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Berichte & Presse

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Erzbischof aus den Fidschi-Inseln: „Es geht um Leben und Tod“

27.08.2018

„Gott erhört das Weinen meines Volkes“. Die südpazifischen Fidschi-Inseln sind ein berühmtes Reiseziel für Sporttaucher und Touristen, insbesondere aus Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten. Die Hauptstadt Suva ist das Handels- und das politische Zentrum der Inselwelt. Wenige Menschen wissen aber, dass dieses Urlaubsparadies vom Aussterben bedroht ist. Für das Hilfswerk KIRCHE IN NOT sprach Maria Lozano mit Erzbischof Peter Loy Chong über die Folgen des Klimawandels und über das Leiden der Fidschi-Einwohner.

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Kamerun: Bekehrung im Gefängnis

20.08.2018

Die Pallottinerin Schwester Orencya arbeitet für die Kirche in Kamerun. Seit 2009 ist sie als Gefängnisseelsorgerin tätig. Sie besucht zweimal in der Woche die Gefangenen in der zentralen Justizvollzugsanstalt von Bafoussam. Die Strafanstalt besteht aus einem Gefängnistrakt für Frauen, einem Trakt für erwachsene Männer und einer Jugendstrafanstalt. Insgesamt sind dort etwa 1 000 Menschen inhaftiert.

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Indien: 10 Jahre danach erinnert sich ein Katholik an die Gewalt in Odisha (Orissa)

17.08.2018

Am zehnten Jahrestag wird des furchtbaren Ausbruchs antichristlicher Gewalt gedacht, die im Bezirk Kandhamal im indischen Bundesstaat Odisha im August 2008 zum Tod von mehr als hundert Christen geführt hatte. 300 Kirchen und 6.000 Wohnhäuser waren dabei beschädigt oder zerstört und 50.000 Personen gezwungen worden, die Gegend zu verlassen.

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Irak: „Ich werde nie vergessen, was uns der IS angetan hat“ - Nach vier Jahren der Flucht wagt eine christliche Familie den Neuanfang

01.08.2018

Musa ist ein Mann, der viel lacht und eine innere Ruhe ausstrahlt. Doch was dem 63-Jährigen und seiner Familie von den Truppen des sogenannten „Islamischen Staates“ angetan wurde, macht ihn heute noch zornig: „Ich werde nie vergessen, was uns die Terroristen angetan haben.“ Es war der 6. August 2014: Mitten in der Nacht mussten Musa, seine Frau und ihre sechs Kinder vor den heranrückenden Truppen des IS aus Karakosch fliehen, der bis dahin größten christlichen Stadt des Irak. So erging es zehntausenden Bewohnern der Ninive-Ebene.

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Christen im Irak: Quo Vadis?

20.07.2018

„ISIS hat versucht, das Kloster einzunehmen. Wir waren uns im August 2014 sicher, dass ihnen das gelingen würde“ erklärt Erzbischof Timotheus Musa al Schamani, Abt des syrisch-orthodoxen Klosters des heiligen Matti, gegründet im 4. Jahrhundert, eines der ältesten der Welt. Die Mönche flohen, nach dem ersten Schrecken kehrten sie aber schnell zurück. Hunderte christliche Flüchtlinge lebten monatelang mit ihnen – ein paar Kilometer Luftlinie von ihren schlimmsten Feinden entfernt. „Der IS hat es nie geschafft, unser Kloster zu erobern. Gott war mit uns.“ Tatsächlich kann man am Fuße des Berges noch die Schützengräben sehen, die die Kämpfer des IS ausgehoben haben. Hier standen sich die Schergen und die Peschmerga, die Kämpfer der autonomen Kurdengebiete, über zwei Jahre gegenüber. Immer wieder schossen die IS-Kämpfer Mörser in Richtung des Klosters. Bei trübem Wetter versuchten sie regelmäßig, es einzunehmen. Bombardements der US-geführten Koalition verhinderten dies. Seit Ende 2016 wurde Ort für Ort vom IS zurückerobert. Die Ninive-Ebene ist also frei. Das Kloster ist außer Gefahr. Doch wie geht es seinen Gläubigen?

