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Zentralafrikanische Republik

DANKE: Weiterbildungsveranstaltung für Priester in der Diözese Bouar

Dank der Hilfe unserer Wohltäter konnten im März fast 40 Diözesan- und Ordenspriester in der Diözese Bouar in der Zentralafrikanischen Republik an einer Fortbildung teilnehmen. Gerade weil das Land unter Gewalt und extremen Problemen leidet, ist es wichtig, die Priester zu stärken, denn sie sind oft die einzigen, die den Menschen dabei helfen können, die Hoffnung nicht zu verlieren. Die Priester der Diözese haben von diesen Tagen des Austauschs und der Weiterbildung sehr profitiert, und sie danken allen Wohltätern, die dies ermöglicht haben. Leider passierte nach diesen schönen und anregenden Tagen etwas Schreckliches: Der 47jährige Kapuzinerpater Toussaint Zoumalde, der einen Vortrag über das Priestertum und die Berufung des Priesters gehalten hatte, wurde auf dem Heimweg ermordet.

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30.000 Exemplare des Neuen Testamentes in der Nationalsprache Sango

Die Zentralafrikanische Republik ist bereits seit ihrer Unabhängigkeit ein von Krisen geschütteltes Land. Ein Staatsstreich folgte dem nächsten. Zahlreiche bewaffnete Gruppierungen terrorisieren seit jeher die Bevölkerung. Hilfe erfährt die Bevölkerung fast ausschließlich durch die Kirche. Die Kirche kümmert sich um Waisenkinder, Arme und Kranke, betreibt Schulen und Krankenhäuser und nimmt in ihren Klöstern und Missionsstationen Flüchtlinge auf, deren Häuser von Rebellen niedergebrannt wurden. Priester und Ordensleute stellen sich immer wieder unter Lebensgefahr den Bewaffneten entgegen. Für den Erzbischof von Bangui, Kardinal Dieudonné Nzapalainga, spielt es dabei eine große Rolle, dass die Menschen die Heilige Schrift lesen und sich in ihre Botschaft vertiefen können. Aber die Bibel ist zur Zeit in der Nationalsprache ausverkauft und muss nachgedruckt werden. KIRCHE IN NOT möchte helfen, dass 30.000 Exemplare des Neuen Testamentes gedruckt werden können.

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DANKE: Ausbildungshilfe für 39 junge Karmeliten

Für die Ausbildung von 39 jungen Karmeliten in der Zentralafrikanischen Republik und in Kamerun haben unsere Wohltäter im vergangenen Jahr 23.400 Euro gespendet. 27 der jungen Männer stammen aus der von Gewalt erschütterten Zentralafrikanischen Republik, die zwölf anderen aus Kamerun. Die Karmeliten in den beiden benachbarten Ländern arbeiten bei der Ausbildung der jungen Ordensleute eng zusammen. Dank Ihrer Hilfe konnten 39 junge Karmeliten weiterhin ihrer Berufung folgen. Die Karmeliten danken von Herzen dafür und beten für alle, die geholfen haben!

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Nothilfe für 3.000 Menschen, die durch Rebellenangriffe alles verloren haben

Eigentlich war es in der Zentralafrikanischen Republik noch nie wirklich ruhig. Das Land, das als eines der ärmsten der Welt gilt, hat in den 57 Jahren seit seiner Unabhängigkeit einen Staatsstreich nach dem anderen erlebt. Seit 2013 befindet sich das Land in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand. Während sich die Lage in der Hauptstadt beruhigt hat, sind die übrigen Landesteile weiterhin in den Händen von Rebellengruppierungen, die sich mittlerweile weiter aufgespalten haben. Die Diözese Alindao im Süden des Landes wurde im Mai und Juni 2017 Opfer schwerer Kämpfe zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppierungen. Allein in der Stadt Alindao selbst, dem Sitz der Diözese, wurden im Mai und Juni rund 150 Menschen durch Kämpfe getötet. Ein Großteil der Einwohner der betroffenen Orte ist geflohen. Die Menschen erwarten alles von Gott und von der Kirche. Sonst haben sie von kaum jemandem Hilfe zu erwarten. „Die Kirche muss für alles sorgen, wobei die Regierung versagt“, beklagt Bischof Cyr-Nestor Yapaupa. Um den geflüchteten Menschen helfen zu können, unter denen viele Kinder sind, braucht der Bischof jedoch Hilfe. Er vertraut darauf, dass unsere Wohltäter seine leeren Hände füllen, damit er 3.000 Menschen mit den Notwendigsten versorgen kann.

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Ausbildungshilfe für 39 junge Karmeliten

In der Zentralafrikanischen Republik, einem bitterarmen Land, das immer wieder durch schwere Unruhen in den Schlagzeilen erscheint, sind es zur Zeit 39 junge Karmeliten, die dem Ruf Gottes folgen sich auf die Ewigen Gelübde und die Priesterweihe vorbereiten. Sie wollen durch ihr Leben dazu beitragen, dass der Frieden in ihrem Land endlich Wirklichkeit werden kann. Pater Cyriaque Soumbou, einer der Ausbilder der zukünftigen Ordensmänner sagt: „Es ist eine Freude, die jungen Männer zu sehen, die mitten in den Wechselfällen des täglichen Lebens und trotz aller Anfechtungen versuchen, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben." Damit die 39 jungen Karmeliten in Bangui, Bouar und Yaoundé ihre Ausbildung fortsetzen können, unterstützt KIRCHE IN NOT sie.

