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Berichte & Presse

KIRCHE IN NOT eröffnet ein neues Büro in Kolumbien

Eröffnungsmesse

03.12.2014

Die Päpstliche Stiftung Kirche in Not (KIN) eröffnet ein neues Büro in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens. Die Eröffnungsmesse wurde am 27. November in der Gemeinde „Christo Rey“ von Erzbischof José Daniel Falla Robles, Sekretär der Bischofskonferenz Kolumbiens, gefeiert. Unterstützt wurde er dabei von Pater Martin Barta (Geistlicher Assistent von KIN), und Carlos Khalil Jaar, einem palästinensischen Priester.

Ebenfalls anwesend waren der Geschäftsführende Präsident von KIN, Johannes Freiherr Heereman, und Diego Lizcano Rodriguez, Direktor des neu eröffneten kolumbianischen Büros.

Getreu dem Gründungscharisma der Stiftung – Solidarität mit der notleidenden und verfolgten Weltkirche - versammelten sich mehr als 400 Personen zum Gottesdienst, um für die Christen in Irak und Syrien zu beten. Pater Carlos Khalil, der in Jordanien Hunderte von Flüchtlingen aus diesen beiden Ländern betreut und dabei von KIN unterstützt wird, berichtete über die traurige Lage vor Ort und bat die Kolumbianer um Unterstützung. Er betonte, wie wichtig es überall auf der Welt ist, den Glauben frei leben zu können.

Mgr. Falla Robles sagte, dass zwar jeder Konflikt unterschiedliche Gründe hat, sich aber manchmal doch wichtige Parallelen ergeben. Denn auch in Kolumbien können viele Menschen aufgrund der bewaffneten Auseinandersetzungen in einigen Landesteilen nicht die Sakramente empfangen. Der Bischof dankte KIN für all das, was das Werk zur Linderung des Leidens von so vielen Kolumbianern getan hat. In Bezug auf die verfolgten Christen im Nahen Osten erinnerte er daran, dass das Leben nicht ein leichter Weg ist, sondern ein Kreuz, das es zu erkennen und tragen gilt: „Jesus Christus ist der Weg, er geht an unserer Seite“

Kolumbien ist die vierte Niederlassung von KIN in Lateinamerika nach Brasilien, Chile und Mexiko. Insgesamt zählt das Werk, das 1947 vom holländischen Priester Werenfried van Straaten gegründet wurde, um den Millionen Vertriebenen in Deutschland zu helfen, Büros in 21 Ländern. Dank der Großzügigkeit der Spender unterstützt das Werk 2014 über 5000 Projekte in 150 Ländern mit mehr als 60 Millionen Euro. Mehr Informationen über die Tätigkeit von Kirche in Not in Kolumbien findet man unter www.iglesiaquesufre.co und www.facebook.com/iglesiaquesufre

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