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Berichte & Presse

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Christen im Irak: Quo Vadis?

20.07.2018

„ISIS hat versucht, das Kloster einzunehmen. Wir waren uns im August 2014 sicher, dass ihnen das gelingen würde“ erklärt Erzbischof Timotheus Musa al Schamani, Abt des syrisch-orthodoxen Klosters des heiligen Matti, gegründet im 4. Jahrhundert, eines der ältesten der Welt. Die Mönche flohen, nach dem ersten Schrecken kehrten sie aber schnell zurück. Hunderte christliche Flüchtlinge lebten monatelang mit ihnen – ein paar Kilometer Luftlinie von ihren schlimmsten Feinden entfernt. „Der IS hat es nie geschafft, unser Kloster zu erobern. Gott war mit uns.“ Tatsächlich kann man am Fuße des Berges noch die Schützengräben sehen, die die Kämpfer des IS ausgehoben haben. Hier standen sich die Schergen und die Peschmerga, die Kämpfer der autonomen Kurdengebiete, über zwei Jahre gegenüber. Immer wieder schossen die IS-Kämpfer Mörser in Richtung des Klosters. Bei trübem Wetter versuchten sie regelmäßig, es einzunehmen. Bombardements der US-geführten Koalition verhinderten dies. Seit Ende 2016 wurde Ort für Ort vom IS zurückerobert. Die Ninive-Ebene ist also frei. Das Kloster ist außer Gefahr. Doch wie geht es seinen Gläubigen?

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KIRCHE IN NOT bewilligt mehr als 3 Mio. Euro für 40 Wiederaufbauprojekte in Syrien.

16.07.2018

„Die Hilfe soll dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in Würde wieder aufzunehmen“. Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat ein neues Hilfspaket mit mehr als 40 Projekten in der Seelsorge und Nothilfe für syrische Christen unterschiedlicher Riten bewilligt. Damit versucht KIRCHE IN NOT, die schwierige Lage zu lindern, unter der das Land weiterhin leidet, und die in den unterschiedlichen Wirtschaftssanktionen, etwa der Handelssperre für Erdöl, ihren aktuellen Grund hat. Vor solchen Einschränkungen warnte der maronitische Bischof Joseph Tobji von Aleppo, als er am 27. Juni bei einer Konferenz vor dem Europäischen Parlament in Brüssel sagte: „Sie töten das syrische Volk genauso wie die Waffen.“

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INDIEN: Angriffe und Bedrohungen gegen Christen auf einem historisch hohen Niveau

13.07.2018

Christen und religiöse Minderheiten 10 Jahre nach den Ausschreitungen von Khandamal. 2008 war ein Jahr, in dem Katholiken im Indischen Bundesstaat Odisha unter furchtbarer Unterdrückung durch Hindu-Fundamentalisten litten, die darauf bedacht waren, das Christentum in dieser Region auszulöschen. Morde, das Niederbrennen von Gebäuden und Häusern, die öffentliche Vergewaltigung christlicher Frauen; diese Gräueltaten wurden im Bundesstaatsbezirk Khandamal verübt, um die Gläubigen der Ortskirche zu zwingen, zum Hinduismus zu konvertieren oder zu verschwinden.

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125 Millionen für die Kirche in Not - Internationaler Jahresbericht von KIRCHE IN NOT

04.07.2018

Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat im vergangenen Jahr erneut das hohe Niveau des Spendenaufkommens halten können. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 hervor, der jetzt veröffentlicht und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG attestiert wurde. Demnach beträgt das gesamte Volumen aus Spenden, Erbschaften und anderen Einnahmen fast 125 Millionen Euro (€ 124.057.414).

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„Vieh ist wichtig, kann aber nicht höher bewertet werden als Menschen”. - Nigeria – Die Wurzeln eines Konfliktes mit sozialen und religiösen Auswirkungen

03.07.2018

Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, der im Herzen des nigerianischen Middle Belts gelegen ist, besuchte kürzlich Kanada. Auf Einladung des kanadischen Nationalbüros von KIRCHE IN NOT (ACN) sprach er über einen der Hauptkonflikte seines Landes, der zwischen den Viehhirten vom Volksstamm der Fulani, die mehrheitlich muslimische Nomaden sind, und den sesshaften und mehrheitlich christlichen Bauern ausgetragen wird. Erzbischof Kaigama, seit vielen Jahren ein leidenschaftlicher Verteidiger des Friedens, teilt sein Wissen über diesen Konflikt, dessen Lösung bei der immer dringlicheren Suche nach dem Gemeinwohl eines sachkundigen und menschlichen Dialoges bedarf.

