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Berichte & Presse

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Erzbischof berichtet über aktuelle Situation im Heiligen Land - „Im Augenblick ist nicht die Zeit für große Gesten“

15.07.2019

Pierbattista Pizzaballa hat bereits über drei Jahrzehnte seines Lebens im Heiligen Land verbracht. Seit 2016 ist der Franziskaner zudem Erzbischof und Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem und damit Oberhaupt von rund einer Viertelmillion Katholiken in Israel und den Palästinensergebieten – Heimat Jesu und Ursprungsregion des Christentums, aber auch einer der langwierigsten Konfliktherde der Menschheit. Obgleich die Christen im Heiligen Land nur rund ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind Sie im öffentlichen Leben präsent. Gleichzeitig müssen sie mit vielfältigen Problem ringen. Das betrifft besonders die arabischen Christen, die die Mehrheit der Gemeinden stellen.

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Venezuela: „Die Menschen sind emotional verwaist“

Kardinal Porras verteilt Suppe an notleidende Menschen

11.07.2019

Venezuela befindet sich in einer kriegsähnlichen Situation, ist Baltazar Enrique Kardinal Porras Cardozo, Erzbischof der Hauptstadt Caracas, überzeugt. Zum Währungsverfall, dem allgegenwärtigen Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und nahezu allen Dingen des täglichen Bedarfs kommen noch schwere Repressionen, die das Regime seine Gegner spüren lässt. Auch die Kirche steht verschärft im Visier. Obwohl die Ressourcen kaum reichen, setzen sich Seelsorger und freiwillige Helfer für die notleidende Bevölkerung ein. Vertreter des internationalen Hilfswerks KIRCHE IN NOT, das seit langem die kirchliche Sozial- und Pastoralarbeit in Venezuela unterstützt, haben Anfang Juli das Land besucht. Pressereferentin Maria Lozano hat dabei mit Kardinal Porras gesprochen.

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Nach gewaltsamer Schließung kirchlicher Kliniken in Eritrea - „Wie wenn man der Kirche einen Arm amputieren würde“

04.07.2019

„Das brutale Vorgehen der Regierung Eritreas zielt darauf ab, der Kirche alle Dienste im Bereich Bildung und Gesundheit zu entziehen. Unsere Arbeit soll sich nur noch auf die Gotteshäuser beschränken.“ Dies erklärte der eritreisch-katholische Priester Mussie Zerai gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Zerai lebt in Rom und koordiniert von dort aus die eritreische Seelsorgearbeit und die Gemeinden in Europa. Die wachsen: Tausende Menschen verlassen jedes Jahr ihr Heimatland.

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NIGER: „Sie können Gewehre haben, aber wir haben Jesus!“

03.07.2019

„Weniger als ein Prozent der etwa 15 Millionen Einwohner des Bistums Maradi sind Christen“, berichtet Bischof Ambroise Ouédraogo im Gespräch mit KIRCHE IN NOT International. Der 70-jährige Geistliche ist der erste und bislang einzige Bischof des Bistums Maradi, einer der beiden Diözesen im westafrikanischen Binnenstaat Niger. Die etwa 5.000 bis 6.000 Katholiken seiner Diözese hätten jahrelang weitgehend in Sicherheit mit der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung zusammengelebt, so der Bischof. „Das änderte sich im Jahr 2015, als die islamkritischen Karikaturen der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo eine Welle der Gewalt auslösten.“

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Hoffnung säen für weitere christliche Familien im Irak

27.06.2019

Das katholische internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) hat im Rahmen seines Wiederaufbauprogramms für die christlichen Ortschaften in der irakischen Ninive-Ebene damit begonnen, Häuser von 41 Familien in der Stadt Bartella wieder zu errichten. Ungefähr 220 weitere Personen profitieren von diesem Projekt. Es ist die neueste Maßnahme im Aufbauprogramm von KIRCHE IN NOT. Die Stiftung hat bereits die Renovierung von mehr als 2.000 Häusern in der Region unterstützt.

