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Berichte & Presse

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Südsudan: „In der Früh wissen wir nicht, ob wir abends noch leben“

09.06.2015

Die Lage im Südsudan wird immer dramatischer. Verschiedenen Organisationen haben den Ordensleuten geraten, das Land zu verlassen. Obwohl sie bedroht sind, bleiben sie an der Seite der Bevölkerung. Die beiden Schwestern hatten Glück im Unglück. Kaum hatten sie das Gelände des Flüchtlingslagers verlassen, fielen Salven von Schüsse. Der Mann, der sie begleitete, wurde getroffen. Er war sofort tot. Die Ordenskleider der Schwestern waren voller Blut. Rebellen hatten sich hinter einem Felsen versteckt und feuerten mit Maschinengewehren. Der Krieg findet auch vor den Toren des Flüchtlingslagers in Juba statt. 28.000 Familien haben hier Zuflucht gefunden. Schwestern der Kongregation der „Daughters of Mary Immaculate“ besuchen hier regelmäßig die Kranken und Hilfsbedürftigen.

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„Stoppt endlich diese Abscheulichkeiten“

08.06.2015

Der verzweifelte Appell eines syrischen Bischofs an den Westen, endlich einzugreifen. Wenn es nach dem syrischen Bischof geht, dessen Diözese sich mitten im Brennpunkt des Konflikts befindet, dann ist ein umfassendes Eingreifen des Westens dringend vonnöten, um „diese Abscheulichkeiten zu stoppen“, die in Syrien und im Irak begangen werden. Jean-Clément Jeanbart, Erzbischof der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche, hat der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ einen leidenschaftlichen Appel zukommen lassen, in dem er schildert, wie sein Bischofssitz in Aleppo, der bereits über zwanzig Mal von Mörsergranaten getroffen wurde, erneut unter Beschuss geraten ist.

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“Er hat allen geholfen, stand aber auf keiner Seite”

28.05.2015

Nach der Entführung von Pater Jacques in Syrien ruft sein Mitbruder zum Gebet auf. Nach der Entführung des katholischen Ordensmannes Jacques Mourad und eines Begleiters am Donnerstag vergangener Woche ist die Bestürzung in Syrien groß. Gegenüber dem katholischen Hilfswerk “Kirche in Not” rief ein Mitbruder des Entführten am Montag zum Gebet auf. “Bitte beten Sie für Pater Jacques und seinen Begleiter, aber auch für unsere Gemeinschaft. Maskierte Männer mit Waffen nahmen die beiden mit. Wir wissen nicht, wer das war und wo unsere Brüder jetzt sind.

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Menschen in Aleppo erwarten heftige Kämpfe

21.05.2015

Ordensschwester harrt bei schockierten Menschen aus. Die Bewohner der nordsyrischen Stadt Aleppo erwarten für die nahe Zukunft heftige Kämpfe. Dies sagte die armenisch-katholische Ordensfrau Annie Demerjian aus Aleppo gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. „Die Menschen hier haben Angst wie nie zuvor in den vergangenen Jahren. Tausende Christen und Muslime haben die Stadt verlassen“, so Demerjian.

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"Die Heiligsprechung gibt den Christen im Heiligen Land Hoffnung"

13.05.2015

Am Sonntag spricht Papst Franziskus zwei Palästinenserinnen heilig. Jerusalems Weihbischof William Shomali sieht in ihnen Fürsprecher für die Weltkirche. "Die Heiligsprechung der palästinensischen Seligen Marie Alphonsine Ghattas und Mariam Bawardi am Sonntag in Rom gibt den Christen im Heiligen Land Hoffnung": Dies sagte der im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem für die palästinensischen Gebiete zuständige Weihbischof William Shomali gegenüber dem katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" kürzlich in Jerusalem.

