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Berichte & Presse

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Weißrussland: „Die katholische Kirche fordert keine Privilegien, sondern ihr Recht“

27.09.2017

Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz von Minsk-Mohilev beklagt die Verletzung der Rechte der Katholischen Kirche in Weißrussland. In einem Dokument, das der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT vorliegt, fordert er die Unterzeichnung eines Konkordates zwischen dem weißrussischen Staat und der Katholischen Kirche, das zwar seit vielen Jahren in Vorbereitung sei, aber noch immer nicht unterzeichnet wurde. „Ohne ein solches Konkordat kann die Kirche in der Weißrussischen Republik ihre Aufgaben nicht vollständig erfüllen, wie sie es in anderen Ländern kann“, beklagte er. Die Kirche verlange „keine Privilegien, sondern die Anerkennung ihrer Rechte, um ihre Tätigkeit in angemessener Weise ausüben zu können“.

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Christliche Flüchtlingskinder erhalten nur Essen, wenn sie islamische Gebete aufsagen

25.09.2017

Für christliche Flüchtlinge aus dem Südsudan ist die Lage in den sudanesischen Flüchtlingslagern „schrecklich“. So beschreiben es KIRCHE IN NOT (ACN) nahe stehende Quellen. Eine Person, die aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden möchte, berichtet, christliche Kinder müssten islamische Gebete aufsagen, bevor sie Essen erhalten. Von KIRCHE IN NOT auf die Lage der Flüchtlingskinder im Sudan angesprochen sagt sie: „Uns wurde berichtet, dass Kinder gezwungen werden, islamische Gebete aufzusagen, bevor sie Essen erhalten. Das ist nicht richtig. Diese Kinder sind Christen. Das sollte respektiert werden.“

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KIRCHE IN NOT unternimmt internationale Wallfahrt nach Fatima

05.09.2017

Die Stiftung KIRCHE IN NOT erneuert ihre Weihe an die Gottesmutter. In den letzten 25 Jahren wurden mehr als 400 Projekte unterstützt, die mit der Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima verbunden waren. Anlässlich der Einhundertjahrfeier der Marienerscheinungen von Fatima veranstaltet die Internationale Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) vom 11. – 16. September eine Pilgerfahrt zu dem auch als „Altar der Welt“ bekannten Heiligtum. Das Hilfswerk, das zugleich das 70. Jubiläum seines Bestehens begeht, ist eng mit der Botschaft verbunden.

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Philippinen - Marawi: Entweihte katholische Kathedrale zurückerobert.

30.08.2017

Nach mehr als drei Monaten haben die Streitkräfte der Philippinen (AFP) die St. Marien-Kathedrale in Marawi geräumt und zurückerobert.
Die Kathedrale war am 23. Mai 2017 von ISIS-nahen Terroristen entweiht und zerstört worden. Die philippinische Armee musste die Kirche von Sprengfallen befreien. Die AFP hat auch Aufnahmen von den Ruinen der Kathedrale veröffentlicht. Das besagte Video zeigt die von Kugeln durchsiebten Wände der Kathedrale und Fragmente zerstörter Ikonen und anderer Gegenstände, die auf dem Boden verstreut liegen. Der Altar wurde komplett zerstört, und es ist nur eine einzige enthauptete Statue stehen geblieben.

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Mazedonien: Die katholische Kirche ist wie eine kleine Familie

28.08.2017

Magda Kaczmarek, Länderreferentin des internationalen katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT für Mazedonien hat das südosteuropäische Land im Juni 2017 bereist. Im nachfolgenden Interview schildet sie erste Eindrücke, die sie in der einzigen römisch-katholischen Diözese und dem griechisch-katholischen Exarchat des Landes sammeln konnte.

