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Berichte & Presse

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Südsudan: Das Leiden der Menschen ist unbeschreiblich

09.07.2015

Vor vier Jahren hat der Südsudan seine Unabhängigkeit per Referendum erklärt. Seitdem rutscht der zentralafrikanische Staat immer tiefer in die humanitäre Katastrophe. Während einer Reise der internationalen Hilfsorganisation "Kirche in Not" im Südsudan informierten lokale Quellen die Päpstliche Stiftung über die dramatische Situation der von dem Konflikt betroffenen Flüchtlinge und Vertriebenen in den Bundesstaaten Upper Nile und Unity. Der jüngste Staat der Erde wurde allerdings schon im Dezember 2013 wieder von innenpolitischen Unruhen erfasst und hat noch keinen Ausweg aus dieser „politischen Krise“ – so nennen die Südsudanesen die blutigen Kämpfe vor allem im Norden des Landes – gefunden.

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„Ich möchte Gottes Zärtlichkeit bezeugen“

08.07.2015

Papst Franziskus besucht Ecuador, Bolivien und Paraguay vom 5. bis 13. Juli. Es ist nach dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro 2013 die zweite Lateinamerikareise des argentinischen Papstes. Als Ziel hat er sich die ärmsten Länder seines Heimatkontinents ausgesucht. In den drei Ländern wird Papst Franziskus fünf Messen mit Millionen Gläubigen feiern. In einer Videobotschaft sagt der Heilige Vater: „Ich möchte die Freude des Evangeliums bezeugen, Gottes Zärtlichkeit: Er ist unser Vater, vor allem für Kinder in Not, für die älteren Menschen, für die Kranken, für diejenigen im Gefängnis, für die Armen und für die Opfer unserer Kultur. Die Liebe Gottes ermöglicht es uns, das Gesicht seines Sohnes Jesus in jedem Bruder und in jeder Schwester zu entdecken.“

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"Das Problem ist größer als Boko Haram”

07.07.2015

Kaduna und Zaria, zwei Städte in der Mitte Nigerias direkt an der Grenze zwischen dem christlichen Süden und dem muslimischen Norden, haben blutige Angriffe durch Boko Haram erlitten. Dort wurden außerdem nach den Wahlen 2011 über 900 Christen massakriert. Dank der jüngsten Wahl des Muslimen Buhari zum Präsidenten blieben die Christen in Kaduna von einem weiteren Massaker verschont. Aber die Spannungen bleiben.

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Am Rande der Gesellschaft

01.07.2015

Die katholische Kirche in Ägypten unterhält ein Haus für Mädchen in Schwierigkeiten - "Kirche in Not" unterstützt die Kirche dabei, den jungen Frauen einen Weg zurück ins Leben zu bahnen. Das Haus ist einzigartig in Oberägypten. Es liegt in einem etwas abgelegenen Dorf. Sein Name soll zum Schutz des Hauses an dieser Stelle nicht genannt werden. Selbst die Bewohner des christlichen Ortes wissen nicht, was genau in dem Haus geschieht. Denn die Sache ist sehr sensibel. Seit einigen Jahren finden hier christliche Mädchen Zuflucht, die große Probleme haben, junge Frauen, die von ihren Familien und der Gesellschaft ausgestoßen zu werden drohen.

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„Als er das erste Mal richtig addierte, liefen Tränen über seine Wangen“

24.06.2015

„Bitte helft uns!” Das waren die Worte, die Schwester Caterina Gasparatto dazu bewegten, das Italien des 21. Jahrhunderts zu verlassen und eine Zeitreise in die Steinzeit zu unternehmen – genauer gesagt in die Diözese Bereina in Papua Neuguinea. Und so kam Schwester Caterina von der Cavanis Gemeinschaft Christus Guter Hirte auf den Aufruf von Bischof Rochus Josef Tatamai MSC im Oktober 2013 hier an, zusammen mit drei anderen Schwestern – einer Italienerin, eine Philippinerin, und einer Vietnamesin. “Ich hatte nie von Papua Neuguinea gehört; der Heilige Geist hat uns dorthin geführt”, erinnert sie sich.

