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Berichte & Presse

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Orientalische Christen fordern: "Internationale Gemeinschaft muss uns schützen!"

19.09.2014

Wir Christen im Irak haben eine Zukunft, wenn uns die internationale Gemeinschaft sofort hilft. Vergesst uns nicht!" Mit diesen Worten hat sich der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako am Dienstag im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" an die Staatengemeinschaft gewandt. Der Patriarch äußerte sich anlässlich einer Konferenz zur Lage der Christen im Nahen Osten, die mit finanzieller Unterstützung von "Kirche in Not" am Rande der Vollversammlung des UN-Menschenrechtsrates in Genf stattfand.

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„IS wird keine Grenzen kennen”

05.09.2014

Interview mit Johannes Freiherr Heereman über die Lage im Irak

Mitte August reiste eine Delegation von KIRCHE IN NOT in die Krisenregion im Irak. Ziele waren die Stadt Erbil, das dazugehörige Ankawa, wo viele Christen leben und die Erzdiözese angesiedelt ist, sowie die Duhok-Ebene an der türkischen Grenze. Nach seiner Rückkehr sprachen wir mit dem Geschäftsführenden Präsidenten von KIRCHE IN NOT, Johannes von Heereman. 

Herr von Heereman, was waren Ihre persönlichen Eindrücke?
Überwältigend ist die große Zahl der Flüchtlinge. In Erbil schätzt man in 22 Zentren ungefähr 70 000 Flüchtlinge. Das wird besonders deutlich, wenn man zum Erzbischof nach Ankawa geht, weil sie dort wirklich im ganzen Kirchengelände untergebracht sind – oder lagern muss man sagen. Von Unterbringung kann man nicht sprechen.

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Neue Soforthilfe für Syrien: "Aleppo droht ein langsamer Tod"

03.09.2014

Das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" stellt weitere 360.000 Euro Soforthilfe für Syrien zur Verfügung. Wie das Hilfswerk heute in München mitteilte, werden damit erneut pastorale und humanitäre Projekte in dem vom Bürgerkrieg heimgesuchten Land unterstützt. Den Schwerpunkt bildet die Hilfe für die notleidende Bevölkerung in verschiedenen Teilen Syriens. Seit Beginn des Krieges im März 2011 hat "Kirche in Not" Gesamthilfen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern weitergeleitet. 

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“Kirche in Not” lädt zu Weltgebetstag (6.8.) für den Frieden im Irak ein

05.08.2014

Das internationale katholische Hilfswerk “Kirche in Not” lädt die Menschen in aller Welt zu einem Gebetstag für den Frieden im Irak ein, der am 6. August, dem Fest der Verklärung des Herrn, stattfindet. Gemeinsam mit dem chaldäischen Patriarchen Louis Rafael Sako ruft das Hilfswerk aus diesem Anlass „alle Menschen guten Willens“ dazu auf, „unsere Stimmen und unsere Herzen vor dem Herrn vereinen, um Frieden zu erbitten“, wie es Patriarch Sako in seiner Botschaft zu dem weltweiten Gebetstag schreibt

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"Ich bin schockiert", Patriarch Twal über Gaza-Krieg

01.08.2014

"Ich fühle Zorn und Traurigkeit gleichermaßen, wenn ich auf die Opfer des Gaza-Krieges blicke. Ich bin schockiert. Auf den Regimewechsel in Syrien haben die USA soviel politische Energie verwandt. Und hier in Gaza? Es geschieht nichts. Das ist ein Skandal": Mit diesen Worten hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, am Mittwoch in Jerusalem gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" seiner Enttäuschung über die westliche Politik Ausdruck verliehen. 
 

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Kirche in Jordanien nimmt Gaza-Flüchtlinge auf

29.07.2014

Die katholische Kirche Jordaniens hat muslimische und christliche Flüchtlinge aus Gaza aufgenommen. "Am Sonntag sind 87 Personen aus Gaza angekommen, darunter 39 Kinder", sagte Pfarrer Khalil Jaar aus Amman im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Dank der Unterstützung der Vereinten Nationen hätten sie über den Grenzübergang Erez von Gaza nach Israel einreisen können.

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Gaza: "Gewalt erzeugt nur noch mehr Gewalt"

22.07.2014

Angesichts des Gaza-Konflikts hat der Jesuitenpater David Neuhaus davor gewarnt, Gewalt als Mittel zur Lösung der Krise zu betrachten. "Der einzige Ausweg für Israelis und Palästinenser ist, sich klarzumachen, dass Gewalt nur mehr Gewalt erzeugt", sagte der Leiter der hebräischsprachigen katholischen Gemeinde in Israel am Sonntag in Jerusalem gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Das Bombardement Gazas werde nur dazu führen, dass noch mehr Menschen Rache für ihr zerstörtes Leben wollten. 

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Gehen oder bleiben?

17.07.2014

Zwei Brüder, zwei Visionen: Junge Christen aus Kirkuk und wie sie die Zukunft sehen - "Kirche in Not" hat sie besucht . Kirkuk: Das ist der Irak im kleinen. Die Vielvölkerstadt im Norden des geschundenen Landes ist die Heimat von Kurden, Arabern, Turkmenen und Christen. Verschiedene Religionen, Sprachen und Ethnien sind in ihr Zuhause. Entsprechend konfliktreich ist das Zusammenleben, zumal die Provinz Kirkuk bedeutende Erdölvorkommen besitzt. Seit Jahren erschüttern Anschläge die Stadt. Auch Christen sind ihnen zum Opfer gefallen.

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Erstmals Angriff auf katholische Ordensfrauen

14.07.2014

Gezielte Einschüchterung. Erstmal sind katholische Ordensfrauen in Bangladesch gezielt angegriffen worden. „50 bis 60 Bewaffnete haben am 7. Juli um 2 Uhr morgens die Missionsstation Boldipukur angegriffen, und zwar das Pfarrhaus, den Schwesterkonvent und die Krankenstation“, so Bischof Sebastian Tudu von Dinajpur gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Der Bischof weiter: „Der Angriff war massiv und dauerte rund eineinhalb Stunden. Die Angreifer haben die Schwestern brutal geschlagen.

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Christen im Sudan nur Bürger zweiter Klasse

11.07.2014

Die Rechtslage von Christen im Sudan ist besorgniserregend. Darauf hat der Bischof der südsudanesischen Diözese Tambura-Yambio, Eduardo Hiiboro Kussala, bei einem Besuch des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ hingewiesen. „Im Sudan leben Bischöfe und Priester seit der Unabhängigkeit des Südsudan de facto wie Illegale.“, so Bischof Eduardo Hiiboro Kussala. Zwar garantiere die Verfassung des Sudan allen Bürger unabhängig von ihrem Glauben die gleichen Rechte, die Realität sehe jedoch anders aus.

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Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

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Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

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