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Berichte & Presse

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Syrien: „Lage in Aleppo hat sich verschlechtert!“

17.04.2015

Nach neuen Kämpfen verlassen tausende Menschen die Stadt. „Die Welt darf Aleppo nicht vergessen!“ Mit diesen Worten hat der geschäftsführende Präsident des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, Johannes Freiherr von Heereman, aufgerufen, den vom Krieg betroffenen Menschen in Aleppo zu helfen. Die im Norden Syriens gelegene zweitgrößte Stadt des Landes ist zwischen der Regierung und den von Dschihadisten dominierten Rebellen umstritten. „Derzeit wird in Aleppo wieder heftig gekämpft. Viele Menschen sterben. Tausende Bewohner, darunter viele Christen, fliehen“, so Heereman unter Berufung lokaler Quellen.

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Irak: "Wir Priester und Nonnen gehen als letzte"

14.04.2015

Helden des Glaubens im Irak: Priester, Seminaristen und Ordensleute harren bei ihrer vom IS bedrängten Herde aus. "Nachts hören wir oft Geschützfeuer. Aber zum Glück liegen wir ein ganzes Stück weit von den Kämpfen entfernt", meint Pfarrer Steven. Das ist Ansichtssache. Tatsächlich trennen kaum 15 Kilometer Luftlinie den Ort Alqosh von der Frontlinie, wo sich die kurdischen Peschmerga-Truppen und die Kämpfer der islamischen Terrorgruppe IS schwerbewaffnet gegenüberstehen. Dahinter liegt die weite Ninive-Ebene, die die Dschihadisten im vergangenen Jahr erobert und zum Teil ihres Gebiete in Syrien und dem Irak umfassenden Kalifats erklärt haben. Mit bloßem Auge kann man von Alqosh aus bei gutem Wetter die christlichen Orte sehen, die jetzt in der Hand des IS sind.

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Nigeria: Nothilfe für Flüchtlinge

09.04.2015

Tausende Menschen auf der Flucht vor „Boko Haram“. Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat für Flüchtlinge im Nordosten Nigerias, die vor den Angriffen durch die Terrorgruppe „Boko Haram“ geflohen sind, eine Notfallhilfe zur Verfügung gestellt. Bei der Verteilung sei nicht zwischen Christen und Muslimen unterschieden worden, denn alle Menschen seien betroffen, betonte der Bischof der Diözese Maiduguri, Oliver Dashe Doeme, gegenüber „Kirche in Not“. „Was zählt, ist die gemeinsame Menschlichkeit“, sagte er.

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Zwischen Kreuz und Hoffnung: Christliche Flüchtlinge feiern Ostern im Irak

07.04.2015

„Mit Christus leiden“ - Palmzweige, Hosannarufe: Wie überall auf der Welt haben am Palmsonntag auch im Irak Katholiken die Karwoche begonnen. In Malabrwan, einem kleinen christlichen Ort im Norden des Landes, haben sich Dutzende Kinder in der chaldäischen Pfarrkirche mit Palm- und Olivenzweigen in der Hand versammelt, um des Einzugs Jesu in Jerusalem zu gedenken. Sie hören das Evangelium, sie singen Lieder. Fröhlichkeit ist auf ihren Gesichtern zu lesen und Unbeschwertheit. Doch darf man sich nicht täuschen lassen: Viele der Kinder haben Schlimmes durchgemacht. Sie gehören zu den christlichen Flüchtlingen, die im vergangenen Sommer ihre Dörfer und Städte rund um Mossul verlassen mussten, um nicht dem Terror der dschihadistischen Miliz „Islamischer Staat“ (ISIS) in die Hände zu fallen.

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"Sie sind echte Märtyrer"

23.03.2015

Ägypten nach den Koptenmorden: Trauer und Optimismus prägen die Stimmung der Christen am Nil. Als Mitte Februar die Ermordung 21 koptisch-orthodoxer Ägypter durch Terroristen des islamischen Staats in Libyen bekannt wurde, war ganz Ägypten geschockt. Die Bilder der vor ihren schwarzvermummten Henkern in orangenen Anzügen knieenden Christen, das Blut der bestialisch Enthaupteten, das sich später mit den Wellen des Mittelmeeres mischte: All das hat sich tief in das kollektive Gedächtnis des Landes am Nil eingeprägt. Die koptisch-orthodoxe Kirche hat die 21 Ermordeten bereits als Märtyrer anerkannt und sie in den Heiligenkalender aufgenommen.

