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Berichte & Presse

Philippinen: Lebendiger Glaube trotz Naturkatastrophen

18.06.2014

Nach dem Sturm kam das Lächeln. So ungewöhnlich es klingen mag: Seit dem Erdbeben und dem verheerenden Taifun im letzten Jahr lächeln die Menschen auf den Philippinen öfter als vorher und sie danken Gott. Noch nie waren auf den Philippinen so viele Menschen so arm wie jetzt. Dennoch haben sie gelernt, ihr Leben als Geschenk zu sehen. Deshalb lächeln sie und vermitteln uns damit die Hoffnung auf den Aufbruch in eine neue Zeit.

In den Morgenstunden des 8. November 2013 traf um 04:40 Uhr der Taifun Haiyan mit voller Wucht auf die Region Guiuan im Nordosten der Philippinen. Selbst in diesem von Naturkatastrophen heimgesuchten Land hatte bislang niemand einen solchen Sturm erlebt. Der Supertaifun zerstörte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 340 Stundenkilometern alles auf seinem Weg. Er kam zu einem Zeitpunkt, als gerade damit begonnen worden war, die Schäden des verheerenden Erdbebens vom 14. Oktober zu beheben. Doch dann wurden die Helfer im Schlaf erneut von einer Naturgewalt heimgesucht. Bäume wurden entwurzelt, Häuser zerstört und Ortschaften vernichtet. Fast jeder in den betroffenen Regionen hat Tote in der Familie zu beklagen. Auf bis zu 16 Millionen wird die Zahl jener geschätzt, die unmittelbar von den Folgen des Taifuns betroffen waren.

Die internationale Gemeinschaft reagierte umgehend auf die ersten Berichte von der Tragödie. Nichtregierungsorganisationen, die Vereinten Nationen und viele Nachbarländer leisteten Soforthilfe. Die Welt nahm Anteil am Leid. Doch heute hat das Mitleid nachgelassen, die Hilfe kommt nur noch schleppend, obwohl der Wiederaufbau erst am Anfang steht.

Noch heute schlafen die Menschen in Kellerlöchern oder in der Kirche, sofern ihnen diese nicht wie ein Blatt Papier davongeflogen ist. Viele Gemeindemitglieder leben nur von dem, was ihnen die Kirche gibt: Essen, Kleidung und etwas Baumaterial, um ihre Häuser wiederaufzubauen. Das Erdbeben vor dem Taifun im Jahr 2013 dauerte nur 33 Sekunden. Doch es reichte aus, um 25 der 60 Kirchen in der Diözese Tagbilaran in Schutt und Asche zu legen. Die Hoffnung hat die Philippinen bislang nicht verlassen – in den gläubigen Menschen lebt sie weiter.

Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt die philippinische Kirche weiterhin. Die Hilfe reicht dabei vom Bau einfacher Brunnen über Schulen, Kirchen und Katechesezentren bis zur Ausbildung von Seminaristen und der Verbreitung von religiöser Literatur.

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