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KIRCHE IN NOT bewilligt mehr als 3 Mio. Euro für 40 Wiederaufbauprojekte in Syrien.

16.07.2018

„Die Hilfe soll dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in Würde wieder aufzunehmen“. Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat ein neues Hilfspaket mit mehr als 40 Projekten in der Seelsorge und Nothilfe für syrische Christen unterschiedlicher Riten bewilligt. Damit versucht KIRCHE IN NOT, die schwierige Lage zu lindern, unter der das Land weiterhin leidet, und die in den unterschiedlichen Wirtschaftssanktionen, etwa der Handelssperre für Erdöl, ihren aktuellen Grund hat. Vor solchen Einschränkungen warnte der maronitische Bischof Joseph Tobji von Aleppo, als er am 27. Juni bei einer Konferenz vor dem Europäischen Parlament in Brüssel sagte: „Sie töten das syrische Volk genauso wie die Waffen.“

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INDIEN: Angriffe und Bedrohungen gegen Christen auf einem historisch hohen Niveau

13.07.2018

Christen und religiöse Minderheiten 10 Jahre nach den Ausschreitungen von Khandamal. 2008 war ein Jahr, in dem Katholiken im Indischen Bundesstaat Odisha unter furchtbarer Unterdrückung durch Hindu-Fundamentalisten litten, die darauf bedacht waren, das Christentum in dieser Region auszulöschen. Morde, das Niederbrennen von Gebäuden und Häusern, die öffentliche Vergewaltigung christlicher Frauen; diese Gräueltaten wurden im Bundesstaatsbezirk Khandamal verübt, um die Gläubigen der Ortskirche zu zwingen, zum Hinduismus zu konvertieren oder zu verschwinden.

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125 Millionen für die Kirche in Not - Internationaler Jahresbericht von KIRCHE IN NOT

04.07.2018

Die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat im vergangenen Jahr erneut das hohe Niveau des Spendenaufkommens halten können. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 hervor, der jetzt veröffentlicht und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG attestiert wurde. Demnach beträgt das gesamte Volumen aus Spenden, Erbschaften und anderen Einnahmen fast 125 Millionen Euro (€ 124.057.414).

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„Vieh ist wichtig, kann aber nicht höher bewertet werden als Menschen”. - Nigeria – Die Wurzeln eines Konfliktes mit sozialen und religiösen Auswirkungen

03.07.2018

Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, der im Herzen des nigerianischen Middle Belts gelegen ist, besuchte kürzlich Kanada. Auf Einladung des kanadischen Nationalbüros von KIRCHE IN NOT (ACN) sprach er über einen der Hauptkonflikte seines Landes, der zwischen den Viehhirten vom Volksstamm der Fulani, die mehrheitlich muslimische Nomaden sind, und den sesshaften und mehrheitlich christlichen Bauern ausgetragen wird. Erzbischof Kaigama, seit vielen Jahren ein leidenschaftlicher Verteidiger des Friedens, teilt sein Wissen über diesen Konflikt, dessen Lösung bei der immer dringlicheren Suche nach dem Gemeinwohl eines sachkundigen und menschlichen Dialoges bedarf.

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Südsudan: Frieden bringen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können

28.06.2018

Aufruf des Bischofs nach dem Beginn von Verhandlungen zur Beendigung des Konfliktes im Südsudan. Das “größte Geschenk”, das die lange ersehnte Begegnung zwischen dem Präsidenten des Südsudan und dem Anführer der Rebellen herbeiführen könnte, wäre ein dauerhafter Friede. Dieser würde es ermöglichen, dass eine große Anzahl von Flüchtlingen endlich nach Hause zurückkehren könnte, sagt ein Bischof, der sich um sie kümmert. Aktuellen Berichten zufolge sind infolge des Konfliktes im Südsudan vier Millionen Menschen auf der Flucht. Weihbischof Daniel Kur Adwok von Khartum schildert in einem Interview mit der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT die Nöte der Flüchtlinge , die dringend Nahrung, Unterkunft und Medikamente brauchen.

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Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

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Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

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