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Berichte & Presse

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Ein „Bethlehem“ für irakische Christen

28.11.2017

Das internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT startet Adventskampagne: „Zurück zu den Wurzeln“. Der Advent ist die „Zeit des Erwartens“. Für Tausende irakischer Christen hat sich die Wartezeit nach ihrer Vertreibung durch die Terrororganisation IS auf unbestimmte Zeit ausgedehnt. Seit 2014 mussten viele von ihnen ihre Wohnorte verlassen. Sie wollen wieder zurück in die Orte, wo ihre Vorfahren seit dem Beginn des Christentums lebten. Doch ihre Häuser wurden nach der Vertreibung zerstört, beschädigt und ausgeplündert. Das internationale päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) bringt christliche Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurück.

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„In vielen Ländern findet eine ,Christenverfolgung in Samthandschuhen‛ statt“ - Präsident von „Kirche in Not“ zur Aktion „Red Wednesday“

27.11.2017

Ein Land in Rot: 30 öffentliche Gebäude in Großbritannien wurden am vergangenen Mittwoch rot beleuchtet – darunter das britische Parlamentsgebäude, Westminster Abbey, die Krönungskirche der englischen Monarchen, sowie die katholische Westminster-Kathedrale. Anlass war der „Red Wednesday“ („roter Mittwoch“), initiiert vom britischen Zweig des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“. Ziel der Aktion war es, auf die Situation verfolgter Christen weltweit aufmerksam zu machen. Unterstützer trugen rote Kleidung, ein Linienbus mit dem Slogan „Steh auf für Glauben und Freiheit“ tourte durch die Straßen der Hauptstadt und es fanden ökumenische Gebete und Informationsveranstaltungen statt. „Kirche in Not“ Großbritannien hatte den „Red Wednesday“ zum zweiten Mal organisiert. Auch christliche Gemeinden in Irland und auf den Philippinen schlossen sich der Aktion an. ernichtend.

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„Mit meinem Glauben kann ich alles aushalten“

21.11.2017

Sudans kleine christliche Herde wird durch Flüchtlinge aus Eritrea vergrößert. Der Sudan ist kein christliches Land. Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. In den letzten Jahren aber erhält die kleine christliche Herde des ostafrikanischen Landes Verstärkung – wenn auch keine freiwillige. Zehntausende Eritreer – darunter viele Christen und Katholiken – suchen Zuflucht im Nachbarland. Sie halten es in ihrer Heimat einfach nicht mehr aus. „Die Regierung in Eritrea zwingt die Menschen für Jahre, manchmal Jahrzehnte, in einen staatlichen Zwangsdienst. Man bekommt während dieser Zeit kaum Geld und ist der Regierung völlig ausgeliefert. Das wollen immer weniger Menschen mitmachen“, meint ein Freiwilliger, der sich in Khartum um eritreische Flüchtlinge kümmert.

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„Päpstlicher Lamborghini“ für Christen im Irak

17.11.2017

Papst Franziskus hat am Rande der wöchentlichen Generalaudienz am vergangenen Mittwoch ein ungewöhnliches Geschenk bekommen: Einen Sportwagen der Marke Lamborghini. Die Sonderanfertigung des Typs „Huracan“ in den Vatikanfarben Weiß und Gold wird einer Versteigerung beim Aktionshaus Sotheby's zugeführt. Deren Erlös kommt unter anderem der Arbeit der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene zugute. Lamborghini hatte das Auto kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Schwester Ilham bietet Kindern einen sicheren Platz nahe Mosul

13.11.2017

Sie würde lieber nicht darüber sprechen, was es sie kostet zurückzublicken. Wenn sie es dann doch tut, schafft sie es mit einer inspirierenden Gelassenheit: „Keiner von uns wollte seinen Platz verlassen – aber als die Angriffe nicht aufhörten, mussten wir unsere Leben retten und fliehen,“ erinnert sich Schwester Ilham. Die 57 Jahre alte Dominikanerin diente in einer Kirche in Mosul, als der schnelle Vormarsch der Terrormiliz IS sie und die Gemeinde dazu zwang, nur mit dem, was sie tragen konnten, zu fliehen. Heute hilft sie den noch verbliebenen Binnenvertriebenen in der christlichen Stadt Telleskuf in der Ninive-Ebene im Norden Iraks.

