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Berichte & Presse

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Ägyptens Frauen: Bedroht, aber voller Hoffnung

03.03.2014

Entführung, Zwangsbekehrung, genitale Beschneidung, soziale Benachteiligung: Ägyptens Christinnen sind vielfachen Bedrohungen ausgesetzt – die katholische Kirche setzt sich für sie ein.

Es ist ein im Westen kaum bekanntes Phänomen: Die Entführung, Vergewaltigung und Zwangsbekehrung christlicher Frauen und Mädchen zum Islam. „Vor 2011 waren es vielleicht sechs oder sieben Mädchen in ganz Ägypten, die das betraf. Seither aber ist die Zahl auf tausende angestiegen“, sagt Said Fayez, ein Anwalt und koptischer Menschenrechtler aus Kairo gegenüber „Kirche in Not“. Besonders junge Mädchen sind im Visier radikaler Islamisten. 

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Evakuierung der belagerten Stadt Homs: „Die meisten Christen wollen nicht weg“

20.02.2014

„Pater Frans ist noch immer ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen in Homs“, sagt Pater Ziad aus Syrien. „Gestern konnte ich ihn am Telefon erreichen. Wie immer, war er voller Mut und Hoffnung, und er hat gelacht.“ Dennoch ist der Jesuit in Sorge um seinen holländischen Mitbruder im belagerten Teil der Stadt. „Gestern habe ich bei der Evakuierung von 1.400 Menschen geholfen. Unter ihnen waren 31 Christen, die Pater Frans gut kennen. Sie sagten, er sei müde und gealtert.“

Die Evakuierung und die Waffenruhe gestatten der Stadt eine zeitweilige Atempause. Auch einige Lebensmittelpakete haben das Kloster von Pater Van der Lugt erreicht. Dennoch seien die Evakuierungen kein Grund zur Freude, erklärt Pater Ziad.

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Südsudan: "Die Leute werden verhungern"

18.02.2014

Im Südsudan droht nach heftigen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen eine Hungersnot. Dies sagte der Apostolische Administrator der Diözese Malakal, Roko Taban Mousa, gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Trotz des vereinbarten Waffenstillstands gingen die Kämpfe weiter.

"Wenn die Leute nicht bald Lebensmittel wie Reis, Bohnen und Öl erhalten, werden sie verhungern", sagte Mousa. Seit der Konflikt vor zwei Monaten ausgebrochen ist, fehle es der Bevölkerung außerdem an Trinkwasser.

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Kardinal Koch: "2014 wird ein wichtiges Jahr für die Ökumene"

17.02.2014

Kurt Kardinal Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, hat im Gespräch mit "Kirche in Not" die Bedeutung des Jahres 2014 für die Ökumene hervorgehoben. Das für Mai geplante Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus in Jerusalem sei von "großer Wichtigkeit". Es erinnere an die erste Begegnung zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras im Januar 1964, die ein "großer Schritt" gewesen sei. Eine Frucht dieser Begegnung zwischen dem Papst und dem ranghöchsten Vertreter der Orthodoxie war die feierliche Aufhebung des gegenseitigen Anathemas, des Kirchenbanns zwischen der östlichen und der westlichen Kirche, gewesen.

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Zentralafrikanische Republik: „Wir brauchen mehr internationale Schutztruppen!“

12.02.2014

Der Erzbischof der Zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui, Dieudonné Nzapalainga, hat ein klares „Nein“ zu Hass und Rache in seinem Land gefordert. Im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ schloss er sich den Warnungen der Vereinten Nationen vor einem drohenden Völkermord in der Zentralafrikanischen Republik an. Es sei jedoch falsch, von einem interreligiösen Konflikt zu sprechen. Die Gruppierung der Anti-Balaka, die in den Medien oft als „christliche Milizen“ dargestellt würden, bezeichnete er als eine „Selbstverteidigungsbewegung, die nun die Politiker abgehängt hat“.

