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Berichte & Presse

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IRAK: In Kurdistan geben ein neues katholisches Krankenhaus und eine Universität den geplagten Christen Hoffnung

30.07.2019

Der chaldäische Erzbischof Bashar Warda von Erbil, Kurdistan, ist die treibende Kraft hinter zwei wichtigen neuen christlichen Einrichtungen in der Region. 2016 öffnete die Katholische Universität ihre Pforten und im Spätsommer 2019 wird das Maryamana – ein neues, der Jungfrau Maria gewidmete Katholische Krankenhaus – offiziell eröffnet. Seit mehr als drei Jahren leben in der Erzdiözese von Erbil über 120.000 Christen, die im Jahr 2014 vor dem Überfall des Islamischen Staates auf die Ninive-Ebene im Norden des Irak geflohen waren. Während ca. 40.000 Gläubige inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt sind, ist Kurdistan für viele tausend Menschen zum ständigen Domizil geworden. Die einzige katholische Universität im Irak und das Krankenhaus werden den wiederhergestellten christlichen Gemeinschaften der Ninive-Ebene und den Christen in Kurdistan einen starken Impuls geben. Der Erzbischof sprach mit KIRCHE IN NOT (ACN) über die Bedeutung der beiden Projekte

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Philippinen: Kathedrale nach Anschlag wiedereröffnet - KIRCHE IN NOT unterstützt Renovierungsarbeiten auf Jolo

25.07.2019

"KIRCHE IN NOT war die erste Organisation, die nach dem Bombenanschlag vor Ort war, und wir haben zugesagt, zu helfen“, erklärte der Direktor von KIRCHE IN NOT Philippinen, Jonathan Luciano, anlässlich der Mitte Juli erfolgten Wiederöffnung der Kathedrale in Jolo auf der gleichnamigen Insel im Süden der Philippinen. Das weltweite päpstliche Hilfswerk unterhält seit 2016 ein Nationalbüro in dem südostasiatischen Land. In der Kathedrale „Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel“ auf Jolo waren am 27. Januar 2019 zwei Bomben explodiert: eine während der Sonntagsmesse, eine weitere wenig später auf dem Parkplatz vor der Kirche. 20 Menschen verloren ihr Leben, über 100 Personen wurden verletzt.

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KIRCHE IN NOT verstärkt Zusammenarbeit mit russisch-orthodoxer Kirche für Christen im Nahen Osten

19.07.2019

Eine Delegation des Moskauer Patriarchates hat in diesen Tagen die internationale Zentrale des internationalen Hilfswerks KIRCHE IN NOT besucht, um weitere gemeinsame Hilfsaktionen im Nahen Osten zu besprechen. Thema der Besprechungen war die Entwicklung weiterer gemeinsamer Projekte in Syrien und im Irak als Antwort auf den Aufruf, den Papst Franziskus und Patriarch Kirill im Februar 2016 bei ihrem historischen Treffen in Havanna an ihre beiden Kirchen gerichtet hatten. Im Mittelpunkt ihrer Botschaft stand die Zusammenarbeit beider Kirchen, um den leidenden Christen vor allem im Nahen Osten zu helfen.

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„Westliche Länder verschließen Augen vor Christenverfolgung“ - „Kirche in Not“ an Bericht des britischen Außenministeriums beteiligt

16.07.2019

Das britische Außenministerium hat einen Bericht über Christenverfolgung veröffentlicht – die erste Studie dieser Art von Seiten einer nationalen Regierung. Das Dokument wurde von einer unabhängigen Kommission im Auftrag des britischen Außenministers Jeremy Hunt verfasst. Dieser gehörten neben Regierungsmitarbeitern und Experten auch Nichtregierungsorganisationen an – unter ihnen auch Mitarbeiter des britischen Zweigs des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“. Die Aufsicht über das Projekt führte der anglikanische Bischof von Truro in der südenglischen Grafschaft Cornwall, Philip Mountstephen.

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Erzbischof berichtet über aktuelle Situation im Heiligen Land - „Im Augenblick ist nicht die Zeit für große Gesten“

15.07.2019

Pierbattista Pizzaballa hat bereits über drei Jahrzehnte seines Lebens im Heiligen Land verbracht. Seit 2016 ist der Franziskaner zudem Erzbischof und Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem und damit Oberhaupt von rund einer Viertelmillion Katholiken in Israel und den Palästinensergebieten – Heimat Jesu und Ursprungsregion des Christentums, aber auch einer der langwierigsten Konfliktherde der Menschheit. Obgleich die Christen im Heiligen Land nur rund ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind Sie im öffentlichen Leben präsent. Gleichzeitig müssen sie mit vielfältigen Problem ringen. Das betrifft besonders die arabischen Christen, die die Mehrheit der Gemeinden stellen.

