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Berichte & Presse

Heiliges Land: "Papstbesuch ein Erfolg"

01.07.2014

Einen Monat nach Beginn des Papstbesuchs (24.5.) im Nahen Osten hat der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Pierbattista Pizzaballa, eine positive Bilanz gezogen. Gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" sagte Pizzaballa am Samstag in Jerusalem: "Der Besuch war meiner Meinung nach ein Erfolg. Natürlich hat er nicht über Nacht Frieden gebracht. Aber seine Worte und Gesten hier und das anschließende Friedensgebet im Vatikan mit Israels Präsident Peres und Palästinenserpräsident Abbas am Pfingstsonntag haben doch gezeigt, dass es neben der Politik noch andere Aspekte des Frieden gibt. Es ging dem Papst darum andere Wege zu zeigen und die Mentalität für Frieden zu stiften. Er wollte sagen, dass jeder in seinem Kontext aufgerufen ist, für den Frieden zu wirken. Das ist positiv auf beiden Seiten angekommen. Das wurde mir aus beiden Präsidentenbüros bestätigt."

Besonders hob Pizzaballa die ökumenische Dimension des Papstbesuchs hervor. Franziskus hatte sich am 25. Mai mit dem Ehrenoberhaupt der Orthodoxie, Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel, in der Jerusalemer Grabeskirche getroffen. Damit wollten die beiden Kirchenführer an die historische Begegnung ihrer Vorgänger fünfzig Jahre zuvor erinnern. "Unsere orthodoxen Freunde waren sehr glücklich mit dem Ereignis. Es hat eine gute Atmosphäre zwischen uns geschaffen. Dieses Treffen war ja der Hauptzweck der Heiligland-Reise. Und meiner Meinung nach war es auch der größte Erfolg." Wie auch bei den positiv verlaufenen interreligiösen Begegnungen des Papstes mit Juden und Muslimen komme es jetzt auf die Menschen vor Ort an, daran anzuknüpfen und weiterzuarbeiten. "Solche Besuche können Impulse geben. Die Arbeit muss aber dann vor Ort erfolgen. Es liegt jetzt an uns", so der Kustos.

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