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Berichte & Presse

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Jordanien: Hilfe für christliche Flüchtlinge aus dem Irak

03.11.2014

Das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" stellt 55.000 Euro als humanitäre Hilfe für christliche Flüchtlinge aus dem Irak zur Verfügung. Damit werden etwa 200 Familien aus der Region Mossul unterstützt, die in der katholischen Pfarrei "Maria Mutter der Kirche" in Amman, der Hauptstadt Jordaniens, Aufnahme gefunden haben. Gemeindepfarrer Khalil Jaar sagte gegenüber "Kirche in Not": "Die Menschen sind hier mit nichts angekommen. Deshalb brauchen sie dringend alles, was irgendwie nützlich sein kann wie Schuhe, Kleidung, Decken und Medizin. 

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Kirche im Kampf gegen Ebola

28.10.2014

In katholischen Pfarreien in Liberia wird vermehrt auf die Gefahren durch Ebola und die Möglichkeiten der Prävention hingewiesen. Das hat der Apostolische Nuntius für Liberia, Sierra Leone und Gambia, Erzbischof Miroslaw Adamczyk, gegenüber KIRCHE IN NOT bestätigt.Erzbischof Adamczyk schreibt: „Die Sonntagsmessen sind eine gute Gelegenheit, die Menschen darauf hinzuweisen, wie sie sich schützen können.

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Irak: „Wir helfen den Flüchtlingen über den Winter“

17.10.2014

Am vergangenen Wochenende ist eine Kirche in Not - Delegation für dreieinhalb Tage in den Nordirak gereist, um sich dort über die aktuelle Lage jener Christen zu informieren, die im August vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus Mossul und den vorwiegend christlich bevölkerten Dörfern der Ninive-Ebene geflohen sind. Im Interview berichtet die Geschäftsführerin des deutschen Nationalbüros von„Kirche in Not“, Karin Maria Fenbert, über ihre Eindrücke.

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Nach Wahlsieg der BJP: „Die christliche Minderheit in Indien ist ernsthaft bedroht“

16.10.2014

Durch die Wahl Narendra Modis von der hinduistischen „Bharatiya Janata Partei (BJP)“ zum Premierminister Indiens ist die säkulare Verfassung des Landes bedroht. Mit diesen Worten hat Ajay Kumar Singh, katholischer Priester und Menschrechtsaktivist im Kandhamal-Distrikt im ostindischen Bundesstaat Orissa, vor einem wachsenden Einfluss radikal hinduistischer Kräfte auf dem indischen Subkontinent gewarnt. „Bedroht ist insbesondere die christliche Minderheit, weil sie von Extremisten als fremd zurückgewiesen wird und weil sie in der christlichen Botschaft eine Gefahr für das Kastensystem sehen“, betonte Ajay Kumar Singh, der auch Mitarbeiter des „Odisha Forum for Social Action“ (OROSA) ist, bei einem Treffen mit Mitarbeitern des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“.

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Christen in Homs und Aleppo: Berichte aus dem syrischen Bürgerkrieg

13.10.2014

Es ist eine besondere Mission, zu der sich Schwester Maria Nazareth bereit erklärt hat: Seit zwei Monaten lebt die argentinische Ordensfrau in Aleppo, jener seit Jahren heftig umkämpften früheren Millionenmetropole im Norden Syriens. Zuvor war sie lange in Gaza-Stadt tätig. Schwester Maria Nazareth kennt die Brennpunkte des Nahen Ostens. "Unsere Aufgabe in diesem Land ist sehr speziell. Wir sind ständig mit dem Leiden der Menschen konfrontiert. Der Krieg beeinträchtigt die Würde zutiefst. Die Menschen verlieren gewaltsam ihre Lieben, ihre Freiheit und ihre Rechte. Hinzu kommen Armut und der Mangel an grundlegenden Dingen wie Elektrizität und Wasser", berichtet die junge Ordensfrau.

