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Berichte & Presse

Nigeria: Nothilfe für Flüchtlinge

Tausende Menschen auf der Flucht vor „Boko Haram“. Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat für Flüchtlinge im Nordosten Nigerias, die vor den Angriffen durch die Terrorgruppe „Boko Haram“ geflohen sind, eine Notfallhilfe zur Verfügung gestellt. Bei der Verteilung sei nicht zwischen Christen und Muslimen unterschieden worden, denn alle Menschen seien betroffen, betonte der Bischof der Diözese Maiduguri, Oliver Dashe Doeme, gegenüber „Kirche in Not“. „Was zählt, ist die gemeinsame Menschlichkeit“, sagte er.

Das Geld wurde für Wasser, Lebensmittel, Unterkünfte, Decken, Moskitonetze und medizinische Versorgung verwendet. „Kirche in Not“ unterstützt die Kirche in Nigeria darüber hinaus seit vielen Jahren auch in der Seelsorge. Wie der Bischof weiter mitteilte, hätten die Menschen in der Region alles, wofür sie gearbeitet hätten, an die Terroristen von „Boko Haram“ verloren.

Seit über fünf Jahren werden die Menschen im Nordosten Nigerias durch Angriffe von „Boko Haram“ bedroht. Viele Städte und Dörfer sind gebrandschatzt worden. Tausende Menschen haben ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht, besonders Frauen und Kinder. Viele von ihnen hätten die Tötung männlicher Familienangehöriger erlebt und seien traumatisiert, so der Bischof weiter.

Er dankt den Wohltätern von „Kirche in Not“ für diese Notfallhilfe. Sie seien die ersten, die in dieser Zeit des Schmerzes und Leidens an der Seite der Menschen stünden.

„Kirche in Not“ bittet um Spenden für die Arbeit der Kirche in Nigeria. 

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Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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