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Berichte & Presse

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Nigeria: Islamistische Gewalt nimmt weiter zu, Kirche hilft, wo staatliche Unterstützung ausbleibt

Ein Opfer der Gewalt

03.04.2019

„Nigeria ist aktuell das Land, das am meisten vom islamistischen Terror heimgesucht wird. Es ist sozusagen die neue ,Hoffnung‛ der Fundamentalisten.“ Dies erklärte der Priester Joseph Bature Fidelis bei einem Treffen mit europäischen Botschaftsvertretern beim Heiligen Stuhl Ende März in Rom. Die Begegnung wurde vom weltweiten Päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ organisiert. „Zu den Attacken von Boko Haram sind jetzt noch die Übergriffe der Fulani-Hirten hinzugekommen“, sagte Fidelis, der aus dem Bistum Maiduguri im Nordosten Nigerias stammt.

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Mosambik freut sich auf den Besuch des Heiligen Vaters

01.04.2019

Am Mittwoch, den 27. März, gab das Pressebüro des Heiligen Stuhls den Termin für den Besuch von Papst Franziskus in Mosambik bekannt: Vom 4. bis 10. September 2019 wird der Heilige Vater das Land, das kürzlich vom Tropensturm Idai auf verheerende Weise getroffen wurde, sowie die Nachbarländer Madagaskar und Mauritius besuchen. Die mosambikanische Kirche setzt große Erwartungen in den Papstbesuch.

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Die katholische Kirche existiert in Marokko. Und sie ist eine Samariterin!», so Bischof Cristóbal López von Rabat

26.03.2019

Die Universalität der katholischen Kirche wird an vielen Orten deutlich, wo sich das Christentum in der Minderheit befindet, so auch in Marokko, einem Land mit 37 Millionen Einwohnern, von denen 99,9% Muslime und nur 0,08 Katholiken sind. Dort leistet eine kleine, aber große Kirche ihre pastorale Arbeit unter den katholischen Gläubigen. Vor allem engagiert sie sich aber für den am stärksten benachteiligten Teil der marokkanischen Bevölkerung sowie für die Tausenden von jungen Menschen, die aus der Subsahara kommend auf der Suche nach einer Zukunft im idealisierten Europa die Wüste durchqueren. Dorthin, an die Grenze zwischen Afrika und Europa, wird Papst Franziskus am 30. und 31. März reisen, und auf Einladung des Königs Mohamed VI. und der Bischöfe des Landes die Städte Rabat und Casablanca besuchen.

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Christen in Syrien gespalten, was eine Rückkehr angeht

19.03.2019

Ein schlechter Tag für Selma. Heute musste die syrische Mutter von drei Kindern zusehen, wie ihr ältester Sohn in den Libanon ging. „Mein Sohn musste wegen der Schwierigkeiten weggehen. Der Abschied war schwer“, sagt sie mit Tränen in den Augen und spült dabei einige Kaffeetassen ab. „Ich weiß nicht, wann ich ihn wiedersehen werde. Ich konnte ihm nur etwas Geld für die Fahrt geben. Nicht einmal etwas zu essen. Das letzte Stück muss er laufen. Seine Kleider schicke ich ihm später nach.“ Ihre Geschichte veranschaulicht die aktuelle Situation vieler Christen in Syrien.

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Fahrzeuge für Gott: „Kirche in Not“ macht seit 70 Jahren mobil

15.03.2019

Vor 70 Jahren startete die vom „Speckpater“ Werenfried van Straaten (1913-2003) gegründete Ostpriesterhilfe (heute „Kirche in Not“) ihre Aktion „Ein Fahrzeug für Gott“. Sogenannte „Rucksackpriester” wurden motorisiert, um unter den Vertriebenen in protestantischen Gebieten der norddeutschen Diaspora Seelsorge zu leisten. Eine Pioniertat des deutschen Katholizismus nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Schmerzliche Erinnerungen an die Schreckenszeit für Priester in Sansibar