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Renovierung und Erweiterung der Pfarrkirche von Bozoum

Pater Aurelio will die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes allen verkünden. Er ist mit Leib und Seele Priester. Er sagt: Wenn ich jemandem, der hungrig ist, zu essen gebe, ist das schon etwas. Aber wenn ich ihm die wahre Speise geben kann, nämlich Christus, dann gebe ich ihm alles.“ Seine Pfarre blüht, jedes Jahr lassen sich mehr als 100 Menschen taufen. Aus der Gemeinde sind geistliche Berufungen hervorgegangen, und die Kirche ist in jeder Heiligen Messe voll. Genau dies, was eigentlich Anlass zur Freude ist, bringt zugleich ein Problem mit sich, denn die Kirche ist mittlerweile zu klein! Zudem sind an dem Gotteshaus, das in den 1960er Jahren in seiner heutigen Form fertiggestellt wurde, Schäden aufgetreten und die Fundamente haben Risse bekommen. Diese Schäden müssen behoben werden. Zugleich möchte Pater Aurelio die Kirche auch vergrößern.

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Ausbildungshilfe für 35 junge Ordensmänner

Seit seiner Kindheit hatte Jean-Thierry Ebogo aus Kamerun nur einen Traum gehabt: Er wollte Priester werden, um nichts weniger als „Jesus zu sein“. Sein Traum sollte sich nicht erfüllen, denn der junge Karmelit starb am 5. Januar 2006 im Alter von nur 24 Jahren. Aber sein heiligmäßiges Leben und sein Tod wurden zum Samen für zahlreiche neue Berufungen. Die zahlreichen Berufungen sind ein Segen, aber zugleich sind sie auch eine Herausforderung für den Orden, denn die Zentralafrikanische Republik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und wird von blutigen Unruhen heimgesucht.

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Nothilfe für Flüchtlinge in Bangui

Nachdem es so ausgesehen hatte, als habe sich die Lage in der Zentralafrikanischen Republik in den vergangenen Monaten ein wenig stabilisiert, kam es am 26. September wieder zu schweren Unruhen in der Hauptstadt Bangui. Mehr als 40 Menschen wurden getötet, es kam zu zahlreichen Plünderungen, und eine Kirche wurde niedergebrannt. Zudem wurden 800 Häftlinge aus einem Gefängnis befreit, darunter auch viele Rebellen. 40.000 Menschen flüchteten vor der Gewalt in die Klöster, Pfarreien und auf das Gelände des Flughafens, wo sich bereits seit zwei Jahren Zigtausende Flüchtlinge aufhalten. 

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Hilfe für den Druck von zwei katechetischen Werken

Die wichtigste Aufgabe der Kirche besteht in der Verkündigung der Frohen Botschaft.  Bereits 1963 war ein Katechismus für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der nationalen Sprache Sango herausgegeben worden. Dieser sollte nun in einer neuen überarbeiteten Ausgabe erscheinen. „Er besteht aus Fragen und Antworten mit Erklärungen und ist sehr wertvoll für die Vorbereitung auf die Sakramente, besonders für unsere Katecheten, die in den Gemeinden im Busch tätig sind“, sagt Pater Marcello. Von diesem Werk sollen 1000 Exemplare gedruckt werden. Zudem erarbeitete der Pater eine Zusammenfassung des „Katechismus der Katholischen Kirche“ in Sango, der die ganze Kirchenlehre enthält.

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Autoreparatur für die von Rebellen überfallene Diözese Bambari

Das Land ist de facto zwischen den Rebellen der Séleka und der Anti-Balaka aufgeteilt. Der Westen wird größtenteils von der Anti-Balaka kontrolliert, der Osten von der Séleka. Noch immer kommt es zu Gewalttaten, und die Lage ist instabil. Am schlimmsten ist die Situation jedoch bis heute in dem Gebiet, das genau zwischen den von den jeweiligen Gruppierungen beherrschten Landesteilen liegt. Hier liegt die Diözese Bambari. Immer wieder werden Kirchen und deren Hab und Gut geplündert oder beschädigt.

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Ausbildungshilfe für die Priesteramtskandidaten der Diözese Berberati

Existenzhilfe für Ordensfrauen in der Diözese Berberati

Existenzhilfe für Ordensfrauen in der Diözese Berberati

Chile: Gläubige versammeln sich zum Gebet in entweihter und geplünderter Kirche

Nach dem schweren Anschlag auf die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Santiago de Chile am Freitag, den 8. November traf sich der Pfarrer Pedro Narbona mit seinen Gemeindemitgliedern, um zu beten und um die Kirche zu reinigen. Einige von ihnen konnten die Tränen nicht zurückhalten. Pfarrer Pedro Narbona versuchte, die Gläubigen zu trösten: „Eine Kirche wird nicht so sehr...

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Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

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