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Berichte & Presse

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Nigeria: Der Albtraum der Angriffe von Fulani-Viehhirten

12.11.2018

Die Stadt Jos im östlichen Zentralnigeria litt viele Jahre unter gewaltsamen interreligiösen Konflikten durch die Terrorgruppe Boko Haram. Ausgerechnet dann, wenn es scheint, dass sie − wie Phönix aus der Asche −, wieder aufersteht, machen ständige Überfälle von Fulani-Viehhirten, die auch in vielen anderen Regionen des Landes Brandstiftung verübt haben, dies unmöglich. Ende September löste ein nächtlicher Angriff durch Fulani auf die Rukuba Road in Jos eine weitere Welle der Gewalt aus. Zwei Tage zuvor waren militante Fulani-Viehhirten, die angeblich nach dem Leichnam eines vermissten Fulani-Jungen suchten, in diese Gegend gekommen. Die Fulani ließen sehr viele Leute als Waisenkinder, Witwen und hilflose Menschen zurück. Eine dieser Personen ist Blessing Kogi, eine 23 Jahre alte Universitätsstudentin, die mit ihrer Familie in Jos lebt. In einem Interview mit der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) erklärte sie, wie sie in einer Nacht durch einen Angriff von Fulani-Männern ihre Mutter, drei Geschwister und sechs weitere Familienmitglieder verlor.

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KAMERUN: Es muss schnell gehandelt werden, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden

07.11.2018

Kamerun befindet sich mitten in einem politischen und gesellschaftlichen Konflikt um die englisch- und die französischsprachigen Gebiete. Im 19. Jahrhundert war das Land eine deutsche Kolonie. Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde es in Englisch-Kamerun und Französisch-Kamerun unterteilt. Im Jahr 1961 entstand aus der Vereinigung der beiden Landesteile ein unabhängiges Kamerun. Die Bevölkerung in den anglophonen Gebieten im Südwesten und Nordosten fühlt sich jedoch von den frankophonen Behörden diskriminiert. Sie wirft ihnen vor, ihr die französische Sprache und französische Traditionen aufzwingen zu wollen. Sie verlangt eine größere Selbstständigkeit sowie Achtung ihrer Gebräuche.

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Familie Houdaib kehrt nach Homs in ihr Haus zurück - „Dank der Unterstützung durch KIRCHE IN NOT (ACN) fühlen wir uns nicht allein“

31.10.2018

Die Houdaibs sind eine große Familie wie viele andere in Syrien auch. Evon ist die Mutter und Großmutter der ganzen Nachkommenschaft. Mit ihren 80 Jahren ist sie das Familienoberhaupt, erst recht nachdem ihr Mann George vor einigen Jahren an Herzversagen starb. „Wir haben 11 Kinder. Alle leben noch, Gott sei Dank. Ich weiß, dass dies in der jetzigen Lage in Syrien etwas Besonderes ist. Viele Familien haben Kinder, Eltern und Geschwister verloren.“

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Burkina Faso: Eine fragile Oase des Friedens zwischen Mali und Niger

25.10.2018

Ein Gespräch mit Raphaël Dabiré, dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz für den Klerus und Erzbischof von Diébougou, im Südwesten von Burkina Faso. Sein Land, an den Grenzen von Niger und Mali gelegen, unterliegt − wie seine Nachbarländer − starkem Druck, den Dschihadistengruppen auf die Bevölkerung der Sahel-Zone ausüben. Dennoch wird es unter Religionsgemeinschaften als Oase der Toleranz angesehen. Christen repräsentieren 23,9 % der Bevölkerung, Muslime 54,2 % und Animisten 21,3 %.

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Gipfel mit Papst Franziskus und Kim Jong-un?

18.10.2018

Am 18. Oktober treffen sich der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und Papst Franziskus im Vatikan. Bei einer Audienz wird der Politiker dem Heiligen Vater auch eine Einladung des nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un überreichen. Viele Beobachter fragen sich, ob Papst Franziskus diese annimmt und tatsächlich irgendwann nach Nordkorea reisen wird. Doch nicht jeder in Korea würde einen Besuch des Heiligen Vaters in Nordkorea begrüßen, schreibt Johannes Klausa, Direktor des koreanischen Büros von KIRCHE IN NOT (ACN). In einem redaktionellen Beitrag erläutert er die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen der Annäherung auf der koreanischen Halbinsel.