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„Kirche in Not“ verzeichnet Spendenrekord

23.06.2015

Mit einem Spendenaufkommen von über 105 Millionen Euro hat „Kirche in Not“ 2014 zum ersten Mal in seiner Geschichte die 100-Millionen-Euro-Marke überschritten. Der Spendenzuwachs gegenüber 2013 betrug 17 Millionen Euro. Dies gab die päpstliche Stiftung in ihrem Jahresbericht bekannt. Die österreichischen Wohltäter haben mit etwas mehr als EUR 3 Millionen dazu beigetragen. Herbert Rechberger, Nationaldirektor von Kirche in Not - Österreich: „Wir haben allen Grund, täglich Gott und allen unseren Wohltätern zu danken“.

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"Was kommt als nächstes?"

22.06.2015

Nach dem Brandanschlag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Israel ist die Sorge der Christen vor wachsender Intoleranz groß. Nach einem vermutlich von jüdischen Extremisten verübten Brandanschlag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Tabgha in Israel ist die Sorge unter den Christen des Heiligen Landes groß. Weihbischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem äußerte sich am Donnerstag gegenüber dem katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" bestürzt. Vor dem Hintergrund einer Reihe ähnlicher Vorfälle in den letzten Jahren sagte Weihbischof Shomali: "Das ist eine echte Eskalation in Sachen anti-christlicher Gewalt."

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“Kirche in Not” lädt ein, am 21.6. für den entführten Pater Mourad zu beten

15.06.2015

“Aus tiefstem Herzen danken wir den Wohltätern von „Kirche in Not“ für die Solidarität, die sie der leidenden syrischen Bevölkerung und besonders den Menschen in unserer Region erweisen. Wir bitten Sie darum, weiterhin für uns zu beten“. Dies ist eine der letzten Nachrichten, die Pater Jacques Mourad, der Priester, der am 21. Mai in Qaryatayn in Syrien entführt wurde, an „Kirche in Not“ gerichtet hatte. Die päpstliche Stiftung hat die Arbeit des Mönches seit 2004 und besonders seit dem Beginn der Krise in Syrien im Jahr 2011 unterstützt.

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Südsudan: „In der Früh wissen wir nicht, ob wir abends noch leben“

09.06.2015

Die Lage im Südsudan wird immer dramatischer. Verschiedenen Organisationen haben den Ordensleuten geraten, das Land zu verlassen. Obwohl sie bedroht sind, bleiben sie an der Seite der Bevölkerung. Die beiden Schwestern hatten Glück im Unglück. Kaum hatten sie das Gelände des Flüchtlingslagers verlassen, fielen Salven von Schüsse. Der Mann, der sie begleitete, wurde getroffen. Er war sofort tot. Die Ordenskleider der Schwestern waren voller Blut. Rebellen hatten sich hinter einem Felsen versteckt und feuerten mit Maschinengewehren. Der Krieg findet auch vor den Toren des Flüchtlingslagers in Juba statt. 28.000 Familien haben hier Zuflucht gefunden. Schwestern der Kongregation der „Daughters of Mary Immaculate“ besuchen hier regelmäßig die Kranken und Hilfsbedürftigen.

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„Stoppt endlich diese Abscheulichkeiten“

08.06.2015

Der verzweifelte Appell eines syrischen Bischofs an den Westen, endlich einzugreifen. Wenn es nach dem syrischen Bischof geht, dessen Diözese sich mitten im Brennpunkt des Konflikts befindet, dann ist ein umfassendes Eingreifen des Westens dringend vonnöten, um „diese Abscheulichkeiten zu stoppen“, die in Syrien und im Irak begangen werden. Jean-Clément Jeanbart, Erzbischof der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche, hat der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ einen leidenschaftlichen Appel zukommen lassen, in dem er schildert, wie sein Bischofssitz in Aleppo, der bereits über zwanzig Mal von Mörsergranaten getroffen wurde, erneut unter Beschuss geraten ist.

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SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

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Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

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