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Venezuela: „Die Menschen sind emotional verwaist“

Kardinal Porras verteilt Suppe an notleidende Menschen

11.07.2019

Venezuela befindet sich in einer kriegsähnlichen Situation, ist Baltazar Enrique Kardinal Porras Cardozo, Erzbischof der Hauptstadt Caracas, überzeugt. Zum Währungsverfall, dem allgegenwärtigen Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und nahezu allen Dingen des täglichen Bedarfs kommen noch schwere Repressionen, die das Regime seine Gegner spüren lässt. Auch die Kirche steht verschärft im Visier. Obwohl die Ressourcen kaum reichen, setzen sich Seelsorger und freiwillige Helfer für die notleidende Bevölkerung ein. Vertreter des internationalen Hilfswerks KIRCHE IN NOT, das seit langem die kirchliche Sozial- und Pastoralarbeit in Venezuela unterstützt, haben Anfang Juli das Land besucht. Pressereferentin Maria Lozano hat dabei mit Kardinal Porras gesprochen.

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Nach gewaltsamer Schließung kirchlicher Kliniken in Eritrea - „Wie wenn man der Kirche einen Arm amputieren würde“

04.07.2019

„Das brutale Vorgehen der Regierung Eritreas zielt darauf ab, der Kirche alle Dienste im Bereich Bildung und Gesundheit zu entziehen. Unsere Arbeit soll sich nur noch auf die Gotteshäuser beschränken.“ Dies erklärte der eritreisch-katholische Priester Mussie Zerai gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Zerai lebt in Rom und koordiniert von dort aus die eritreische Seelsorgearbeit und die Gemeinden in Europa. Die wachsen: Tausende Menschen verlassen jedes Jahr ihr Heimatland.

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NIGER: „Sie können Gewehre haben, aber wir haben Jesus!“

03.07.2019

„Weniger als ein Prozent der etwa 15 Millionen Einwohner des Bistums Maradi sind Christen“, berichtet Bischof Ambroise Ouédraogo im Gespräch mit KIRCHE IN NOT International. Der 70-jährige Geistliche ist der erste und bislang einzige Bischof des Bistums Maradi, einer der beiden Diözesen im westafrikanischen Binnenstaat Niger. Die etwa 5.000 bis 6.000 Katholiken seiner Diözese hätten jahrelang weitgehend in Sicherheit mit der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung zusammengelebt, so der Bischof. „Das änderte sich im Jahr 2015, als die islamkritischen Karikaturen der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo eine Welle der Gewalt auslösten.“

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Hoffnung säen für weitere christliche Familien im Irak

27.06.2019

Das katholische internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) hat im Rahmen seines Wiederaufbauprogramms für die christlichen Ortschaften in der irakischen Ninive-Ebene damit begonnen, Häuser von 41 Familien in der Stadt Bartella wieder zu errichten. Ungefähr 220 weitere Personen profitieren von diesem Projekt. Es ist die neueste Maßnahme im Aufbauprogramm von KIRCHE IN NOT. Die Stiftung hat bereits die Renovierung von mehr als 2.000 Häusern in der Region unterstützt.

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Eritrea: Wegen erzwungener Schließung von 21 Krankenhäusern und Kliniken mussten Kranke ihre Betten verlassen

24.06.2019

Die Regierung von Eritrea bemächtigt sich aller von der Katholischen Kirche betriebenen Gesundheitsdienste.Tausende Kranke quer durch Eritrea sind lebenswichtiger ärztlicher Betreuung beraubt, nachdem die Regierung drei Krankenhäuser, zwei Gesundheitszentren und 16 Kliniken unter ihre Kontrolle gebracht hat. Soldaten der Regierung zwangen Patienten, ihre Betten und die Krankenhäuser zu verlassen und brachten kirchliche Häuser unter ihre Kontrolle, als sie 21 von der katholischen Kirche geführte Gesundheitseinrichtungen beschlagnahmten, die mindestens 170.000 Personen versorgten.

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Chile: Gläubige versammeln sich zum Gebet in entweihter und geplünderter Kirche

Nach dem schweren Anschlag auf die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Santiago de Chile am Freitag, den 8. November traf sich der Pfarrer Pedro Narbona mit seinen Gemeindemitgliedern, um zu beten und um die Kirche zu reinigen. Einige von ihnen konnten die Tränen nicht zurückhalten. Pfarrer Pedro Narbona versuchte, die Gläubigen zu trösten: „Eine Kirche wird nicht so sehr...

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Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

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