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Bischof Aguirre von Bangassou: „Der Wiederaufbau wird sehr schwer sein. Aber mit Gottes Hilfe wird er gelingen“

22.08.2017

Vergangene Woche prangerte Bischof Juan José Aguirre von Bangassou einen Anschlag durch eine islamistische Gruppe auf eine Missionsstation in Gambo an. Sie liegt in seiner Diözese im Südosten der Zentralafrikanischen Republik. Schätzungen zufolge kamen etwa 40 Menschen ums Leben. Den meisten wurde von den Dschihadisten die Kehle durchgeschnitten. Bischof Aguirre sprach mit der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) über die jetzige Lage in der Region und über die Katastrophen, die im Herzen des afrikanischen Kontinents erneut ausbrechen.

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SAMBIA: “Mich hat beeindruckt, wie beispielhaft viele Priester ihren Dienst versehen“

16.08.2017

Der Sambia-Referent beim Päpstlichen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) Tony Zender hat das afrikanische Land kürzlich besucht. Sein Ziel: Über die Unterstützung des Hilfswerks in den letzten Jahren Bilanz zu ziehen und den zünftigen Bedarf der Ortskirche festzustellen. 
Sambia ist ein weitestgehend stabiler Entwicklungsstaat. Es gab in der Vergangenheit einige politische Unruhen wegen des Übergangsprozesses in der Regierung vom letzten zum jetzigen Präsidenten, aber weitestgehend ist das Land stabil. Die staatlichen Autoritäten funktionieren – im Vergleich zu anderen Ländern in der Region - im Großen und Ganzen gut. 

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Bartella lebt nach dem IS wieder auf, die ersten Christen kehren nach Hause zurück

02.08.2017

KIRCHE IN NOT und das Ninive-Wiederaufbaukomitee schließen die Wiederherstellung der ersten 17 Häuser in dem christlichen Dorf in der Ninive-Ebene ab. Die Familien, die wieder daheim sind, sagen: „Hier ist unser Leben, unsere Geschichte. Hier wollen wir leben“. In den Dörfern der Ninive-Ebene, die zwischen 2014 und 2015 vom sogenannten Islamischen Staat (IS) besetzt und geplündert worden waren, ersetzt der Geruch frischer Farbe endlich den Verbrennungsgestank. In Bartella, dem ersten irakischen Dorf in der Ninive-Ebene das aus den Händen des IS befreit wurde, sind die ersten sechs heldenhaften christlichen orthodoxen Familien nach dem dreijährigen Exil in der Autonomen Region Kurdistan in ihre soeben wiederhergestellten Häuser zurückgekehrt.

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Nigeria: Das Leiden geht weiter - KIRCHE IN NOT hilft Opfern von Boko Haram

01.08.2017

Es war ein schwerer Rückschlag: In der vergangenen Woche überfielen Kämpfer der Terrormiliz Boko Haram im Nordosten Nigerias einen bewachten Konvoi. 45 Menschen wurden in den Tod gerissen, darunter Mitarbeiter der Universität Maiduguri. Dabei hatte die nigerianische Regierung wiederholt betont, dass Boko Haram bereits „militärisch geschlagen“ sei. Die Hoffnung auf ein Ende des Terrors ist brüchig.

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Irak: „Mossul ist komplett zerstört“

24.07.2017

Erzbischof berichtet über die Situation nach Befreiung vom IS. Nach erbitterten monatelangen Kämpfen ist die irakische Metropole Mossul von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) befreit. Vor der Eroberung lebten in der zweitgrößten Stadt des Irak nach lokalen Angaben über 25 000 Christen. In der umliegenden Ninive-Ebene waren viele Dörfer mehrheitlich christlich besiedelt. Wie die Bewohner dort werden auch die Christen Mossuls nun zunächst stunden- und tageweise zurückkehren. Sie finden eine Trümmerwüste vor. Olivier Labesse hat für die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT mit dem syrisch-katholischen Erzbischof von Mossul, Yohanna Petros Mouche, über die Lage und die Zukunftsaussichten der Christen gesprochen.

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BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

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Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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