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Bosnien: Jugend freut sich auf den Besuch des Papstes

12.05.2015

„Bosnien? War da irgendwas?“ Viele Menschen sind überrascht, wenn sie hören, dass Papst Franziskus am 6. Juni der bosnischen Hauptstadt Sarajewo einen elfstündigen Kurzbesuch abstatten wird. Zwanzig Jahre ist der Bürgerkrieg nun her, der 243.000 Menschenleben kostete und mehr als 2 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren ließ. Zwei Jahrzehnte sind nicht genug, um die tiefen Wunden zu heilen, die der Krieg hinterlassen hat. Zugleich reichen zwanzig Jahre aus, um den Menschen dort das Gefühl zu geben, vergessen zu sein. Als Papst Franziskus seine Reise ankündigte, sagte er: „Ich bitte Sie alle um Ihr Gebet, damit mein Besuch dort zu einer Ermutigung für die Katholiken, zum Sauerteig des Guten und zu einem Beitrag für mehr Brüderlichkeit und Frieden werden wird. Und auch für interreligiösen Dialog, für Freundschaft.“

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Kirche in Not unterstützt irakische Christen mit einem der größten Nothilfeprogramme seiner Geschichte

11.05.2015

Im Auftrag der Barmherzigkeit: Kirche in Not unterstützt irakische Christen mit 12 Notfallhilfen
In einem kurz vor Anbruch des Winters ausgearbeiteten massiven Nothilfeprogramm sollen tausende vertriebene irakische Christen Essen, Unterkunft, Schulversorgung und Kindergeschenke erhalten. Das 4 Millionen Euro schwere Paket von Kirche in Not (KIN) – eins der größten in der 64-jährigen Geschichte Werks – beinhaltet auch Hilfeleistungen für die Pastoralarbeit von vertriebenen Priestern und Ordensschwestern.

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"Eine sehr, sehr beängstigende Szene“

05.05.2015

Ein Bischof, der nur knapp dem Tod entkam, bittet um Gebete. Der katholische Bischof von Nepal hat in einer Nachricht von Montag (27. April) einen drastischen Bericht der Erdbebenkatastrophe des Landes abgegeben. Bischof Paul Simick beschrieb, wieviel Glück er gehabt habe, dass er überlebt habe. Er beschrieb, Häuser seien „wie Kartenhäuser eingestürzt“ und Menschen seien „um ihr Leben gerannt“. Es sei eine „sehr, sehr beängstigende Szene“ gewesen.

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Syrien: „Lage in Aleppo hat sich verschlechtert!“

17.04.2015

Nach neuen Kämpfen verlassen tausende Menschen die Stadt. „Die Welt darf Aleppo nicht vergessen!“ Mit diesen Worten hat der geschäftsführende Präsident des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, Johannes Freiherr von Heereman, aufgerufen, den vom Krieg betroffenen Menschen in Aleppo zu helfen. Die im Norden Syriens gelegene zweitgrößte Stadt des Landes ist zwischen der Regierung und den von Dschihadisten dominierten Rebellen umstritten. „Derzeit wird in Aleppo wieder heftig gekämpft. Viele Menschen sterben. Tausende Bewohner, darunter viele Christen, fliehen“, so Heereman unter Berufung lokaler Quellen.

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Irak: "Wir Priester und Nonnen gehen als letzte"

14.04.2015

Helden des Glaubens im Irak: Priester, Seminaristen und Ordensleute harren bei ihrer vom IS bedrängten Herde aus. "Nachts hören wir oft Geschützfeuer. Aber zum Glück liegen wir ein ganzes Stück weit von den Kämpfen entfernt", meint Pfarrer Steven. Das ist Ansichtssache. Tatsächlich trennen kaum 15 Kilometer Luftlinie den Ort Alqosh von der Frontlinie, wo sich die kurdischen Peschmerga-Truppen und die Kämpfer der islamischen Terrorgruppe IS schwerbewaffnet gegenüberstehen. Dahinter liegt die weite Ninive-Ebene, die die Dschihadisten im vergangenen Jahr erobert und zum Teil ihres Gebiete in Syrien und dem Irak umfassenden Kalifats erklärt haben. Mit bloßem Auge kann man von Alqosh aus bei gutem Wetter die christlichen Orte sehen, die jetzt in der Hand des IS sind.

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Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

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Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

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