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Eritrea: Wegen erzwungener Schließung von 21 Krankenhäusern und Kliniken mussten Kranke ihre Betten verlassen

24.06.2019

Die Regierung von Eritrea bemächtigt sich aller von der Katholischen Kirche betriebenen Gesundheitsdienste.Tausende Kranke quer durch Eritrea sind lebenswichtiger ärztlicher Betreuung beraubt, nachdem die Regierung drei Krankenhäuser, zwei Gesundheitszentren und 16 Kliniken unter ihre Kontrolle gebracht hat. Soldaten der Regierung zwangen Patienten, ihre Betten und die Krankenhäuser zu verlassen und brachten kirchliche Häuser unter ihre Kontrolle, als sie 21 von der katholischen Kirche geführte Gesundheitseinrichtungen beschlagnahmten, die mindestens 170.000 Personen versorgten.

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KIRCHE IN NOT: Mehr als 111 Mio. Euro zur Unterstützung der Kirche weltweit

19.06.2019

111,1 Millionen Euro für die notleidende, unterdrückte und verfolgte Kirche auf der ganzen Welt. Das ist die Gesamtsumme der Spenden, die 2018 von KIRCHE IN NOT (ACN) in den 23 Nationalbüros und dem Hauptsitz des Hilfswerks eingenommen wurden. Dank dieser Einnahmen, die aus privaten Spenden der über 330 000 Wohltäter von KIRCHE IN NOT aus verschiedenen Ländern stammen, konnten 5019 Projekte in 139 Ländern finanziert werden. Die österreichischen Wohltäter haben mit EUR 2,7 Millionen tatkräftig mitgeholfen, die vielfältigen Nöte in aller Welt zu lindern. “Wir sind tief bewegt von der Großzügigkeit unserer Wohltäter auf der ganzen Welt“, erklärte der Österreicher, Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident des Werkes, bei der Vorstellung des Jahresberichts. „Ihr Opfer und ihr Glaube haben wieder Berge versetzt!“

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NIGERIA: „Das Leiden des Volkes geht weiter.“

19.06.2019

Nigeria boomt. Die Einwohnerzahl der größten Volkswirtschaft Afrikas hat sich nach einem Bericht der Vereinten Nationen in den letzten 30 Jahren auf fast 200 Millionen Menschen verdoppelt, damit ist es weltweit das Land mit der siebtgrößten Bevölkerung. „Eine Bevölkerung, der viel Leid widerfährt“, berichtet Schwester Jacinta Nwaohiri bei einem Besuch in der Zentrale von KIRCHE IN NOT International. Die Dominikanerschwester lebt in der Diözese Sokoto in Gusau, der Hauptstadt des im Norden gelegenen Bundesstaates Zamfara. Auf das ganze Land bezogen ist der Anteil von Christen und Muslimen in etwa gleich. Da die meisten Christen jedoch im Süden wohnen, betrage ihr Anteil im Norden jedoch nur unter fünf Prozent, so Schwester Jacinta.

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SRI LANKA: Christen stehen weiterhin unter Schock

12.06.2019

„Die Anschläge haben viele Leute an den Ausnahmezustand zu Zeiten des Bürgerkriegs erinnert. Die Bevölkerung und insbesondere alle Christen Sri Lankas stehen weiterhin unter Schock“, so das Fazit von Veronique Vogel. Genau vier Wochen nach den Terroranschlägen von Ostersonntag, die landesweit hunderte Tote und Verletzte zu verantworten hatten, hat sich die für das Land zuständige Asien-Projektreferentin von KIRCHE IN NOT (ACN) selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht.

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Neuer UN-Gedenktag für Opfer religiöser Verfolgung

06.06.2019

Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ begrüßt die Entscheidung der Vollversammlung der Vereinten Nationen, wonach der 22. August als neuer „Internationaler Gedenktag für Opfer von Gewalt wegen ihrer Religion oder ihres Glaubens“ begangen werden soll. „Diese Entscheidung ist eine klare Botschaft und ein klarer Auftrag, dass die Vereinten Nationen, ihre Mitgliedsstaaten und die Zivilgesellschaft religiös motivierte Gewalt nicht tolerieren können und werden“, sagte Mark von Riedemann, Direktor für Öffentlichkeitsarbeit und Belange der Religionsfreiheit in der internationalen Zentrale von „Kirche in Not“ in Königstein im Taunus.

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SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

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Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

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