12.03.2019

Pater Damas Mfoi ist ein katholischer Priester in der teilautonomen Inselgruppe von Sansibar, vor der Küste von Tansania. Sansibar ist überwiegend muslimisch mit einem kleinen Anteil christlicher Bevölkerung. Seit 2010 ist Pater Mfoi Gemeindepfarrer auf der Hauptinsel Unguja. Im Jahr 2012 wurde die sonst friedlich miteinander lebende Inselgemeinschaft Zeuge einer Serie gewalttätiger Angriffe auf religiöse Führer. Ein muslimischer Geistlicher wurde im Herbst des Jahres mit Säure verbrannt; ein katholischer Priester erlitt am ersten Weihnachtsfeiertag Schussverletzungen, und ein anderer wurde im darauffolgenden Februar erschossen. Zu dieser Zeit wurden Flugblätter verteilt, mit dem Ziel, zur Gewalt anzustacheln, von denen einige das Erkennungszeichen der radikalislamischen Gruppe Uamsho trugen. Die Verantwortung für diese Attacken ist bisher jedoch weder übernommen noch offiziell zugewiesen worden.

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MOSAMBIK: „Die Wunden des Bürgerkriegs sind noch offen“

08.03.2019

In Mosambik herrscht noch kein Friede. Für Bischof Adriano Langa von Inhambane „lassen sich die vom Krieg hinterlassenen Wunden nicht einfach wie ein Wasserhahn schließen“. Die Spuren und Folgen der langjährigen bewaffneten Konflikte sind in dem afrikanischen Land noch immer sichtbar. In einem in Königstein, Deutschland, am internationalen Hauptsitz der Stiftung „KIRCHE IN NOT“ (ACN) geführten Gespräch erklärte der Bischof, dass es noch ein langer Weg sei, bis man wirklich im Frieden leben könne.

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Spenden für KIRCHE IN NOT nun auch steuerlich absetzbar

27.02.2019

KIRCHE IN NOT-Österreich sammelt Spendengelder, um in den verschiedenen Teilen der Welt die Armut zu bekämpfen, den Menschen vor Ort das Überleben zu sichern und die kirchlichen Aufgaben zu ermöglichen, aber auch dort wo, Christen wegen ihres Glaubens unterdrückt, bedroht oder verfolgt werden. Herbert Rechberger, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT-Österreich, zeigt sich nun sehr zufrieden, dass die Spendenabsetzbarkeit endlich möglich ist: „Unsere Wohltäter sind besonders großzügig und haben auch tatkräftig mitgeholfen, die vielfältigen Nöte in aller Welt zu lindern, ohne Spendenabsetzbarkeit. Und daher bin ich froh und dankbar, wenn auch sie nun endlich diese Steuererleichterung bekommen.“

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KIRCHE IN NOT "verwandelt" den vom Papst geschenkten Lamborghini in einen Kindergarten und ein Zentrum für Christen in Ninive

26.02.2019

Dank der Spende von 200.000 Euro, die KIRCHE IN NOT im Anschluss an die Versteigerung des von Papst Franziskus verschenkten Lamborghini erhalten hat, kann das Hilfswerk nun zwei neue Initiativen finanzieren, die den in die Ninive-Ebene zurückgekehrten christlichen Familien zugute kommen.  Am 15. November 2017 hatte der Heilige Vater entschieden, einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Lamborghini Huracan, der ihm vom Autohersteller geschenkt worden war, KIRCHE IN NOT zukommen zu lassen. 

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Syrien: Plan zum Wiederaufbau von Häusern gibt Christen neue Hoffnung

22.02.2019

Wiederaufbau-Komitee für ein erneutes Wachstum der christlichen Gemeinde entscheidend. Ein Aktionsplan, der es Tausenden von Christen ermöglichen soll, in ihre Häuser in der syrischen Stadt Homs zurückzukehren, wurde unter Beteiligung von Kirchenführern und einer bedeutenden katholischen Hilfsorganisation vereinbart. Bei diesem Treffen in Homs unterzeichneten die Führer von fünf Kirchengemeinden die «Homs-Wiederaufbau-Komitee-Vereinbarung», nach der die katholische Hilfsorganisation KIRCHE IN NOT, als Teil der ersten Phase des Plans, 300 Häuser wieder instandsetzen wird.

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Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

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Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

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