt werden muss. Dazwischen wuseln Arbeiter. Die Halle ist eine Werkstatt für Kinderträume. Oneal, Reben, Santa und weitere Freiwillige der chaldäisch-katholischen Gemeinde von Erbil sind zu „Mitarbeitern des Christkinds“ geworden. Sie packen 15 000 Weihnachtspakete, füllen sie mit Jacken, Schals, Stiften, Büchern und Süßigkeiten. Die Adressaten der Geschenke: die Kinder in den Flüchtlingslagern rund um Erbil.

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Ein „Bethlehem“ für irakische Christen

28.11.2017

Das internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT startet Adventskampagne: „Zurück zu den Wurzeln“. Der Advent ist die „Zeit des Erwartens“. Für Tausende irakischer Christen hat sich die Wartezeit nach ihrer Vertreibung durch die Terrororganisation IS auf unbestimmte Zeit ausgedehnt. Seit 2014 mussten viele von ihnen ihre Wohnorte verlassen. Sie wollen wieder zurück in die Orte, wo ihre Vorfahren seit dem Beginn des Christentums lebten. Doch ihre Häuser wurden nach der Vertreibung zerstört, beschädigt und ausgeplündert. Das internationale päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) bringt christliche Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurück.

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„In vielen Ländern findet eine ,Christenverfolgung in Samthandschuhen‛ statt“ - Präsident von „Kirche in Not“ zur Aktion „Red Wednesday“

27.11.2017

Ein Land in Rot: 30 öffentliche Gebäude in Großbritannien wurden am vergangenen Mittwoch rot beleuchtet – darunter das britische Parlamentsgebäude, Westminster Abbey, die Krönungskirche der englischen Monarchen, sowie die katholische Westminster-Kathedrale. Anlass war der „Red Wednesday“ („roter Mittwoch“), initiiert vom britischen Zweig des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“. Ziel der Aktion war es, auf die Situation verfolgter Christen weltweit aufmerksam zu machen. Unterstützer trugen rote Kleidung, ein Linienbus mit dem Slogan „Steh auf für Glauben und Freiheit“ tourte durch die Straßen der Hauptstadt und es fanden ökumenische Gebete und Informationsveranstaltungen statt. „Kirche in Not“ Großbritannien hatte den „Red Wednesday“ zum zweiten Mal organisiert. Auch christliche Gemeinden in Irland und auf den Philippinen schlossen sich der Aktion an. ernichtend.

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„Mit meinem Glauben kann ich alles aushalten“

21.11.2017

Sudans kleine christliche Herde wird durch Flüchtlinge aus Eritrea vergrößert. Der Sudan ist kein christliches Land. Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. In den letzten Jahren aber erhält die kleine christliche Herde des ostafrikanischen Landes Verstärkung – wenn auch keine freiwillige. Zehntausende Eritreer – darunter viele Christen und Katholiken – suchen Zuflucht im Nachbarland. Sie halten es in ihrer Heimat einfach nicht mehr aus. „Die Regierung in Eritrea zwingt die Menschen für Jahre, manchmal Jahrzehnte, in einen staatlichen Zwangsdienst. Man bekommt während dieser Zeit kaum Geld und ist der Regierung völlig ausgeliefert. Das wollen immer weniger Menschen mitmachen“, meint ein Freiwilliger, der sich in Khartum um eritreische Flüchtlinge kümmert.

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„Päpstlicher Lamborghini“ für Christen im Irak

17.11.2017

Papst Franziskus hat am Rande der wöchentlichen Generalaudienz am vergangenen Mittwoch ein ungewöhnliches Geschenk bekommen: Einen Sportwagen der Marke Lamborghini. Die Sonderanfertigung des Typs „Huracan“ in den Vatikanfarben Weiß und Gold wird einer Versteigerung beim Aktionshaus Sotheby's zugeführt. Deren Erlös kommt unter anderem der Arbeit der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene zugute. Lamborghini hatte das Auto kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Schwester Ilham bietet Kindern einen sicheren Platz nahe Mosul