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Krieg im Osten der Ukraine: Sterben, Not, Leid und Hoffen auf Gott

16.03.2015

Eindrücke von Besuchern und aus Berichten an das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“. Bischof Bronislaw Bernacki ist fassungslos. „Niemand hat erwartet, dass Europa in dieser Zeit wieder Krieg erleben würde“, sagt der römisch-katholische Bischof von Odessa-Simferopol bei einem Besuch des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Der Krieg hat seine erst 2002 errichtete Diözese buchstäblich zerrissen: Aufgrund des Ukrainekonflikts, der seit einem Jahr mit Waffengewalt ausgetragen wird, ist das Gebiet inzwischen geteilt.

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Ukraine: Kirche hilft unabhängig von Konfession

05.03.2015

„Kirche in Not“ unterstützt Friedensarbeit im Krisenland. Die katholische Kirche hilft den Opfern des Ukrainekonflikts ungeachtet ihrer Konfession. Dies sagte der Erzbischof von Lemberg, Mieczyslaw Mokrzycki, gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. „Wir unterhalten Suppenküchen und verteilen Lebensmittel und Medikamente an Flüchtlinge und andere Bedürftige. Die Familien von Soldaten versorgen wir nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern betreuen sie auch seelsorglich“, so der Erzbischof.

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Syrien: „Kirche in Not“ gewährt Soforthilfe für notleidende Christen in Millionenhöhe

21.02.2015

Aufgrund der katastrophalen Lage von Millionen Menschen in Syrien nach vier Jahren Krieg gewährt das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ Soforthilfe in Millionenhöhe. Verteilt auf mehrere Projekte und zugunsten von Kriegsgeschädigten in Aleppo, Homs, Damaskus und weiteren Städten wurden mehr als 2,3 Millionen Euro aufgewendet. Darauf hat jetzt Pater Andrzej Halemba, Länderreferent von „Kirche in Not“ für den Nahen Osten, hingewiesen. Seit dem Ausbruch der Gewalt in Syrien im März 2011 hat sich insbesondere die Lage der Christen in dem Land dramatisch verschlechtert: Hunderte wurden getötet und Zigtausende vertrieben. 

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Bischöfe kritisieren Korruption der Regierung

13.02.2015

Die „hässliche Flut der Korruption” in der nigerianischen Regierung – mit diesen Worten hob ein katholischer Bischof die großen Herausforderungen hervor, mit denen die neue Regierung des Landes nach den Wahlen konfrontiert sein wird. In einem Schreiben an das katholische Hilfswerk “Kirche in Not” brachte Bischof Matthew Hassan Kukah von Sokoto (Nigeria) zum Ausdruck, das nächste Parlament müsse sich dringend der Faktoren annehmen, die die Nation destabilisierten. Die jahrelange Korruption habe den Sinn für Loyalität gegenüber dem nigerianischen Staat geschwächt. Den neuen Präsidenten rief er dazu auf, „die Bürger in einem Projekt nationaler Identität und Einheit zu versammeln“.

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Bittere Not nach Flutkatastrophe im südostafrikanischen Malawi.

09.02.2015

„Malawi erlebt die schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte. Vor drei Tagen wurde die wichtige Verbindungsstraße zwischen Blantyre und Mangochi einfach weggespült. Bei anhaltendem Regen droht jetzt Hunger.“ Mit diesem eindringlichen Hilferuf hat sich der Finanzverwalter der Diözese Mangochi im Süden Malawis, Simon Mundisiye, an das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not gewandt. Aufgrund der starken Überschwemmungen im Süden Malawis und im Nachbarland Mosambik droht der gesamten Region eine humanitären Katastrophe. Mehr als 70.000 Menschen sind obdachlos und auf unzureichende Notunterkünfte angewiesen.

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Chile: Gläubige versammeln sich zum Gebet in entweihter und geplünderter Kirche

Nach dem schweren Anschlag auf die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Santiago de Chile am Freitag, den 8. November traf sich der Pfarrer Pedro Narbona mit seinen Gemeindemitgliedern, um zu beten und um die Kirche zu reinigen. Einige von ihnen konnten die Tränen nicht zurückhalten. Pfarrer Pedro Narbona versuchte, die Gläubigen zu trösten: „Eine Kirche wird nicht so sehr...

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Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

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