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Berichte & Presse

„Kirche in Not“ verzeichnet Spendenrekord

Mit einem Spendenaufkommen von über 105 Millionen Euro hat „Kirche in Not“ 2014 zum ersten Mal in seiner Geschichte die 100-Millionen-Euro-Marke überschritten. Der Spendenzuwachs gegenüber 2013 betrug 17 Millionen Euro. Dies gab die päpstliche Stiftung in ihrem Jahresbericht bekannt.

Die österreichischen Wohltäter haben mit etwas mehr als EUR 3 Millionen dazu beigetragen. Herbert Rechberger, Nationaldirektor von Kirche in Not - Österreich: „Wir haben allen Grund, täglich Gott und allen unseren Wohltätern zu danken“.

Gefördert wurden damit im vergangenen Jahr 5614 pastorale Projekte in 145 Ländern. Unterstützt wurde beispielsweise die Ausbildung von 9669 Seminaristen weltweit, was bedeutet, dass das Hilfswerk jedem zwölften Seminaristen der Welt geholfen hat. Auch 9790 Ordensfrauen erhielten Existenz- oder Ausbildungshilfen. 1.219.063 Messstipendien wurden an Priester in aller Welt vergeben und damit im Durchschnitt alle 26 Sekunden eine Heilige Messe für die Anliegen der Wohltäter von „Kirche in Not“ gefeiert. Zudem konnten 1508 Bauhilfen für Kirchen, Kapellen, Pfarrhäuser, Seminare, Katechesezentren oder andere kirchliche Gebäude gewährt werden. Die Seelsorgearbeit von Priestern, Schwestern und Katecheten in abgelegenen und weiträumigen Gebieten konnte mit der Beschaffung von 488 Autos und 320 Motor- und Fahrrädern erleichtert werden. Außerdem wurden mehr als 1,4 Millionen religiöse Bücher (Kinderbibeln, Katechismen und andere) verteilt und das Medienapostolat katholischer Fernsehsender und Radiostationen weltweit gefördert.

Ein Schwerpunkt der Hilfe lag 2014 auf den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, wo insbesondere im Irak und in Syrien Hunderttausende Menschen vor dem Krieg und dem Vormarsch der Terrorgruppe des „Islamischen Staates“ auf der Flucht sind. Die Hilfe für diese Region betrug 13 Prozent des gesamten Projektbudgets. So wurden beispielsweise im Irak in Erbil und Dohuk mit zwei Millionen Euro acht katholische Schulen in Fertigbauweise errichtet, die Flüchtlingskindern zugute kommen.

Auf den Philippinen, die mit fast 1,9 Millionen auf Platz sieben der am stärksten geförderten Länder standen, lag ein Fokus auf dem Wiederaufbau kirchlicher Gebäude nach dem Taifun Haiyan von November 2013, der als schwerster Sturm seit Menschengedenken gilt.

In Lateinamerika, das noch immer der größte katholische Kontinent ist, ist die Kirche mit einem Erstarken von Sekten konfrontiert. Hier hilft „Kirche in Not“ vor allem dabei, die Katechese zu stärken und neue Pfarreien in den schnell wachsenden Städten zu errichten.

Ein Drittel der Hilfe von „Kirche in Not“ ging 2014 nach Afrika, wo die noch junge Kirche dynamisch wächst, andererseits jedoch unter großer Armut und mangelnder Infrastruktur zu leiden hat. Dazu kommen Bürgerkriege und der Vormarsch der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria und in den Nachbarländern, beispielsweise im Norden Kameruns, oder des Islamischen Staates in Libyen.

In Osteuropa liegt der Schwerpunkt auf der Ukraine und auf Russland. Aber auch auf dem Balkan wird noch immer Hilfe benötigt, um die Folgen des letzten Krieges zu überwinden. So hat „Kirche in Not“ beispielsweise den Bau des Jugendzentrums „St. Johannes Paul II.“ in der Erzdiözese Sarajewo mit insgesamt einer halben Million Euro unterstützt, das einen wesentlichen Beitrag zu Frieden und Versöhnung leisten soll.

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Papst segnet 6000 Rosenkränze für Kriegsopfer in Syrien

Auftakt zu geistlicher Initiative von KIRCHE IN NOT. Am 15. August, dem Festtag Mariä Himmelfahrt, hat Papst Franziskus beim Angelusgebet auf dem Petersplatz 6000 Rosenkränze für Syrien gesegnet. Sie werden nun Menschen überreicht, deren Angehörige im Syrienkrieg entführt oder getötet wurden. Das ist Teil einer ökumenischen Initiative des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche...

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