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Berichte & Presse

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Sudan: Chance auf ein besseres Leben

18.07.2017

Das Schulwesen ist eine der Säulen der Kirche des Sudan – KIRCHE IN NOT unterstützt sie dabei. Staub und Häuser aus getrockneten Lehmziegeln so weit das Auge reicht. Die Häuser unterscheiden sich nicht von der Erde, auf der sie stehen. Bäume gibt es kaum. Die Straße, die von der sudanesischen Hauptstadt Khartum gen Norden führt, flirrt von der sengenden Hitze. Auf 45 Grad steigt das Thermometer. Irgendwann biegt der Wagen über eine ungeteerte Straße mit tiefen Löchern in eine Siedlung ein. „Willkommen in der Sankt-Kizito-Schule von Daressalam“, begrüßt Pater Daniele die Gäste von KIRCHE IN NOT im Hof der nach dem jüngsten der Märtyrer von Uganda benannten Schule. 

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Sechs Monate gespannter Friede in Aleppo: „Die Lage wird sich leider nicht ändern“

14.07.2017

Ende Dezember 2016 nahmen Regierungstruppen des Präsidenten Bashar Al-Assad die Stadt Aleppo endgültig ein. Vor genau sechs Monaten hörten die Bombenangriffe auf die Großstadt im Norden Syriens auf. Sie ist die größte Stadt des Landes, eine Industriestadt, die einst mehr als zwei Millionen Einwohner zählte. „Nun gibt es keine Bomben mehr. Auf den Straßen herrscht Sicherheit“, berichtet Antoine Audo, Bischof von Aleppo der Chaldäisch-katholischen Kirche und Vorsitzender von Caritas Syrien, gegenüber einer Delegation der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN), die sich zu einem Besuch in der Stadt aufhält. „Die Lage wird sich leider aber nicht wesentlich ändern. Der Krieg wird weitergehen. Es sieht so aus, dass Syrien geteilt werden soll – wie es mit dem Irak geschehen ist.“

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Sudan: „Die Menschen sind stolz Christen zu sein“

07.07.2017

Der Sudan ist die Brücke zwischen Afrikas islamischem Norden und seinem schwarzen Süden – Eine Delegation von KIRCHE IN NOT hat das Land kürzlich besucht. Allein 2016 hat KIRCHE IN NOT die Kirche dort mit fast einer halben Million Euro unterstützt. Schwere Schläge zerreißen die abendliche Stille. Die Comboni-Patres unterbrechen ihr Abendessen und horchen auf. Erst als klar wird, dass es Donnerschläge und keine Fliegerbomben sind, setzen sie die Mahlzeit fort. „Dieses Land hat so viele Kriege und Militärcoups erlebt, dass man nie genau weiß, was los ist“, meint ein betagter Pater, der bereits seit den fünfziger Jahren in Khartum lebt. 

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Erneut Spenden-Rekord für KIRCHE IN NOT

04.07.2017

Das Spendenaufkommen der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) hat 2016 erneut eine Rekordsumme erbracht. Sie beträgt 129.271.207 Euro, rund fünf Millionen mehr als im Jahr zuvor. Davon wurden im vergangenen Jahr 5303 Projekte in 148 Ländern finanziert. Die Verwaltung machte 6,4 Prozent des Budgets aus (2015: 6,5 Prozent). 2.109 Projekte mussten negativ beschieden werden. Die Zahlen und Statistiken wurden von dem internationalen Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG geprüft und testiert.

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Syrien – Christen kehren nach Aleppo zurück

03.07.2017

Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh berichtet, dass 15 ausgewanderte Familien von der Gemeinde des Lateinischen Ritus bereits in die syrische Stadt zurückgekehrt seien und viele andere auf Rückkehr hoffen. Bei dem kürzlich erfolgten Besuch einer Delegation der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT(ACN) in der kriegszerrissenen und stark zerstörten syrischen Stadt Aleppo versicherte der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh, Pfarrer der Kathedrale des Heiligen Franz von Assisi: „Wir sind glücklich bestätigen zu können, dass in den letzten zwei Monaten 15 Familien der christlichen Gemeinde des Lateinischen Ritus nach Aleppo zurückgekehrt sind."