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KIRCHE IN NOT gibt Soforthilfe für Syrien nach dringendem Appell des Bischofs von Aleppo

04.02.2014

Verwundete, kranke und notleidende Menschen in Aleppo, einer der am stärksten vom Syrienkonflikt betroffenen Städte, erhalten Soforthilfe vom internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Die Nachrichten werden immer schlechter, der harte Winter ist für die Menschen verheerend. Mit der Soforthilfe der Woche (190.000 Euro) können Verwundete ärztlich versorgt und kriegsbeschädigte Häuser wieder instand gesetzt werden; die Notleidenden erhalten Geld für Heizung, Lebensmittel und Miete. Damit hat „Kirche in Not“ seit Beginn des Syrienkonflikts vor fast drei Jahren die Region mit insgesamt 2,7 Millionen Euro unterstützt. Das ist eine der größten Hilfen, die das Hilfswerk seit seiner Gründung 1947 geleistet hat.

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„Niemand kommt uns zur Hilfe. Bis zu welchem Punkt kann man leiden?“

31.01.2014

Zentralafrikanische Republik:  Während sich die Situation in der Hauptstadt Bangui leicht stabilisiert, wird die Lage in anderen Teilen der Zentralafrikanischen Republik immer schlimmer. Im Nordwesten des Landes kam es in den vergangenen Tagen wieder zu schweren Gewaltausbrüchen und zu Überfällen auf katholische Missionen.

Jubel brach aus, die Menschen tanzten auf den Straßen, als sich am 10. Januar die Nachricht vom Rücktritt des Übergangspräsidenten Djotodia verbreitete. Nur knapp zwei Wochen später zogen die Ex-Rebellen der Séléka aus Bouar ab. „Sie waren bis an die Zähne bewaffnet und machten sich in einem Konvoi in Richtung Tschad auf den Weg“, berichtet Pater Beniamino Gusmeroli nach Tagen der Angst und der schweren Unruhen. Die erste Freude hält nicht lange an: Noch am selben Tag fielen die abziehenden Rebellen mit 31 Fahrzeugen in Bocaranga ein. Dort griffen sie die Missionsstation der Kapuziner an, wo sich zu dem Zeitpunkt ca. 2500 Flüchtlinge aufhielten.

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Mauerbau im Heiligen Land: Bischof hofft auf Oberstes Gericht Israels

29.01.2014

Weihbischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem hofft, dass Israels Oberstes Gericht eine gerechte Lösung für den Fall Cremisan finden wird. Das betonte der Bischof am Montag gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Die Obersten Richter werden am Mittwoch in letzter Instanz die Einwände christlicher Kläger gegen den Bau der israelischen Sperranlage verhandeln. Der Termin war vom Gericht ursprünglich auf den 25. Dezember gelegt worden, nach Protesten der Kläger dann aber auf den 29. Januar verlegt worden. Wörtlich sagte Shomali, der im Lateinischen Patriarchat für die Palästinensergebiete zuständig ist: "Mein skeptischer Verstand sagt mir, dass es keine Entscheidung geben wird, die den Menschen von Cremisan nützt...

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Sansibar: Jubiläum „150 Jahre Glauben“ und wachsende Sorge vor radikalen Islamisten

22.01.2014

„Hab keine Angst vor den Schwierigkeiten, die du erfährst. Du bist nicht allein; er ist immer bei dir, wenn du im Glauben treu bist.“ (Do not be afraid of the obstacles you are facing. You are not alone; he is with you always if you remain in faith) Mit diesen Worten ermunterte Francis Libermann Mitte des 19. Jahrhunderts die in Übersee tätigen Missionare. Der 1876 selig gesprochene Franzose gilt als zweiter Gründer der Spiritaner (Spiritans or Holy Ghost Fathers), der Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist und vom Unbefleckten Herzen Mariens (CSSp) (Congregation of the Holy Spirit under the protection of the Immaculate Heart of Mary), die den Glauben nach Sansibar brachte.

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KIRCHE IN NOT präsentiert Wanderfotoausstellung „Verfolgte Christen weltweit“

20.01.2014

Um auf die schwierige Situation der verfolgten, bedrängten und diskriminierten Christen in aller Welt aufmerksam zu machen, hat das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT eine sehenswerte Wanderfotoausstellung zu diesem Thema erstellt. Die Ausstellung besteht aus 21 ausziehbaren Bannern (Roll-Ups) mit aussagekräftigen Fotos, die von Pfarren, Schulen oder anderen Institutionen kostenlos angefordert werden kann. Als Wanderausstellung konzipiert ist sie in ihrem Einsatz sehr flexibel. Je nach Platzangebot können auch weniger Banner eingesetzt werden.

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Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

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KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

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