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Die Christenverfolgung erreicht einen historischen Höchststand

06.11.2017

Die Christenverfolgung ist, nach einem neuen Bericht am Donnerstag, 12. Oktober vorgestellt wurde, schlimmer als jemals zuvor in der Geschichte. Der Bericht „Verfolgt und Vergessen?“ (Persecuted and Forgotten?) kommt zu dem Schluss, dass die Verfolgung von Christen zwischen 2015-2017 einen Höchststand erreicht hat – mit zunehmenden Angriffen auf Gläubige durch den IS, Boko Haram und andere fundamentalistische Gruppen. Der neue Bericht, der vom britischen Nationalbüro des katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) erstellt wurde, weist auch auf zunehmende Probleme in einer Reihe muslimisch geprägter sowie autoritärer Staaten hin, wie z. B. Eritrea und Nordkorea.

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„Chefcity“ in Baghdeda (Qaraqosh) ist wieder Majids Chefsache

24.10.2017

Ein Rückkehrer will sein einstiges Fastfood-Restaurant neu eröffnen. „Ich möchte wirklich wieder in meine Geburtsstadt, Baghdeda (Qaraqosh) zurück,“ sagt Majid Shaba. Der Fünfundvierzigjährige betreibt ein Fastfood-Restaurant in Erbil. „Als der IS in Baghdeda einmarschierte, musste ich die Stadt verlassen – nicht aus freiem Willen. Und dabei musste ich das Fastfood-Restaurant „Chefcity“, das ich leitete, aufgeben. Mein neues Restaurant in Erbil lief einigermaßen gut, aber man kann das Leben in Erbil einfach nicht mit dem Leben in Badgad vergleichen. Deshalb möchte ich dorthin zurück – in die Ninive Ebene: Ich wurde dort geboren, ich möchte dort leben und sterben. Baghdeda ist meine Stadt.“

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100 Jahre Oktoberrevolution: Verfolgte Christen damals und heute

18.10.2017

Am 7. November 2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Die Revolution entwickelte sich zu einem brutalen Bürgerkrieg. Er endete mit der kommunistischen Sowjetunion: eine Gewaltdiktatur, ideologisch geprägt von Marxismus, Leninismus und Stalinismus. Es begann eine der schlimmsten Verfolgungen in der Kirchengeschichte. Ein Jahrhundert später sind die Christen im Nahen Osten betroffen. Dort setzt sich die einst massiv verfolgte Kirche in Russland gemeinsam mit dem Hilfswerk KIRCHE IN NOT(ACN) für die heute Verfolgten ein.

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Vatikan bittet um Unterstützung für Wiederaufbau christlicher Dörfer im Irak

09.10.2017

Bei einer Pressekonferenz anlässlich einer internationalen Konferenz des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ Ende September in Rom rief Kardinalstaatssekretär Pierro Parolin Gläubige und die Zivilgesellschaft weltweit dazu auf, die Rückkehr der Christen in der irakischen Ninive-Ebene zu unterstützen. Parolin würdigte den Einsatz von „Kirche in Not“: „Ihr Marshall-Plan für die Ninive-Ebene ist ein großes Zeichen Ihrer Sorge. Ein Zeichen, dass Sie sich der Dringlichkeit des Projekts bewusst sind sowie Ihrer bemerkenswerten Leistungs- und Organisationsfähigkeit.“ 

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BACK TO THE ROOTS : Irakische Christen kehren nach Ninive zurück - KIRCHE IN NOT unterstützt den Wiederaufbau christlicher Dörfer in der Ninive-Ebene

03.10.2017

Etwa 500 christliche Familien – knapp 2.500 Menschen – feierten die langersehnte Rückkehr in ihre früheren Städte und Dörfer in der Nineve-Ebene und setzten ein Zeichen für den Neubeginn. In Karakosch (Baghdeda), der größten christlichen Stadt in Ninive, hielten Priester und Gläubige bei einer Prozession Olivenzweige in den Händen und sangen in der Sprache Jesu aramäische Gesänge. Im Schutz von Sicherheitskräften in gepanzerten Fahrzeugen wurde die Prozession von Priestern angeführt, die Kreuze hochhielten. In der syrisch-katholischen Kirche der Unbefleckten Empfängnis fand ein Gottesdienst statt. Diese Kirche im Stadtzentrum war von Kämpfern des IS entweiht und angezündet worden. Während der Zeremonie rief der Projektbeauftragte für den Nahen Osten von KIRCHE IN NOT (ACN), Pater Andrzej Halemba, die Menschen dazu auf, denen zu vergeben, die sie aus ihren Häusern vertrieben und ihre Städte und Dörfer angegriffen haben.

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BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

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Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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