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Berichte & Presse

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„Ende des Syrienkriegs liegt in der Hand der internationalen Gemeinschaft“

17.04.2018

Der maronitische Bischof der Küstenstadt Tartus im Westen Syriens, Antoine Chbeir, glaubt, dass es den Kriegsparteien nicht mehr darum geht, Frieden herbeizuführen. „Viele Menschen in Syrien glauben, dass der Krieg nie enden wird. Es scheint den Großmächten vor allem darum zu gehen, dass der Konflikt immer weiter besteht“, sagte Chbeir dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“.

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Die 300 Christen aus dem zerstörten Weltkulturerbe Krak des Chevaliers

11.04.2018

Der Pfarrer der neben der Burg stehenden Mariä-Himmelfahrts-Kirche, P. George Maamary, möchte die Kirche wiederaufbauen, damit die Familien bald zurückkehren können. Qalʿat al-Husn ist eine Stadt im syrischen Wadi al-Nasara oder „Tal der Christen“. Bekannt wurde sie wegen der beeindruckenden, sie beschützenden Burg Krak des Chevaliers. Der Ort ist Weltkulturerbe, ein historisches Juwel Syriens, das vor dem Krieg Menschen aus aller Welt anzog.

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Die Kirche in der Republik Kongo tankt Hoffnung und Kraft, um ihre Probleme zu überwinden

06.04.2018

Weil sie lange Zeit unter kommunistischem Regime lebte, unterdrückte die Republik Kongo viele Jahre lang den Glauben. Nun tankt die Kirche in dem afrikanischen Land neue Kraft, um ihre – nicht wenigen – Probleme zu überwinden und voranzukommen. Kinga von Poschinger, Projektleiterin für Kongo-Brazzaville beim Päpstlichen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN), hat das zentralafrikanische Land besucht, um die Lage aus erster Hand kennenzulernen. Monica Zorita befragt sie in einem Interview nach den Herausforderungen, denen die Kongolesen zurzeit begegnen, sowie nach anstehenden Projekten von KIRCHE IN NOT in diesem Land.

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„Aufbau der philippinischen Stadt Marawi wird Jahre dauern“

06.04.2018

Reinhard Backes reiste für das Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) in die philippinische Stadt Marawi. Die dort lebende christliche Minderheit wurde monatelang von Islamisten unterdrückt. Ein Gespräch über die Beziehungen von Christen und Muslimen in der Region und den Umgang mit den Folgen des Konflikts. Die Stadt ist ein Zentrum muslimischen Glaubens auf Mindanao, der zweitgrößten mehrheitlich jedoch christlich geprägten Insel der Philippinen.

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Irak: Fast jeder zweite vertriebene Christ feiert Ostern in der Heimat - „Kirche in Not“ finanziert Wiederaufbau von weiteren 2000 Häusern

21.03.2018

In der irakischen Ninive-Ebene sind vor dem Osterfest über 42 Prozent der christlichen Bewohner in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Nach Angaben des Fachreferenten für den Nahen Osten beim weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“, Dr. Andrzej Halemba, sind allerdings erst knapp 3000 zerstörte Häuser wiederhergestellt, das ist etwa ein Viertel.

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Republik Kongo: Ein Priester bei den Pygmäen - Bericht über ein außergewöhnliches Apostolat.

21.03.2018

Pater Franck Bango ist Pfarrer der allerersten Pygmäen-Pfarrei des Landes, die in der Diözese Ouésso, im Norden der Republik Kongo (Kongo-Brazzaville), liegt. Er lebt inmitten der kleinsten Menschen der Welt, einem indigenen Nomadenvolk, das sich über den kongolesischen, kamerunischen und gabunischen Regenwald verteilt. Sie leben von der Jagd, vom Fischfang und von dem, was sie ernten, und sind von der zunehmenden Ausbeutung des Regenwaldes bedroht. Man schätzt ihre Zahl auf ungefähr 150.000 bis 200.000 Personen. KIRCHE IN NOT (ACN) traf Pater Franck Bango.

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“Ohne Rückkehr der Familien wird das Christentum im Irak aussterben”

17.03.2018

Pater Salar Kajo ist einer der Priester, die den mehr als 120.000 Christen zur Seite gestanden haben, die vor der Invasion des «Islamischen Staates» aus ihren Häusern im Irak fliehen mussten und die in den letzten drei Jahren in ihrem eigenen Land als Flüchtlinge gelebt haben. Er war einer der Ersten, die zurückkehrten, als es den Truppen der irakischen Armee gelang, die Dschihadisten abzuwehren. Pater Salar koordiniert mit Hilfe des Ninive-Wiederaufbau-Komitees die Wiederaufbauarbeiten in den Dörfern in der Ninive-Ebene. “Die Kirche ist die einzige Institution, die mit den Christen des Irak und anderen Minderheiten zusammenarbeitet, damit sie wieder leben können wie früher. Falls die Familien nicht in ihre Häuser zurückkehren, wird das Christentum im Irak aussterben”, bestätigt er mit Bestimmtheit während seines Besuches des spanischen Nationalbüros der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT.

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Zentralafrikanische Republik: „Wir mussten viele begraben“

16.03.2018

Die Bilanz der Lage in der Zentralafrikanischen Republik nach fünf Jahren Krieg und Gewalt ist verheerend. Im Rahmen der 37. ordentlichen Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf beschrieb der Bischof von Bangassou, Juan José Aguirre-Muñoz, das Land als einen “gescheiterten Staat”. Seit der Ankunft der fundamentalistischen Gruppe Seleka im Jahr 2013 sei die Zentralafrikanische Republik (RCA) “ohne Armee, Polizei und Rechtssystem”. Der völlige Ausfall des Staates zeige sich zum Beispiel im gänzlichen Ausbleiben einer Reaktion auf die gegenwärtige und andauernde Bedrohung durch einen Angriff auf die Stadt Bangassou, im Südosten des Landes, deren Bischof er seit 17 Jahren ist.

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Damaskus: „Die Christen haben Todesangst“

07.03.2018

Die aktuelle Militäroffensive in Syrien trifft neben den Bewohnern der Region Ost-Ghouta auch das benachbarte Damaskus. Der Granatenbeschuss auf die Hauptstadt hält an. Betroffen ist auch das christliche Viertel am Ostrand der Altstadt. Warum die Kriegsparteien den Tod der Zivilbevölkerung billigend in Kauf nehmen, weshalb die islamistische Terrorgefahr wieder steigt und wie die Hilfe für die Zivilbevölkerung jetzt aussehen muss. Ein Interview mit dem Nahost-Referenten des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“, Dr. Andrzej Halemba.

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„In Bangladesch findet ein ständiger Kampf gegen Minderheiten statt“

02.03.2018

Bischof Bejoy Nicephorus DʼCruze ist klein an Statur, aber er hat ein großes Herz. Er lächelt selbst dann noch, wenn er über die Schwierigkeiten seiner Aufgabe berichtet. Und das sind viele. Der 62-Jährige leitet die Diözese Sylhet im Norden Bangladeschs. Die Region gehört zu den ärmsten des Landes. Die Mehrheit der Bevölkerung muss mit weniger als einem Euro am Tag auskommen. Hinzu kommen religiöse Spannungen: Im Land bekennen sich über 90 Prozent der Einwohner zum sunnitischen Islam. Nur etwa 0,5 Prozent sind Christen.

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Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

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Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

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