13.11.2017

Sie würde lieber nicht darüber sprechen, was es sie kostet zurückzublicken. Wenn sie es dann doch tut, schafft sie es mit einer inspirierenden Gelassenheit: „Keiner von uns wollte seinen Platz verlassen – aber als die Angriffe nicht aufhörten, mussten wir unsere Leben retten und fliehen,“ erinnert sich Schwester Ilham. Die 57 Jahre alte Dominikanerin diente in einer Kirche in Mosul, als der schnelle Vormarsch der Terrormiliz IS sie und die Gemeinde dazu zwang, nur mit dem, was sie tragen konnten, zu fliehen. Heute hilft sie den noch verbliebenen Binnenvertriebenen in der christlichen Stadt Telleskuf in der Ninive-Ebene im Norden Iraks.

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Die Christenverfolgung erreicht einen historischen Höchststand

06.11.2017

Die Christenverfolgung ist, nach einem neuen Bericht am Donnerstag, 12. Oktober vorgestellt wurde, schlimmer als jemals zuvor in der Geschichte. Der Bericht „Verfolgt und Vergessen?“ (Persecuted and Forgotten?) kommt zu dem Schluss, dass die Verfolgung von Christen zwischen 2015-2017 einen Höchststand erreicht hat – mit zunehmenden Angriffen auf Gläubige durch den IS, Boko Haram und andere fundamentalistische Gruppen. Der neue Bericht, der vom britischen Nationalbüro des katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) erstellt wurde, weist auch auf zunehmende Probleme in einer Reihe muslimisch geprägter sowie autoritärer Staaten hin, wie z. B. Eritrea und Nordkorea.

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„Chefcity“ in Baghdeda (Qaraqosh) ist wieder Majids Chefsache

24.10.2017

Ein Rückkehrer will sein einstiges Fastfood-Restaurant neu eröffnen. „Ich möchte wirklich wieder in meine Geburtsstadt, Baghdeda (Qaraqosh) zurück,“ sagt Majid Shaba. Der Fünfundvierzigjährige betreibt ein Fastfood-Restaurant in Erbil. „Als der IS in Baghdeda einmarschierte, musste ich die Stadt verlassen – nicht aus freiem Willen. Und dabei musste ich das Fastfood-Restaurant „Chefcity“, das ich leitete, aufgeben. Mein neues Restaurant in Erbil lief einigermaßen gut, aber man kann das Leben in Erbil einfach nicht mit dem Leben in Badgad vergleichen. Deshalb möchte ich dorthin zurück – in die Ninive Ebene: Ich wurde dort geboren, ich möchte dort leben und sterben. Baghdeda ist meine Stadt.“

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100 Jahre Oktoberrevolution: Verfolgte Christen damals und heute

18.10.2017

Am 7. November 2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Die Revolution entwickelte sich zu einem brutalen Bürgerkrieg. Er endete mit der kommunistischen Sowjetunion: eine Gewaltdiktatur, ideologisch geprägt von Marxismus, Leninismus und Stalinismus. Es begann eine der schlimmsten Verfolgungen in der Kirchengeschichte. Ein Jahrhundert später sind die Christen im Nahen Osten betroffen. Dort setzt sich die einst massiv verfolgte Kirche in Russland gemeinsam mit dem Hilfswerk KIRCHE IN NOT(ACN) für die heute Verfolgten ein.

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Vatikan bittet um Unterstützung für Wiederaufbau christlicher Dörfer im Irak

09.10.2017

Bei einer Pressekonferenz anlässlich einer internationalen Konferenz des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ Ende September in Rom rief Kardinalstaatssekretär Pierro Parolin Gläubige und die Zivilgesellschaft weltweit dazu auf, die Rückkehr der Christen in der irakischen Ninive-Ebene zu unterstützen. Parolin würdigte den Einsatz von „Kirche in Not“: „Ihr Marshall-Plan für die Ninive-Ebene ist ein großes Zeichen Ihrer Sorge. Ein Zeichen, dass Sie sich der Dringlichkeit des Projekts bewusst sind sowie Ihrer bemerkenswerten Leistungs- und Organisationsfähigkeit.“ 

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Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

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Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

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