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Südsudan: Frieden bringen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können

28.06.2018

Aufruf des Bischofs nach dem Beginn von Verhandlungen zur Beendigung des Konfliktes im Südsudan. Das “größte Geschenk”, das die lange ersehnte Begegnung zwischen dem Präsidenten des Südsudan und dem Anführer der Rebellen herbeiführen könnte, wäre ein dauerhafter Friede. Dieser würde es ermöglichen, dass eine große Anzahl von Flüchtlingen endlich nach Hause zurückkehren könnte, sagt ein Bischof, der sich um sie kümmert. Aktuellen Berichten zufolge sind infolge des Konfliktes im Südsudan vier Millionen Menschen auf der Flucht. Weihbischof Daniel Kur Adwok von Khartum schildert in einem Interview mit der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT die Nöte der Flüchtlinge , die dringend Nahrung, Unterkunft und Medikamente brauchen.

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Zentralafrikanische Republik: KIRCHE IN NOT gewährt eine Sondernothilfe für die Diözese Bangassou

25.06.2018

Seit Dezember 2012 wird ein großer Teil der Zentralafrikanischen Republik von einem heftigen Krieg heimgesucht, bei dem sich die muslimischen Selekamilizen und die nicht-muslimischen Anti-Balaka-Milizen gewaltsam bekämpfen und die Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. Nach Bedrohungen und gewaltsamen Übergriffen und nachdem viele besiedelte Gebiete der Diözese Bangassou niedergebrannt wurden, hat Bischof Juan José Aguirre beschlossen, die katholischen Schulen wieder zu eröffnen. Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT unterstützt dieses Nothilfeprojekt.

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Philippinen: „Ein aktiver Verteidiger des Glaubens“ - Erneut Priester erschossen – Vier Anschläge seit Dezember

15.06.2018

Erneut ist ein Priester auf den Philippinen einem Attentat zum Opfer gefallen. Der 43-jährige Richmond Nilo wurde am 10. Juni in der Kirche von Nueva Ecija, 160 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, an den Stufen des Altars erschossen. Die Mörder konnten entkommen. Nilo hatte sich sozialpolitisch engagiert und gegen die Arbeit der Sekte „Iglesia ni Christo“ Stellung bezogen. Ihr gehören auf den Philippinen rund 2,7 Millionen Menschen an. Die Tat war bereits der dritte tödliche Angriff auf einen Priester binnen sechs Monaten.

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Madagaskar: Islamisierung in vollem Gange

13.06.2018

Während die Insel wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen eine schwere politische Krise durchlebt, wurde Erzbischof Désiré Tzarahazana, und der zugleich der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Madagaskar ist, vom Papst zum Kardinal ernannt. Obgleich es schwierig ist, zuverlässige Statistiken zu finden, gibt der letzte „Bericht zur Religionsfreiheit weltweit“ (http://www.religionsfreiheit-weltweit.at) die Anzahl der Christen auf der Insel mit 56 Prozent an. In einem von Amélie de La Hougue geführten Interview im Rahmen seines Besuches bei der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT sprach der Erzbischof über die Lage in seinem Land.

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Die guten Samariter vom Tal der Christen in Syrien

05.06.2018

Das Mzeina-Krankenhaus liegt im gleichnamigen Dorf, das zu dem Tal der Christen (Wadi Al-Nasara auf Arabisch) gehört. Diese ländliche Gegend liegt nah der Grenze zum Libanon auf halbem Weg von Homs zur Mittelmeerküste. „Das Krankenhaus wurde vor vier Jahren eröffnet. Seit zwei Jahren wächst die Zahl der Einlieferungen, der Operationen sowie der Grundversorgungen sehr schnell“, sagt Krankenhaus-Direktor Dr. Sam Abboud.

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Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

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Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

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