Jetzt spenden!

Berichte & Presse

Seite 30 von 43    <<  <  26 27 28 29 30 31 32 33 34  >  >>

Syrien: Tausende Christen fliehen vor dem IS

09.11.2015

Seit Tagen versucht die Terrormiliz „Islamischer Staat“ den Ort Sadad zu erobern – „Kirche in Not“ sichert den Flüchtlingen Hilfe zu. Nach heftigen Angriffen der dschihadistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ sind tausende syrische Christen auf der Flucht. Das teilte der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Homs, Erzbischof Selwanos Boutros Alnemeh, dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ in einem Hilfsappell mit. Seit dem 31. Oktober, so der Erzbischof, greife der „Islamische Staat“ Orte in der Gegend der christlichen Stadt Sadad an. Der sieben Kilometer von Sadad entfernte Ort Mheen sei bereits in die Hände der Dschihadisten gefallen. Die Bewohner von Sadad und Hafar seien aus Angst vor einem weiteren Vordringen der IS-Kämpfer und wegen des schweren Beschusses geflohen. Fast 15000 Menschen haben dem Erzbischof zufolge inzwischen ihre Häuser verlassen und in Homs, Zaidal und Fairouzah Zuflucht gesucht. Sadad sei unterdessen trotz der Präsenz der syrischen Regierungsarmee weiter in Gefahr, so der Erzbischof. „Wir haben Angst, dass der IS, was Gott verhüten möge, die Stadt erobert. Wir würden das Zentrum des Christentums in unserem Bistum verlieren“, so Erzbischof Selwanos wörtlich.

» weiterlesen

„Der Papst kommt, um Versöhnung zu bringen“

05.11.2015

Mit dem Besuch von Papst Franziskus werden in der Zentralafrikanischen Republik große Hoffnungen verbunden. „Der Papst kommt, um das Volk einzuladen, wieder ein Land aufzubauen, in dem es Liebe und Brüderlichkeit gibt“, erklärte der Erzbischof der Hauptstadt Bangui, Dieudonne Nzapalainga, gegenüber dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Papst Franziskus wird die Zentralafrikanische Republik am 29. und 30. November besuchen. Seit 2013 wird das Land nach einem Putsch des muslimischen Rebellenbündnisses Seleka von Gewalt erschüttert. „Von Beginn an hat sich Papst Franziskus als Papst der Armen vorgestellt. Hier in der Zentralafrikanischen Republik sind wir eine sehr arme Kirche. Wir haben sehr schwierige Zeiten hinter uns“, so Erzbischof Nzapalainga weiter.

» weiterlesen

Syrien: 400 Katholiken in einer Kirche angegriffen

29.10.2015

Gasflasche explodierte während einer heiligen Messe. Unbekannte haben am Sonntag die römisch-katholische Gemeinde St. Franziskus in Aleppo (Syrien) während einer heiligen Messe angegriffen. Wie der Pfarrer der Gemeinde, Pater Ibrahim Alsabagh OFM, dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ mitteilte, haben Unbekannte eine Gasflasche auf das Dach der Pfarrkirche geschleudert. Bei dem Angriff wurden sechs Menschen leicht verletzt, das Gotteshaus wurde schwer beschädigt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich darin 400 Gläubige.

» weiterlesen

Irak: Flüchtlingshilfe zeigt Wirkung

24.10.2015

Erzbischof Warda von Erbil meint: Die humanitäre Lage christlicher Flüchtlinge im Irak hat sich verbessert – Aber sie bleibt ernst
Über ein Jahr nach Flucht und Vertreibung durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ haben die Christen des Irak keine Hoffnung, bald in ihre Heimatorte zurückkehren zu können. Dies erklärte der chaldäisch-katholische Erzbischof von Erbil, Baschar Matti Warda, am Dienstag während eines Besuchs in der Zentrale des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. „Die Menschen machen sich nicht vor, dass es schnell geht, die besetzten Gebiete zu befreien. Wir als Kirche versuchen derweil, ihnen das Bleiben im Irak zu ermöglichen. Wenn die Menschen sehen, wie die Kirche sich um sie bemüht, überlegen sie es sich zwei Mal, ob sie gehen.“

» weiterlesen

Feiern, um zu leben

23.10.2015

Mit der Unterstützung von “Kirche in Not” hat Pater Pedro das Boot „Zé Bezerra“ repariert, das ein grundlegendes Arbeitsgerät für seine Missionsreisen ist. „Man muss sich an die Entfernungen gewöhnen”: Das war eine der ersten Lektionen, die Pater Pedro Paulo Schewior lernte, als er in Tefé ankam, einer Gemeinde im brasilianischen Staat Amazonas, mehr als 500 Kilometer von Manaos entfernt. Es bezog sich nicht nur auf die Entfernung von seinen Familienangehörigen und heimischen Gebräuchen, die er vor zwanzig Jahren in Polen zurückgelassen hatte, sondern vor allem auf die großen Distanzen, mit denen er bei seinen missionarischen Aktivitäten in der Region konfrontiert ist.

