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Berichte & Presse

Nothilfe für die Taifun-Opfer auf den Philippinen

11.11.2013

Das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" hat Nothilfe für die Opfer des Taifuns Haiyan versprochen, der am Wochenende auf den Philippinen eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Besonders betroffen waren die Provinz Leyte, die Insel Samar sowie die Stadt Guiuan im philippinischen Osten sowie Bantayan Island und Daangbantayan auf der zentralphilippinischen Insel Cebu. Auch im Westen gab es verheerende Schäden, so zum Beispiel in den Städten Iloilo und Coron sowie auf der Insel Palawan. Die Behörden befürchten über 10 000 Todesopfer.

Philippinischen Kirchenquellen zufolge habe man das Schlimmste in den meisten Regionen abwenden können, da sich viele Menschen aufgrund der Erfahrung der vorangegangenen Taifune rechtzeitig evakuieren ließen. Gerade in den Gemeinden auf den dem Sturm abgewandten westlichen Inselseiten sind die Pfarreien nach Informationen von "Kirche in Not" bereits in der Lage, sich selbst und ihren Nachbargemeinden zu helfen.

In den Regionen an den dem Pazifik zugewandten Ostküsten seien dagegen über 95 Prozent der Häuser zerstört worden. Die Hilfskräfte sind dort immer noch mit der Errichtung von Notunterkünften und Verteilzentralen für Hilfsgüter beschäftigt.

Ein erstes Notfallpaket von "Kirche in Not" soll die philippinische Kirche bei diesen Hilfsmaßnahmen unterstützen. Weitere, umfangreichere Hilfen sind anschließend für den Wiederaufbau der seelsorglichen Strukturen geplant. Als pastorales Hilfswerk legt "Kirche in Not" den Schwerpunkt seiner Hilfsmaßnahmen auf die Aufrechterhaltung der Seelsorge und der Traumabehandlung. Nach dem Vorbild seines Gründers, des "Speckpaters" Werenfried van Straaten, flankiert "Kirche in Not" diese Hilfe in Notfällen aber immer auch mit direkter humanitärer Unterstützung und bittet dafür um Spenden:

Online spenden ...hier (Verwendungszweck: Nothilfe - Taifun - Philippinen)

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