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Berichte & Presse

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Bosnien und Herzegowina: „Ein offener Kampf gegen die katholische Kirche“

03.05.2018

Seit 23 Jahren schweigen die Waffen in Bosnien und Herzegowina. Doch das Land gleicht einem Pulverfass, erklärt Bischof Franjo Komarica. Der 72-Jährige leitet die Diözese Banja Luka im Norden des Landes – und ist ein Freund klarer Worte, besonders wenn es um die katholische Minderheit der Kroaten geht. Diese sieht er nämlich nach wie vor an der Rückkehr gehindert und wirtschaftlich, sozial und religiös benachteiligt. Schwere Vorwürfe erhebt er gegen die Regierungen Europas: Sie verschlössen die Augen vor der religiösen Diskriminierung. Warum immer mehr Katholiken das Land verlassen und wie die Kirche dennoch Versöhnung lebt, erklärt Bischof Komarica im Gespräch mit Tobias Lehner beim Besuch des Hauptsitzes der Hilfsorganisation KIRCHE IN NOT in Deutschland. 

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„Meine Mutter wurde von einem Terroristen getötet, als sie ihm half“

Nesma mit ihrer Schwester

26.04.2018

Die Tochter eines der Opfer des im Dezember in Kairo verübten Attentats legt Zeugnis ab. Am 29. Dezember 2017 schossen bewaffnete Männer auf Gläubige, als diese einen Gottesdienst in einer koptisch-orthodoxen Kirche am südlichen Rand von Kairo verließen. Das Attentat, zu dem sich der Islamische Staat bekannte, erfolgte etwa zehn Minuten nach dem Schluss des Gottesdienstes in der Sankt Menas-Kirche. Ihm fielen neun Menschen zum Opfer. Eines davon war die junge Mutter Nermeen Sadiq. Ihre 13-jährige Tochter Nesma Wael stand neben ihr, als sie zum ersten Mal getroffen wurde. Nesma erzählt die tragischen Ereignisse im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

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Der Österreicher Thomas Heine-Geldern ist neuer Präsident von KIRCHE IN NOT (ACN)

19.04.2018

Der neue Geschäftsführende Präsident der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN), Thomas Heine-Geldern, aus St. Martin bei Melk (NÖ), hat seine künftige Tätigkeit unter das Zeichen der Kontinuität gestellt. Beim Festakt zur Verabschiedung seines Vorgängers Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck und zu seiner eigenen Einführung sagte er in Königstein, dem Sitz des Generalsekretariats des Hilfswerkes, „der Glaube, die Tatkraft, die heitere Gelassenheit und das Gottvertrauen“, das seinen Vorgänger ausgezeichnet habe, sei für ihn Vorbild und Richtschnur für den Führungsstil des Werkes.

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Ein Bischof aus der DR Kongo: „Ich gehe sieben Tage in der Woche auf den Markt“

18.04.2018

Trotz des Marxismus bis 1992 und der jüngsten starken Verbreitung protestantischer Sekten, geht es mit der katholischen Kirche wieder etwas aufwärts. Beim Besuch einer Delegation von KIRCHE IN NOT (ACN) in der erst 2013 errichteten Diözese Dolisie berichtete Bischof Bienvenu Manamika Bafouakouahou über die Situation des Landes und seine Bemühungen, den Gläubigen trotz der Verlockungen durch den Islam die Botschaft des Evangeliums nahezubringen. Der Bischof der jüngsten Diözese des Landes, der auch für die Priesterausbildung verantwortlich ist, hatte selbst in der Vergangenheit ein Stipendium von KIRCHE IN NOT erhalten.

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„Ende des Syrienkriegs liegt in der Hand der internationalen Gemeinschaft“

17.04.2018

Der maronitische Bischof der Küstenstadt Tartus im Westen Syriens, Antoine Chbeir, glaubt, dass es den Kriegsparteien nicht mehr darum geht, Frieden herbeizuführen. „Viele Menschen in Syrien glauben, dass der Krieg nie enden wird. Es scheint den Großmächten vor allem darum zu gehen, dass der Konflikt immer weiter besteht“, sagte Chbeir dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“.

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Die 300 Christen aus dem zerstörten Weltkulturerbe Krak des Chevaliers

11.04.2018

Der Pfarrer der neben der Burg stehenden Mariä-Himmelfahrts-Kirche, P. George Maamary, möchte die Kirche wiederaufbauen, damit die Familien bald zurückkehren können. Qalʿat al-Husn ist eine Stadt im syrischen Wadi al-Nasara oder „Tal der Christen“. Bekannt wurde sie wegen der beeindruckenden, sie beschützenden Burg Krak des Chevaliers. Der Ort ist Weltkulturerbe, ein historisches Juwel Syriens, das vor dem Krieg Menschen aus aller Welt anzog.

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Die Kirche in der Republik Kongo tankt Hoffnung und Kraft, um ihre Probleme zu überwinden

06.04.2018

Weil sie lange Zeit unter kommunistischem Regime lebte, unterdrückte die Republik Kongo viele Jahre lang den Glauben. Nun tankt die Kirche in dem afrikanischen Land neue Kraft, um ihre – nicht wenigen – Probleme zu überwinden und voranzukommen. Kinga von Poschinger, Projektleiterin für Kongo-Brazzaville beim Päpstlichen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN), hat das zentralafrikanische Land besucht, um die Lage aus erster Hand kennenzulernen. Monica Zorita befragt sie in einem Interview nach den Herausforderungen, denen die Kongolesen zurzeit begegnen, sowie nach anstehenden Projekten von KIRCHE IN NOT in diesem Land.

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„Aufbau der philippinischen Stadt Marawi wird Jahre dauern“

06.04.2018

Reinhard Backes reiste für das Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) in die philippinische Stadt Marawi. Die dort lebende christliche Minderheit wurde monatelang von Islamisten unterdrückt. Ein Gespräch über die Beziehungen von Christen und Muslimen in der Region und den Umgang mit den Folgen des Konflikts. Die Stadt ist ein Zentrum muslimischen Glaubens auf Mindanao, der zweitgrößten mehrheitlich jedoch christlich geprägten Insel der Philippinen.

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Irak: Fast jeder zweite vertriebene Christ feiert Ostern in der Heimat - „Kirche in Not“ finanziert Wiederaufbau von weiteren 2000 Häusern

21.03.2018

In der irakischen Ninive-Ebene sind vor dem Osterfest über 42 Prozent der christlichen Bewohner in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Nach Angaben des Fachreferenten für den Nahen Osten beim weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“, Dr. Andrzej Halemba, sind allerdings erst knapp 3000 zerstörte Häuser wiederhergestellt, das ist etwa ein Viertel.

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Republik Kongo: Ein Priester bei den Pygmäen - Bericht über ein außergewöhnliches Apostolat.

21.03.2018

Pater Franck Bango ist Pfarrer der allerersten Pygmäen-Pfarrei des Landes, die in der Diözese Ouésso, im Norden der Republik Kongo (Kongo-Brazzaville), liegt. Er lebt inmitten der kleinsten Menschen der Welt, einem indigenen Nomadenvolk, das sich über den kongolesischen, kamerunischen und gabunischen Regenwald verteilt. Sie leben von der Jagd, vom Fischfang und von dem, was sie ernten, und sind von der zunehmenden Ausbeutung des Regenwaldes bedroht. Man schätzt ihre Zahl auf ungefähr 150.000 bis 200.000 Personen. KIRCHE IN NOT (ACN) traf Pater Franck Bango.

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Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

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Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

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