» weiterlesen

„Grüß Dich, Mutter“ - Pater Werenfried und die Mutter Gottes von Fatima

20.10.2015

Dass Pater Werenfried ausgerechnet an einem 13. Oktober auf dem Roten Platz den Rosenkranz beteten konnte, darf als besondere Fügung betrachtet werden. Denn Pater Werenfried war – ebenso wie Papst Johannes Paul II. – ein großer Marienverehrer. Ebenso wie der große heilige Papst hatte er eine besonders tiefe Beziehung zur Botschaft der Muttergottes von Fatima. Die Heilige Jungfrau war im Jahre 1917 im portugiesischen Ort Fatima sechsmal drei Hirtenkindern erschienen und hatte ihnen eine Botschaft für die Welt anvertraut. Sie warnte die Kinder, die nicht einmal wussten, was „Russland“ bedeutet, vor der Gefahr, die von der Oktoberrevolution und dem Kommunismus für die Menschheit ausging.

» weiterlesen

40.000 Menschen fliehen vor erneuter Gewaltwelle, „Kirche in Not“ gewährt Nothilfe

12.10.2015

Das erneute Aufflammen der Gewalt in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangui am 26. September hat mehr als 40.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen lassen. Dies berichten lokale Kirchenvertreter dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Die Menschen seien auf das Gelände von Kirchen und Klöstern, wo bereits seit fast zwei Jahren Tausende Vertriebene leben, und in das Flüchtlingslager am internationalen Flughafen geflüchtet. Sie seien nun dringend auf Hilfe angewiesen. Die Lage sei umso prekärer, als zahlreiche humanitäre Einrichtungen geplündert worden seien. Darunter seien auch die Einrichtungen der örtlichen Caritas, deren Mitarbeiter nun ebenfalls unter den Vertriebenen seien.

» weiterlesen

“Mein Vater ist im Himmel”

11.10.2015

Längst werden die ägyptischen Christen, die ISIS in Libyen ermordet hat, als Märtyrer verehrt – “Kirche in Not” hat ihre Kinder besucht. Die Bilder der 21 Christen, die im Februar von Terroristen des “Islamischen Staats” enthauptet wurden, haben sich tief in das Gedächtnis des christlichen Ägypten eingebrannt. Niemand kann die Aufnahmen der an einem libyschen Strand in orangenen Overalls vor ihren schwarz vermummten Mördern knienden Männer vergessen. Das von den Dschihadisten verbreitete Video zeigt mit aller Grausamkeit jedes Detail ihrer brutalen Ermordung. Längst sind die Männer, die sich in Libyen als Gastarbeiter aufhielten, von ihrer koptisch-orthodoxen Kirche als Märtyrer anerkannt und hoch verehrt.

» weiterlesen

"Helft uns in Syrien bleiben zu können! - In Aleppo leben nur noch 5000 Christen"

09.10.2015

„Wir Christen sind entschlossen, in Syrien zu bleiben und weiterhin Zeugnis abzulegen“, versicherte der Bischof von Aleppo, Antoine Audo, vergangenen Mittwoch auf einer von Kirche in Not zusammen mit der italienischen Associazione Stampa Estera organisierten Pressekonferenz. Der chaldäische Würdenträger sprach über die Massenauswanderung der Syrer, die sich insbesondere infolge der hohen Aufnahmebereitschaft der EU-Länder verstärkt als Problem darstellt. „Wer nur immer konnte, ist bereits ausgewandert, und die, die noch da sind, versuchen, das Land zu verlassen, vor allem die jungen Männer, die Angst davor haben, eingezogen zu werden, und sich nicht an einem sinnlosen Krieg beteiligen wollen, der uns nichts als Zerstörung bringt.“

» weiterlesen

Apostel des Lebens

08.10.2015

Ein Pfarrer aus Weißrussland und sein Einsatz für die Familie. Sie beten jeden Tag für die ungeborenen Kinder. Am Anfang war Pater Piotr Bielewicz allein. Wie der heilige Pfarrer von Ars setzte er bei seiner Ankunft in der neuen Diözese (Pinsk/Weißrussland) in der leeren Kirche das Allerheiligste aus und betete. Nach acht Jahren in der Ukraine hatte sein Orden der Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria den Missionar vor 13 Jahren zuerst nach Minsk und dann in die Provinz geschickt. Dort sammelt er Mitbeter, heilt seelische Wunden, rettet Kinder. Jetzt sind sie in der Kathedrale von Pinsk oft mehrere Dutzend.

» weiterlesen

Seite 30 von 43    <<  <  26 27 28 29 30 31 32 33 34  >  >>

Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

» weiterlesen

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen