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Berichte & Presse

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„Religion bedeutet, anderen Hilfe leisten.“

03.02.2015

Nigeria vor Präsidentschafts- und Parlamentswahlen: gefährdeter Friede, wachsender Terror. Interview mit Ignatius Ayau Kaigama, Erzbischof von Jos, Vorsitzender der Nigerianischen Bischofskonferenz und der „Christian Association of Nigeria“
Die Bundesrepublik Nigeria ist mit etwa 170 Millionen Einwohner der bevölkerungsreichste Staat Afrikas. Die Zahl der Christen und Muslime ist nach offiziellen Statistiken etwa gleich groß. Das westafrikanische Land verfügt über reiche Ölvorkommen, ist aber von extremen sozialen Unterschieden geprägt und wird immer wieder von Gewalt erschüttert. Mit gezielten Terrorakten sucht insbesondere die islamistische Sekte „Boko Haram“, das Gemeinwesen zu destabilisieren.

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Nigeria: “Mehr als die Hälfte der Einwohner meiner Diözese sind geflohen”

20.01.2015

In einem Gespräch mit “Kirche in Not”, dem katholischen Hilfswerk für verfolgte und leidende Christen, sagte der Bischof, die nigerianische Armee sei geschwächt durch „Inkompetenz, Korruption und eine Infiltrierung durch Boko Haram in den eigenen Reihen“.
Er wies eindringlich darauf hin, dass ein entschlossenes Eingreifen des Westens dringend erforderlich sei, da die Angriffe, die in diesem Monat auf das strategisch bedeutsame Baga verübt wurden, gezeigt hätten, dass Boko Haram im Begriff sei, eine Bedrohung über die Grenzen Nigerias hinaus zu werden und Anhänger in Niger, im Tschad, in Kamerun und Libyen zu rekrutieren.

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"Sie flohen in letzter Minute"

16.01.2015

Das Kloster von Schwester Sanaa und ihren Mitschwestern wurde von ISIS zerstört - "Kirche in Not" unterstützt Ordensfrauen und Priester beim Neuanfang. Über 120000 Christen mussten im Irak 2014 vor ISIS flüchten, unter ihnen dutzende Priester und Ordensleute. Viele von ihnen haben Zuflucht in den kurdischen Autonomiegebieten des Irak gefunden, nachdem sie wie Schwester Sanaa alles verloren hatten. Die Ordensfrau ist Oberin der Gemeinschaft der Schwestern vom Heiligsten Herzen (sacred heart sisters). "Am 24. November wurde unser Konvent in Mossul von ISIS in die Luft gesprengt. Zuerst haben sie versucht, die vier Kreuze auf dem Dach zu sprengen. Dann haben sie das ganze Gebäude zerstört. Wir wissen nicht genau warum", berichtet sie. 

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"Niemand ist Gott böse" - Die humanitäre Lage der Flüchtlinge im Irak hat sich verbessert

12.01.2015

Aber die mangelnden Zukunftsperspektiven machen den Menschen zu schaffen. "Danke, danke, danke": Überschwenglich bringt Suheila, eine alte Christin aus Mossul, ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, als sie einer Delegation von "Kirche in Not" begegnet. "Möge Gott es Euch leicht im Leben machen." Die Greisin lebt im Sport Club Center in Ankawa, wo über 200 christliche Familien aus Karakosch Zuflucht gefunden haben. Die Wohncaravans dort hat "Kirche in Not" angeschafft. "Das ist wirklich eine große Verbesserung. Ich bin dankbar dafür. Aber insgesamt ist das natürlich kein Leben. Wir haben alles verloren. Das Schlimmste ist, dass wir nicht wissen, wann oder ob wir wieder zurück in unsere Heimat können." 

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"Christliche Liebe kennt keine Grenzen" - "Kirche in Not" beschenkt Flüchtlingskinder

29.12.2014

Iraks christliche Flüchtlingskinder haben alles verloren. Zu Weihnachten werden sie jetzt beschert. "Kirche in Not" macht es möglich.

Unermüdlich öffnen die Schwestern und ihre Helferinnen die Kartons, die sich mannshoch um sie herum stapeln. Sie holen Kleidung aus den Kisten. Die Plastikverpackung raschelt laut. Berge von Kleidung liegen auf dem Boden. Schwester Angela vom chaldäischen Orden der Töchter Mariens schnürt zusammen mit anderen Ordensfrauen und Freiwilligen Päckchen für christliche Kinder. Seit Wochen wird die Aktion vorbereitet, die sich an Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren richtet. Finanziert wird sie vom internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not".

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"Kirche in Not" eröffnet erste Flüchtlingsschule im Irak

12.12.2014

In Erbil-Ankawa ist am Donnerstag die erste Schule für christliche Flüchtlingskinder eingeweiht worden. Bei der Einrichtung handelt es sich um die erste von insgesamt acht Schulen, die vom internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" finanziert werden. Zur Einweihung im christlichen Stadtteil Erbils, Ankawa, war der Präsident des Hilfswerks, Johannes Freiherr von Heereman angereist. "Für unser Hilfswerk ist die Bildung der Kinder erste Priorität. Wir dürfen im Irak keine syrischen Verhältnisse bekommen, wo Kinder teilweise seit Jahren keine Schule mehr besuchen. Ich bin deshalb sehr froh, dass wir durch die Einweihung dieser Schule einen kleinen aber wichtigen Beitrag zur Sicherung der christlichen Präsenz im Irak leisten können", betonte Freiherr von Heereman am Donnerstag in Ankawa.

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Katholiken in der West- und in der Ostukraine trotzen schwierigsten Bedingungen

09.12.2014

Für Bischof Stanislav Shyrokoradiuk von Kharkiv-Zaporizha ist die Situation in der Ost-Ukraine dramatisch. „Wo der Krieg herrscht, ist die Lage katastrophal. Es gibt Hunger. In Lugansk und Donezk sind deshalb schon mehr als 80 Menschen gestorben“, betont der Bischof von Kharkiv-Zaporizha, der auch Direktor von Caritas Ukraine ist, im Gespräch mit Mitarbeiter des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Die römische-katholische Diözese Kharkiv-Zaporizha umfasst fast den gesamten Osten der Ukraine, darunter die Gebiete, die von der Regierung in Kiew nicht mehr kontrolliert werden.

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KIRCHE IN NOT eröffnet ein neues Büro in Kolumbien

03.12.2014

Die Päpstliche Stiftung Kirche in Not (KIN) eröffnet ein neues Büro in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens. Die Eröffnungsmesse wurde am 27. November in der Gemeinde „Christo Rey“ von Erzbischof José Daniel Falla Robles, Sekretär der Bischofskonferenz Kolumbiens, gefeiert. Unterstützt wurde er dabei von Pater Martin Barta (Geistlicher Assistent von KIN), und Carlos Khalil Jaar, einem palästinensischen Priester.  Ebenfalls anwesend waren der Geschäftsführende Präsident von KIN, Johannes Freiherr Heereman, und Diego Lizcano Rodriguez, Direktor des neu eröffneten kolumbianischen Büros.

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Katholische Kirche wird in China weiter unterdrückt

18.11.2014

Kardinal sieht keine Anzeichen für Verbesserung der Situation. Die chinesische Regierung hat ihren kirchenfeindlichen Kurs in jüngster Zeit verschärft. Dies sagte der emeritierte Bischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun dem weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Bezogen auf die Situation der Katholiken in China berichtete Zen: "Kirchen wurden abgerissen und Kreuze von Gebäuden entfernt. Die katholische Kirche wird nach wie vor von der chinesischen Regierung unterdrückt."

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„Fürs Überleben haben viele nicht mal einen Dollar pro Tag“

17.11.2014

„Kirche in Not“ stärkt Seelsorge im Norden Simbabwes – Priester sind bettelarm
Felix Tachiona Mukaro ist von den Politikern seines Landes enttäuscht, wie viele Simbabwer: „Es geht ihnen um Einfluss und Macht, nicht um das Land. Dabei ist die Wirtschaft in einem schlechten Zustand und die Leute wissen nicht, wie sie den Tag überstehen sollen.“ Felix Tachiona Mukaro ist seit 2007 katholischer Priester und derzeit als Entwicklungsbeauftragter für die Diözese Chinhoyi im Norden Simbabwes tätig.

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Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

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„Kirche in Not“ veröffentlicht neuen Bericht zur Christenverfolgung

Der Countdown bis zum Ende des Christentums in Teilen des Nahen Osten tickt immer lauter – und kann nur gestoppt werden, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt handelt. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht „Verfolgt und vergessen?“ von „Kirche in Not“. Er wurde vom britischen Nationalbüro des weltweiten päpstlichen Hilfswerks erstellt und liegt nun...

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