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Berichte & Presse

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Mexiko ein Jahr nach dem Erdbeben

21.09.2018

Den Monat September 2017 werden die Mexikaner nicht leicht vergessen. Zwei Erdbeben im Abstand von nur zwölf Tagen hinterließen am 07. und 19. September Tausende zerstörte Familien, 471 Todesopfer und mehr als 12 Millionen Betroffene, die meisten in Mexiko-Stadt, aber auch in anderen Staaten: Cuernavaca, Oaxaca und Puebla. In unser Gedächtnis haben sich die Bilder dieser Tage eingebrannt: Häuser, die zusammenfielen, als wären sie aus Pappe, zerstörte Straßen und Brücken, aber auch die Solidarität im Land, das alle Kräfte mobilisierte, um unermüdlich unter den Trümmern nach Überlebenden zu suchen.

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Venezuela: Die totalitäre Agenda schreitet voran

10.09.2018

Bischöfe und Experten sprechen über Auswirkungen und Absichten der Währungsabwertung. Einige Tage nach Inkrafttreten der von der Regierung Nicolás Maduros am 17. August getroffenen Wirtschaftsmaßnahmen herrscht in der venezolanischen Gesellschaft totale Orientierungslosigkeit und ein Gefühl von Hilflosigkeit. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die einfachsten Händler. Weder die Auswirkungen der Maßnahmen noch ihre Umsetzung sind klar.

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Indonesien: Das Leben einer jungen Katholikin in einer muslimischen Gesellschaft - „Nicht selten bin ich das einzige Mädchen ohne Hijab“

06.09.2018

GANDHI AJENG ANAMPIANI Princess Elisabeth, Ajeng, ist eine 17-jährige Katholikin, die täglich erlebt, was es bedeutet, in dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung Christin zu sein. Sie besucht eine öffentliche Oberstufenschule in ihrer Heimatstadt Bekasi, West Java, Indonesien: Von 1200 Schülern dieser Schule sind nur 24 katholisch — und sie ist die einzige Katholikin unter den 40 Schülern ihrer Klasse. Im öffentlichen Schulsystem des Landes gibt es jedoch Religionsunterricht in dem jeweiligen Glauben der Schüler. So besucht Ajeng jeden Freitag den katholischen Religionsunterricht. Sie ist davon überzeugt, dass Freundschaft der Schlüssel zu religionsübergreifender Harmonie ist. 

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Nordostsyrien: Kurden schließen mehrere christliche Schulen.

03.09.2018

Erzbischof Hindo gegenüber KIRCHE IN NOT: „Es wird der Plan ausgeführt, die Christen aus der Region zu vertreiben“.
„Seit Jahren wiederhole ich, dass die Kurden versuchen, die christliche Präsenz aus diesem Teil Syriens zu eliminieren“, erklärt der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnam Hindo von Hassaké-Nisibi, das im nordöstlichen Teil Syrien gelegen ist. Er bestätigt gegenüber der Päpstlichen Stiftung die Schließung einiger christlicher Schulen durch die Demokratische Föderation Nordsyrien, einer de facto autonomen Region im Norden und Nordosten Syriens, die von der syrischen Regierung nicht offiziell anerkannt ist und die von einer Koalition geleitet wird, in der die kurdische Partei der „Demokratischen Union“ eine Mehrheit bildet.

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Erzbischof aus den Fidschi-Inseln: „Es geht um Leben und Tod“

27.08.2018

„Gott erhört das Weinen meines Volkes“. Die südpazifischen Fidschi-Inseln sind ein berühmtes Reiseziel für Sporttaucher und Touristen, insbesondere aus Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten. Die Hauptstadt Suva ist das Handels- und das politische Zentrum der Inselwelt. Wenige Menschen wissen aber, dass dieses Urlaubsparadies vom Aussterben bedroht ist. Für das Hilfswerk KIRCHE IN NOT sprach Maria Lozano mit Erzbischof Peter Loy Chong über die Folgen des Klimawandels und über das Leiden der Fidschi-Einwohner.

