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Berichte & Presse

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Schreckliche Details zu den Gräueltaten in Sadad

07.11.2013

Schreckliche Details zu den in einer christlichen Stadt in Syrien verübten Gräueltaten kommen ans Tageslicht. 1500 Familien waren dort als Geiseln festgehalten worden, 45 Menschen wurden getötet, darunter zwei Jungen im Teenager-Alter, deren Mutter und drei der vier Großeltern. Ihre Körper wurden in einen Brunnen geworfen. Die Bewohner von Sadad in der Nähe von Homs kehren zurück. Im vergangenen Monat waren sie aus ihrem größtenteils von syrisch-orthodoxen Christen bewohnten Heimatort geflohen, als dieser von Rebellen angegriffen wurde. Nun erkennen sie das Ausmaß der Gräueltaten, die in einem Akt geschahen, der als die schwerste anti-christliche Verfolgung seit Beginn des Kriegs in Syrien gilt.

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"Großmächte müssen Konfliktparteien an einen Tisch bringen"

04.11.2013

Elias Sleman ist der maronitisch-katholische Bischof von Latakia in Syrien. Diese Küstenregion ist das Ziel vieler Flüchtlinge aus den umkämpften syrischen Städten Damaskus, Aleppo und Homs. Im Interview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" spricht der Geistliche über das konstruktive Miteinander von Muslimen und Christen im Nahen Osten.

Herr Bischof, zwei Jahre wütet schon in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Christen aus dem Land fliehen lässt. Werden überhaupt noch Christen an dieser Heimstätte ihres Glaubens bleiben können?

Wir brauchen die Solidarität der westlichen Völker und Regierungen, um eine bleibende Präsenz der Christen in Syrien und im ganzen Nahen Osten zu garantieren.

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Zehn Jahre Kinderhospiz Sankt Petersburg

25.10.2013

KIRCHE IN NOT unterstützt diese Einrichtung von Anfang an.Das erste Hospiz für todkranke Kinder in Russland feiert sein zehnjähriges Bestehen. Der orthodoxe Priester Aleksandr Tkatschenko hat die Einrichtung 2003 in Sankt Petersburg gegründet. Während eines Besuchs in der internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein dankte er für die Unterstützung für dieses Projekt von Anfang an. „Dank Ihrer Hilfe konnten und können wir für zahlreiche Menschen sehr viel tun“, betonte er. „Wir orthodoxen und katholischen Christen sind in der Liebe zu Gott und zum Nächsten verbunden. Es ist unsere Berufung, die Liebe Christi weiterzugeben.“

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Zentralafrikanische Republik: Erneut Übergriffe auf Missionare

01.10.2013

Nach den Übergriffen auf einen Karmelitenpater vor einigen Tagen ist die Missionsstation der Herzjesupatres (Betharramiten) in Bouar im Norden der Zentralafrikanischen Republik in der Nacht zu Samstag Opfer eines schweren Überfalles durch Seleka-Rebellen geworden.  Dabei wurden nach Angaben des internationalen katholischen Hilfswerkes "Kirche in Not" der italienische Missionar Pater Beniamino Gusmeroli und der einheimische Diakon Frater Martial Mengue mit Kalashnikows bedroht, gefesselt und mit Klebestreifen geknebelt. Die fünf Bewaffneten, die offenbar aus dem Sudan stammten, raubten Geld, Fotoapparate, Computer, Dokumente sowie weitere Gegenstände und verwüsteten die Räumlichkeiten der Missionsstation. 

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Syrische Flüchtlinge: "Die Aussichten für den Libanon sind düster"

27.09.2013

Die amerikanische Angriffsdrohung gegen Syrien hat vorübergehend zu einem Anstieg der Flüchtlingszahlen im Libanon geführt: Das erklärte der Präsident der libanesischen Caritas, Monsignore Simon Faddoul, gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Wörtlich sagte er am Freitag: "Jetzt, nachdem der Militärschlag doch nicht stattgefunden hat, sind die Flüchtlingszahlen wieder auf die Ausgangshöhe zurückgegangen." Die libanesische Regierung, so Faddoul weiter, schätze die Zahl der Syrer im Libanon auf etwa 1,4 Millionen Personen. 1,1 Millionen davon seien Flüchtlinge, der Rest habe sich schon vor Ausbruch der Kriegshandlungen im Lande befunden. 

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Kirche trauert um Opfer des Selbstmordattentats in Pakistan

24.09.2013

Zwei Selbstmordattentäter sprengten sich vor einer 130 Jahre alten Kirche im Norden Pakistans in die Luft. Mehr als 80 Menschen kamen bei dem Attentat ums Leben. Wenige Stunden nach dem Anschlag veröffentlichten die katholischen Bischöfe Pakistans eine Verlautbarung, in der sie die Morde, zu denen es am vergangenen Sonntag in der anglikanischen Allerheiligen-Kirche gekommen war, verurteilte.

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"Haltet am Glauben fest in Syrien"

17.09.2013

Erzbischof Nicolas Antiba von Bosra und Hauranim, der erst vor kurzem die Bischofsweihe empfangen hat, spricht von seiner Bestürzung über den Massenexodus der Christen aus dem Land, ist aber jedoch davon überzeugt, dass die Zukunft einer der ältesten Kirchengemeinschaften gesichert ist. Der melkitisch-katholische Erzbischof Nicolas Antiba von Bosra und Hauran schilderte, dass nach weiteren Angriffen Hunderte der ihm anvertrauten Gläubigen im Süden Syriens in die Nähe seines Hauses in Khabab fliehen. Bei den Angriffen soll unter anderem eine der ältesten Kirchen des Landes aus dem 6. Jahrhundert zerstört worden sein. 

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Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

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Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

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