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Bischof klagt Regierung an: "Wir Christen wurden von Bagdad im Stich gelassen"

06.10.2014

Der chaldäisch-katholische Erzbischof der nordirakischen Stadt Erbil, Bashar Warda, wirft der irakischen Regierung vor, den Christen auf der Flucht vor den Milizen des "Islamischen Staats" nicht geholfen zu haben. "Die Regierung in Bagdad hat nichts, absolut nichts getan, um den 120 000 Christen zu helfen, die vor den Terroristen geflohen sind", sagte Warda am Sonntag der Geschäftsführerin des katholischen Hilfswerks "Kirche in Not", Karin Maria Fenbert, die sich drei Tage lang mit einer internationalen Delegation des Hilfswerks über mögliche Flüchtlingsprojekte in Erbil, dem Regierungssitz der kurdischen Autonomieregierung, informiert hatte. 

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Nach „Boko Haram“-Entführungen: Seelsorge nur unter Militärschutz möglich

30.09.2014

Im nördlichen Grenzgebiet zwischen Kamerun und Nigeria ist Seelsorge gegenwärtig nur unter Militärschutz möglich. Darauf hat Bischof Bruno Ateba von Maroua-Mokolo im Norden Kameruns bei einem Besuch des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ hingewiesen. „Nach den Entführungen von drei Priestern und einer Ordensfrau im Grenzgebiet zu Nigeria durch „Boko Haram“ werden die Missionare von bewaffneten Soldaten begleitet, wenn sie dort etwa die Sonntagsmesse feiern“, so der 50-Jährige Bischof, der seit Mai 2014 im Amt ist.

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"Kirche in Not" für den "Sacharow-Preis für geistige Freiheit" nominiert

24.09.2014

Die päpstliche Stiftung "Kirche in Not" ist in diesem Jahr für den angesehenen "Sacharow-Preis für geistige Freiheit" nominiert. Der Preis wird jedes Jahr vom Europäischen Parlament vergeben, um Einzelpersonen oder Organisationen für ihren Einsatz für Menschenrechte und Grundrechte wie Religions- und Meinungsfreiheit zu ehren. Unter den insgesamt sieben Nominierten für den Sacharow-Preis sind auch der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche, Louis Raphaël Sako, zusammen mit Professor Mahmoud Al-Asali, der am 20. Juli bei der Verteidigung der Rechte von Christen in Mossul ermordet worden war.

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Orientalische Christen fordern: "Internationale Gemeinschaft muss uns schützen!"

19.09.2014

Wir Christen im Irak haben eine Zukunft, wenn uns die internationale Gemeinschaft sofort hilft. Vergesst uns nicht!" Mit diesen Worten hat sich der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako am Dienstag im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" an die Staatengemeinschaft gewandt. Der Patriarch äußerte sich anlässlich einer Konferenz zur Lage der Christen im Nahen Osten, die mit finanzieller Unterstützung von "Kirche in Not" am Rande der Vollversammlung des UN-Menschenrechtsrates in Genf stattfand.

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„IS wird keine Grenzen kennen”

05.09.2014

Interview mit Johannes Freiherr Heereman über die Lage im Irak

Mitte August reiste eine Delegation von KIRCHE IN NOT in die Krisenregion im Irak. Ziele waren die Stadt Erbil, das dazugehörige Ankawa, wo viele Christen leben und die Erzdiözese angesiedelt ist, sowie die Duhok-Ebene an der türkischen Grenze. Nach seiner Rückkehr sprachen wir mit dem Geschäftsführenden Präsidenten von KIRCHE IN NOT, Johannes von Heereman. 

Herr von Heereman, was waren Ihre persönlichen Eindrücke?
Überwältigend ist die große Zahl der Flüchtlinge. In Erbil schätzt man in 22 Zentren ungefähr 70 000 Flüchtlinge. Das wird besonders deutlich, wenn man zum Erzbischof nach Ankawa geht, weil sie dort wirklich im ganzen Kirchengelände untergebracht sind – oder lagern muss man sagen. Von Unterbringung kann man nicht sprechen.

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Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

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KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

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