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Berichte & Presse

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„Schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen“

26.04.2019

KIRCHE IN NOT (ACN) zeigt sich besorgt angesichts der zunehmenden Attacken auf Christen weltweit. „Die brutalen Bombenanschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka am Ostersonntagmorgen zeigen: 2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen“, erklärt der geschäftsführende Präsident von KIRCHE IN NOT, Dr. Thomas Heine-Geldern. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres hat das Hilfswerk, das sich für verfolgte und notleidende Christen in über 140 Ländern einsetzt, unter anderem von folgenden antireligiösen Übergriffen erfahren und darüber berichtet:

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Sri Lanka: „Das ganze Land steht unter Schock“

23.04.2019

Bischof zur Lage nach den Anschlägen am Ostersonntag. „Das ganze Land steht unter Schock. Es ist eine Tragödie.“ So beschreibt Bischof Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ die Situation nach den Bombenanschlägen auf Kirchen und Hotels am Ostersonntag in Sri Lanka. Mendis ist Bischof von Chilaw, das 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Colombo an der Westküste des südasiatischen Inselstaates liegt.

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Indien: „Monster des Hasses ist schwer zu bändigen“

17.04.2019

Religiöse Gewalt nimmt zu – Attacke auf katholische Schule in Südindien. In Indien hat am 11. April ein „Wahlmarathon“ begonnen: Bis zum 19. Mai können etwa 900 Millionen Wähler abstimmen, wer sie in der ersten Kammer des Parlaments vertreten soll. Gute Chancen malen sich auch radikale hinduistische Kräfte aus. Seit 2014 stellt die nationalistische Partei BJP die Regierung. Sie könnte erneut zulegen.

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Nicaragua: Die Kirche steht auf der Seite ihres Volkes

12.04.2019

“Wir tragen nur ein kleines Stück des Kreuzes Christi. Das ganze könnten wir nicht tragen. Er hilft uns.” Nicaragua ist heute ein zwischen zwei Identitäten gefangenes Land: Auf der einen Seite repräsentiert die Regierung eine in vielerlei Hinsicht lange diktatorische Vergangenheit, so wie die Somoza-Dynastie, die im zwanzigsten Jahrhundert fast sechs Jahrzehnte lang herrschte.

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Venezuela: „Wir leisten quasi Sterbebegleitung“

04.04.2019

Die humanitäre Krise und die medizinische Versorgung der Venezolaner nimmt immer dramatischere Züge an.In einer an das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ weitergeleiteten Nachricht schilderte eine Krankenhausärztin eindrücklich die angespannte Lage, in der sie ihre Hilflosigkeit aufgrund des herrschenden Medikamentenmangels erfahren hat. Aus Sicherheitsgründen kann ihr Name nicht genannt werden.

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Nigeria: Islamistische Gewalt nimmt weiter zu, Kirche hilft, wo staatliche Unterstützung ausbleibt

Ein Opfer der Gewalt

03.04.2019

„Nigeria ist aktuell das Land, das am meisten vom islamistischen Terror heimgesucht wird. Es ist sozusagen die neue ,Hoffnung‛ der Fundamentalisten.“ Dies erklärte der Priester Joseph Bature Fidelis bei einem Treffen mit europäischen Botschaftsvertretern beim Heiligen Stuhl Ende März in Rom. Die Begegnung wurde vom weltweiten Päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ organisiert. „Zu den Attacken von Boko Haram sind jetzt noch die Übergriffe der Fulani-Hirten hinzugekommen“, sagte Fidelis, der aus dem Bistum Maiduguri im Nordosten Nigerias stammt.

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Mosambik freut sich auf den Besuch des Heiligen Vaters

01.04.2019

Am Mittwoch, den 27. März, gab das Pressebüro des Heiligen Stuhls den Termin für den Besuch von Papst Franziskus in Mosambik bekannt: Vom 4. bis 10. September 2019 wird der Heilige Vater das Land, das kürzlich vom Tropensturm Idai auf verheerende Weise getroffen wurde, sowie die Nachbarländer Madagaskar und Mauritius besuchen. Die mosambikanische Kirche setzt große Erwartungen in den Papstbesuch.

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Die katholische Kirche existiert in Marokko. Und sie ist eine Samariterin!», so Bischof Cristóbal López von Rabat

26.03.2019

Die Universalität der katholischen Kirche wird an vielen Orten deutlich, wo sich das Christentum in der Minderheit befindet, so auch in Marokko, einem Land mit 37 Millionen Einwohnern, von denen 99,9% Muslime und nur 0,08 Katholiken sind. Dort leistet eine kleine, aber große Kirche ihre pastorale Arbeit unter den katholischen Gläubigen. Vor allem engagiert sie sich aber für den am stärksten benachteiligten Teil der marokkanischen Bevölkerung sowie für die Tausenden von jungen Menschen, die aus der Subsahara kommend auf der Suche nach einer Zukunft im idealisierten Europa die Wüste durchqueren. Dorthin, an die Grenze zwischen Afrika und Europa, wird Papst Franziskus am 30. und 31. März reisen, und auf Einladung des Königs Mohamed VI. und der Bischöfe des Landes die Städte Rabat und Casablanca besuchen.

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Christen in Syrien gespalten, was eine Rückkehr angeht

19.03.2019

Ein schlechter Tag für Selma. Heute musste die syrische Mutter von drei Kindern zusehen, wie ihr ältester Sohn in den Libanon ging. „Mein Sohn musste wegen der Schwierigkeiten weggehen. Der Abschied war schwer“, sagt sie mit Tränen in den Augen und spült dabei einige Kaffeetassen ab. „Ich weiß nicht, wann ich ihn wiedersehen werde. Ich konnte ihm nur etwas Geld für die Fahrt geben. Nicht einmal etwas zu essen. Das letzte Stück muss er laufen. Seine Kleider schicke ich ihm später nach.“ Ihre Geschichte veranschaulicht die aktuelle Situation vieler Christen in Syrien.

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Fahrzeuge für Gott: „Kirche in Not“ macht seit 70 Jahren mobil

15.03.2019

Vor 70 Jahren startete die vom „Speckpater“ Werenfried van Straaten (1913-2003) gegründete Ostpriesterhilfe (heute „Kirche in Not“) ihre Aktion „Ein Fahrzeug für Gott“. Sogenannte „Rucksackpriester” wurden motorisiert, um unter den Vertriebenen in protestantischen Gebieten der norddeutschen Diaspora Seelsorge zu leisten. Eine Pioniertat des deutschen Katholizismus nach dem Zweiten Weltkrieg.

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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Kamerun: „Das Grauen ist zurückgekehrt“ - Angriffe von Terrorbanden nehmen erneut zu

„Boko Haram ist wie das wilde Tier der Apokalypse: Wenn ihm ein Kopf abgeschlagen wird, scheint es einen anderen hervorzubringen“, so Bischof Bruno Ateba Edo aus Maroua-Mokolo im Norden Kameruns im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Die Regierung im Nachbarland Nigeria hatte Ende 2015 den militärischen Sieg über die Terroreinheit erklärt. Doch unserem Hilfswerk...

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