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Der Papst zu den Bischöfen von Venezuela: „In Eurer Stimme ist die Stimme des Papstes“

01.07.2017

KIRCHE IN NOT interviewt Bischof Moronta nach der privaten Begegnung des Papstes mit der Bischofskonferenz von Venezuela
„Der Besuch wurde wegen der Krisenlage im Land kurzfristig anberaumt“ „Der Friede kann nicht mit ‚Quietismus’ geschaffen werden, indem wir die Hände in den Schoß legen. Unsere Aufgabe ist die Versöhnung“ Ein Gespräch mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht zu führen, ihm in die Augen zu schauen, und ihm im Einzelnen über den Alltag während der venezolanischen Krise zu erzählen, dies war der Hauptgrund für die Romreise der Geschäftsführung der venezolanischen Bischofskonferenz.

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Aleppo: "Ein Tropfen Milch" - „Kinder sind die Zukunft. Wir möchten ihnen helfen, damit sie gesund aufwachsen."

26.06.2017

KIRCHE IN NOT (ACN) hat 225 000 € bewilligt, um das Projekt „Drop of Milk“ („Ein Tropfen Milch“) zu unterstützen. Damit wird in Aleppo monatlich 2850 Kindern Milch ausgeteilt. Eine kleine KIRCHE IN NOT-Delegation war dabei, als kürzlich die Verteilung an die Familien stattfand. Die Teilnehmer berichten, wie dankbar die Menschen sind.

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Irak: „Christina wurde ein neues Leben geschenkt“ - Sechsjähriges Mädchen drei Jahre durch IS verschleppt

22.06.2017

Die Bilder im Internet verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: Seit dem 10. Juni ist das sechsjährige Mädchen Christina aus der irakischen Ninive-Ebene wieder in den Armen ihrer Eltern. Drei Jahre lang waren sie getrennt: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte das Mädchen verschleppt. Jetzt ist es frei und wurde zu ihrer Familie zurückgebracht, die sich derzeit als Flüchtlinge im nordirakischen Erbil aufhält. Es ist wie ein Wunder, das neben der Solidarität der muslimischen Bevölkerung auch auf das Gebet der Familie von Christina zurückzuführen ist. Davon ist der syrisch-katholische Geistliche Ignatius Offy überzeugt. Er kennt die Familie seit langem. Über die Hintergründe der Befreiung, wie es Christina jetzt geht und wie sehr sich die Christen der Ninive-Ebene nach einer Rückkehr sehnen – darüber hat er mit Maria Lozano von der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ gesprochen.

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“Wir bauen unser Kloster wieder auf, wir gehen nach Hause!” - Ordensfrauen wollen Klosterleben in der Ninive-Ebene wiederaufnehmen

13.06.2017

In der Ninive-Ebene im Irak sind 363 kirchliche Gebäude durch den Islamischen Staat beschädigt oder zerstört worden. Die Dominikanerinnen Schwester Luma Khuder und Schwester Nazek Matty sagen: “Wir hoffen, so bald wie möglich nach Teleskuf zurückzukehren. Die Familien brauchen uns.“ Pater Andrzej Halemba, der Interimsvorsitzendes des Ninive-Wiederaufbau-Komitees: „Schon 450 Familien sind nach Teleskuf zurückgekehrt. Wir hoffen, dass viele weitere ihrem Beispiel folgen werden.“

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Ägypten: „Das ist unser Land. Wir werden es nie verlassen“

01.06.2017

INTERVIEW mit Bischof William Kyrillos von Assiut über die Situation der Christen in Ägypten anlässlich seines Besuchs im Nationalbüro des Päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT in Brasilien. "Die Herausforderung der Christen in Ägypten besteht darin, dass das bloße Christsein bereits ein Hindernis darstellt. Dies ist so, weil eine extremistische Gruppe meint, dass die Erlösung nur durch eine Religion, durch den Islam, möglich sei. Diese Minderheit beeinträchtigt das Leben der Christen. Denn sie verfolgt das Ziel, sie zu vernichten. Unsere Zuversicht liegt aber in den Worten Jesu: „Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.“

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BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

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Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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