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Venezuela: „Die tägliche Suche nach Lebensmittel ist zu einem Kreuzweg geworden“

17.10.2018

Laut UNHCR (dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge) und anderen internationalen Organisationen haben in den letzten Jahren mehr als zwei Millionen Menschen Venezuela verlassen. Diese erzwungene Flucht spiegelt die schwere wirtschaftliche, politische und soziale Krise wider, in der sich das Land befindet. Die Kirche in Venezuela stellt sich dieser Situation zusammen mit den Menschen, indem sie Sozialprojekte ins Leben ruft, die den Mangel an Lebens- und Arzneimitteln lindern. Aber auch ihre eigene Lage ist alles andere als günstig – den Bischöfen und Priestern selbst mangelt es zurzeit an allem.

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KIRCHE IN NOT engagiert sich beim Wiederaufbau von Aleppo

05.10.2018

KIRCHE IN NOT (ACN) hat ein Programm für den Wiederaufbau von Aleppo ins Leben gerufen. Die Stadt gehört zu den Orten, die unter den Folgen des Krieges am meisten gelitten haben. In 32 neuen Projekten werden 1,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um den materiellen und geistigen Wiederaufbau der syrischen Christen zu unterstützen. Kinder, Frauen und Kranke sind die ersten Begünstigten der Hilfsprogramme. Unter den sieben Wiederaufbauprojekten in Aleppo, der am stärksten durch den Krieg beschädigten Stadt, befinden sich drei Kathedralen.

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Pakistan: Zum Christentum konvertierte Muslime werden mit dem Tod bedroht

01.10.2018

Dies ist die Geschichte von Kainut, einem mutigen 20-jährigen Mädchen, das als Muslima aufwuchs, mit einer christlichen Mutter und einem muslimischen Vater, und beschloss, katholisch zu werden. In der Folge leiden sie und ihre Familie unter Bedrohungen, Diskriminierung und Schlimmerem. Gemäß islamischer Rechtsprechung kann ein Mensch, der den Islam verlässt, ungestraft getötet werden. Kainut, die nun Medizin studiert, erzählt der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) von ihrem Leben und ihrer folgenschweren Entscheidung:

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Niger: Pater Maccalli befindet sich wahrscheinlich in den Händen der Fulani

Fulani

24.09.2018

Sein Mitbruder zu KIRCHE IN NOT: „Wenn sie Mali erreichen, ist eine ebenso lange Entführung wie die von Schwester Gloria zu befürchten“ . “Es war ein sehr gezielter und schneller Zugriff. Die Entführer kannten die Bewegungen von Pater Pierluigi und hatten ihn als Opfer ausgewählt“. Dies berichtet Pater Mauro Armanino, ein Missionar aus der Gesellschaft der Afrikamissionare, dem Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) über die Entführung seines Mitruders Pierluigi Maccalli. Dieser war am vergangenen Montag in der 125 Km von der Hauptstadt Niamey entfernt gelegenen Missionsstation, in der der italienische Missionar tätig war, entführt worden.

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Mexiko ein Jahr nach dem Erdbeben

21.09.2018

Den Monat September 2017 werden die Mexikaner nicht leicht vergessen. Zwei Erdbeben im Abstand von nur zwölf Tagen hinterließen am 07. und 19. September Tausende zerstörte Familien, 471 Todesopfer und mehr als 12 Millionen Betroffene, die meisten in Mexiko-Stadt, aber auch in anderen Staaten: Cuernavaca, Oaxaca und Puebla. In unser Gedächtnis haben sich die Bilder dieser Tage eingebrannt: Häuser, die zusammenfielen, als wären sie aus Pappe, zerstörte Straßen und Brücken, aber auch die Solidarität im Land, das alle Kräfte mobilisierte, um unermüdlich unter den Trümmern nach Überlebenden zu suchen.

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Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

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Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

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