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Kamerun: Bekehrung im Gefängnis

20.08.2018

Die Pallottinerin Schwester Orencya arbeitet für die Kirche in Kamerun. Seit 2009 ist sie als Gefängnisseelsorgerin tätig. Sie besucht zweimal in der Woche die Gefangenen in der zentralen Justizvollzugsanstalt von Bafoussam. Die Strafanstalt besteht aus einem Gefängnistrakt für Frauen, einem Trakt für erwachsene Männer und einer Jugendstrafanstalt. Insgesamt sind dort etwa 1 000 Menschen inhaftiert.

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Indien: 10 Jahre danach erinnert sich ein Katholik an die Gewalt in Odisha (Orissa)

17.08.2018

Am zehnten Jahrestag wird des furchtbaren Ausbruchs antichristlicher Gewalt gedacht, die im Bezirk Kandhamal im indischen Bundesstaat Odisha im August 2008 zum Tod von mehr als hundert Christen geführt hatte. 300 Kirchen und 6.000 Wohnhäuser waren dabei beschädigt oder zerstört und 50.000 Personen gezwungen worden, die Gegend zu verlassen.

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Irak: „Ich werde nie vergessen, was uns der IS angetan hat“ - Nach vier Jahren der Flucht wagt eine christliche Familie den Neuanfang

01.08.2018

Musa ist ein Mann, der viel lacht und eine innere Ruhe ausstrahlt. Doch was dem 63-Jährigen und seiner Familie von den Truppen des sogenannten „Islamischen Staates“ angetan wurde, macht ihn heute noch zornig: „Ich werde nie vergessen, was uns die Terroristen angetan haben.“ Es war der 6. August 2014: Mitten in der Nacht mussten Musa, seine Frau und ihre sechs Kinder vor den heranrückenden Truppen des IS aus Karakosch fliehen, der bis dahin größten christlichen Stadt des Irak. So erging es zehntausenden Bewohnern der Ninive-Ebene.

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Christen im Irak: Quo Vadis?

20.07.2018

„ISIS hat versucht, das Kloster einzunehmen. Wir waren uns im August 2014 sicher, dass ihnen das gelingen würde“ erklärt Erzbischof Timotheus Musa al Schamani, Abt des syrisch-orthodoxen Klosters des heiligen Matti, gegründet im 4. Jahrhundert, eines der ältesten der Welt. Die Mönche flohen, nach dem ersten Schrecken kehrten sie aber schnell zurück. Hunderte christliche Flüchtlinge lebten monatelang mit ihnen – ein paar Kilometer Luftlinie von ihren schlimmsten Feinden entfernt. „Der IS hat es nie geschafft, unser Kloster zu erobern. Gott war mit uns.“ Tatsächlich kann man am Fuße des Berges noch die Schützengräben sehen, die die Kämpfer des IS ausgehoben haben. Hier standen sich die Schergen und die Peschmerga, die Kämpfer der autonomen Kurdengebiete, über zwei Jahre gegenüber. Immer wieder schossen die IS-Kämpfer Mörser in Richtung des Klosters. Bei trübem Wetter versuchten sie regelmäßig, es einzunehmen. Bombardements der US-geführten Koalition verhinderten dies. Seit Ende 2016 wurde Ort für Ort vom IS zurückerobert. Die Ninive-Ebene ist also frei. Das Kloster ist außer Gefahr. Doch wie geht es seinen Gläubigen?

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KIRCHE IN NOT bewilligt mehr als 3 Mio. Euro für 40 Wiederaufbauprojekte in Syrien.

16.07.2018

„Die Hilfe soll dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in Würde wieder aufzunehmen“. Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat ein neues Hilfspaket mit mehr als 40 Projekten in der Seelsorge und Nothilfe für syrische Christen unterschiedlicher Riten bewilligt. Damit versucht KIRCHE IN NOT, die schwierige Lage zu lindern, unter der das Land weiterhin leidet, und die in den unterschiedlichen Wirtschaftssanktionen, etwa der Handelssperre für Erdöl, ihren aktuellen Grund hat. Vor solchen Einschränkungen warnte der maronitische Bischof Joseph Tobji von Aleppo, als er am 27. Juni bei einer Konferenz vor dem Europäischen Parlament in Brüssel sagte: „Sie töten das syrische Volk genauso wie die Waffen.“

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SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

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Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

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